Urner Ereignisse vor einem Jahr (2015)
Freitag, 15. April 2016
Korporation Uri macht Gewinn
Die Korporation Uri schliesst das Geschäftsjahr 2015 mit einem Ertragsüberschuss ab. Bei einem Aufwand von 5,69 Millionen und einem Ertrag von 5,95 Millionen Franken resultiert ein Gewinn von 270'000 Franken. Zudem können deutlich höhere Einlagen in die Spezialfinanzierung getätigt sowie wesentlich höhere Abschreibungen vorgenommen werden. Das Budget 2015 rechnete mit einem Ertragsüberschuss von 263'000 Franken. Höhere Aufwendungen als budgetiert gab es im Zusammenhang mit der Sanierung der Arztpraxis im Gebäude der Korporationsverwaltung. Höhere Erträge wurden bei den Konzessionen, bei den Liegenschaften, den Benützungsgebühren, den Rückerstattungen sowie bei den Beiträgen des Bundes verzeichnet.
Quellen / Literatur:
UW 26, 2.4.2016, S. 1, 11.
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Freitag, 15. April 2016
Unbekannte Einzigartigkeiten der Architektur
Die Ausstellung des Architekturforums Uri in der Flachlagerhalle Eyschachen zeigt unterschiedliche Visionen, wie dieses Areal weiterentwickelt werden kann. Das unverwechselbare Areal soll im Rahmen des Kantonalen Entwicklungsschwerpunktes Urner Talboden zu einem Gewerbe- und Dienstleistungsquartier entwickelt werden. Es ist wichtig, dieses mit grosser Sorgfalt zu gestalten, um die hohen räumlichen Qualitäten zu erhalten. Ein bewilligter Quartiergestaltungsplan bietet die Voraussetzungen dazu. Die prägenden Bauten des Ensembles im Eyschachen wurden kurz vor dem Ersten und Zweiten Weltkrieg errichtet und bis ins Jahr 2001 zur Lagerung der eidgenössischen Getreidevorräte genutzt. Die drei Flachlagerhallen beinhalten imposante Innenräume, welche durch eine hölzerne Tragstruktur geprägt werden. Im Gegensatz zum Sacklager und Silobau stehen diese nicht unter Denkmalschutz. Trotzdem kommt den Flachlagerhallen neben ihrer architektonischen Einzigartigkeit eine hohe bauhistorische und kulturelle Bedeutung zu. Es soll unbedingt über deren Wert und Erhalt durch mögliche Umnutzungen nachgedacht werden, bevor dies zu spät ist.
Quellen / Literatur:
UW 28, 29.4.2016, S. 3.
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DAS HEUTIGE DATUM
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