Urner Ereignisse vor einem Jahr (2015)
Dienstag, 16. August 2016
Bristen führt die Basisstufe ein
Auf das Schuljahr 2016/17 wird in Bristen die Basisstufe eingeführt. Im Kanton Uri ist dies nach Isenthal und Sisikon die dritte Schule, die sich für diesen Wechsel entscheidet. Und zwar sollen auch in Bristen künftig die beiden Kindergartenabteilungen sowie die 1. und 2. Klasse als eine Abteilung geführt werden. Eigentlich wollte der Schulrat, dass der Kindergarten in Bristen so weitergeführt wird wie bis anhin, dies wurde vom Erziehungsrat aber nicht bewilligt. Daher ist nun die Einführung der Basisstufe auf das Schuljahr 2016/17 geplant.
Quellen / Literatur:
UW 39, 23.5.2015, S. 7.
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Dienstag, 16. August 2016
In Uri ist der Kindergartenbesuch nun obligatorisch
Von den Anfängen des Kindergartens hat es 128 Jahre gedauert, bis alle Kinder im Kanton Uri die Möglichkeit haben, einen Kindergarten zu besuchen. Ab Schuljahr 2016/17 ist der Besuch nun von einem Jahr Kindergarten obligatorisch, und die Gemeinden sind verpflichtet, allen Kindern den Besuch eines zusätzlichen freiwilligen Jahres vor dem Eintritt in den obligatorischen Kindergarten zu ermöglichen. Rund die Hälfte der Kinder besucht im neuen Schuljahr den Zweijahreskindergarten.
Quellen / Literatur:
UW 65, 17.8.2016, S. 3.
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Dienstag, 16. August 2016
Seelisberger Asylunterkunft vorerst vom Tisch
Die geplante Asylunterkunft in Seelisberg sorgt seit der eskalierten Infoveranstaltung für nationale Schlagzeilen. Nun wird das Thema erstmals vom Urner Regierungsrat besprochen. Dieser will, dass im Vollzug des Asylbereichs im Kanton Uri wieder Ruhe einkehrt. Es sei wichtig, gemeinsam getragene Lösungen zu erreichen. Dazu hat der Regierungsrat verschiedene Massnahmen getroffen. Vorerst werden im Hotel Löwen in Seelisberg keine Flüchtlinge einziehen. Da die Zahl der zugewiesenen Asylbewerber im Sommer bisher unter den Erwartungen geblieben ist, gibt es zurzeit im Urner Talboden genügend verfügbare Unterkunftskapazitäten für den Asylbereich. Angesichts dieser Unterkunftsreserve wird das Projekt «Kollektivunterkunft in Seelisberg» im Einverständnis mit dem SRK einstweilen sistiert. Um das Vertrauen wiederherzustellen, will der Regierungsrat die Situation in Seelisberg an einem runden Tisch mit Vertretern von Kanton, SRK, Gemeinde und IG «Vernünftige Asyllösung für Seelisberg» aufarbeiten. Dazu wird ein geeigneter externer Mediator eingesetzt.
Quellen / Literatur:
UW 65, 17.8.2016, S. 4.
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DAS HEUTIGE DATUM
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