Urner Ereignisse vor einem Jahr (2015)
Sonntag, 22. Mai 2016
Ehrenplätze für Stefan Arnold und Andi Imhof
2140 Zuschauende besuchen das 95. Urner Kantonale Schwingfest in Schattdorf. Insgesamt stehen auf der Sportanlage Grundmatte in Schattdorf 190 Schwinger, davon 37 Urner und fünf «Eidgenossen», am Start. Wegen stürmischem Föhn haben die Organisatoren zusätzliche Aufgaben.
Andi Imhof verpasst den Einzug in den Schlussgang wegen den fehlenden Maximalnoten. Deshalb ist der Weg in den Schlussgang frei für den Nidwaldner Lutz Scheuber und den Giswiler Benji von Ah. In der 6. Minute zieht Benji von Ah kurz, der Blondschopf Lutz Scheuber kann diesen kontern und mit Lätz seinen Gegner auf den Rücken legen. Lutz Scheuber gewinnt damit sein erstes Kranzfest. Nach dem Sieg erklärte er seine Taktik: «Ich wollte und musste diese einmalige Chance packen und angreifen, denn bei einem gestellten Gang hätte es einen lachenden Dritten gegeben, der den Festsieg geerbt hätte.» Alle angetretenen «Eidgenossen» holten den Kranz, ausser Peter Imfeld, der wegen einer überraschenden Niederlage im 6. Rang das begehrte Eichenlaub verpasste.
Die Urner Stefan Arnold und Andi Imhof hätten bei einem Gestellten den Festsieg erben können. Mit 57,75 Punkten belegen sie gemeinsam den 2. Schlussrang. Den Kranz erkämpfen sich auch Elias Kempf mit dem 4. Rang sowie Marco Wyrsch und Markus Zurfluh.
Quellen / Literatur:
UW 41, 25.5.2016, S. 21.
-------------------------
|
Sonntag, 22. Mai 2016
Hospentaler erhalten Gratis-Trinkwasser
Vor einem Jahr hat die Talgemeinde Ursern einer Trinkwasserkonzession für die Gemeinde Andermatt zugestimmt. Die Korporationsbürger sagen nun auch Ja zu einer Neuregelung, die der Gemeinde Hospental den kostenlosen Bezug von Trinkwasser ab den Quellen Schafboden und Bann erlaubt. Der Talrat muss sich im Zusammenhang mit diesem Geschäft von einem älteren Korporationsbürger den Vorwurf gefallen lassen, schon seit Jahren einen falschen Namen zu verwenden. Die Quelle heisse nicht «Schafboden», sondern «A dä Bäch i dä Brunnä». Statthalter Beat Schmid gab dem Mann grundsätzlich recht. Der Name «Schafboden» sei inzwischen aber schon in so vielen Schriften enthalten, dass eine Namensänderung nur unnötig Verwirrung stiften würde.
Quellen / Literatur:
UW 41, 25.5.2016, S. 3.
-------------------------
|
Sonntag, 22. Mai 2016
Reto Indergand fährt in die Top Ten
Reto Indergand gelingt ein Spitzenergebnis, während seine Schwester Linda einen Sturz zu beklagen hat. Fabio Püntener realisiert das beste Resultat der Schweizer Junioren-Nationalmannschaft.
Das Weltcuprennen im deutschen Albstadt läuft für Linda Indergand nach ihrem grossartigen Ergebnis in Cairns (Australien) auch in Albstadt wiederum hervorragend. Bereits nach der Startrunde fährt die Urnerin an der Spitze und kann gar einen kleinen Abstand zur Konkurrenz herstellen. Ein Schlammloch beendet dann alle Träume auf einen Spitzenplatz. Mit Schürfungen und blutendem Knie reicht es noch zum 14. Schlussrang. Die Damenkonkurrenz gewinnt die Dänin Annika Langvad.
Reto Indergand startet aus der zweiten Startbox, wird nach der ersten Zieldurchfahrt aber bereits an 14. Stelle registriert. Er kann zum grossen Teil seinen Rhythmus fahren, ohne störende Tempowechsel und Attacken. Dies gab mir dann auch die Möglichkeit, am Schluss noch zuzusetzen und mit dem 10. Platz sein erstes Top-Ten-Ergebnis im Weltcup zu realisieren. Das Rennen gewinnt der Schweizer Nino Schurter.
Quellen / Literatur:
UW 41, 25.5.2016, S. 18.
-------------------------
|
Sonntag, 22. Mai 2016
Talgemeinde heisst Kreditbegehren für Ski-Anlagen gut
Diskussionslos gutgeheissen wird von der Talsgemeinde Ursern das Kreditbegehren von 1,695 Millionen Franken für den Ausbau des Stromnetzes im Skigebiet Andermatt-Nätschen-Gütsch-Oberalp. Mit dieser Summe will das Elektrizitätswerk Ursern (EWU) eine durchgehende Mittelspannungsleitung von Andermatt via Nätschen und Gütsch bis zum Oberalppass bauen, um die neuen Skianlagen der Andermatt-Sedrun Sport AG mit Strom versorgen zu können.
Quellen / Literatur:
UW 41, 25.5.2016, S. 3.
-------------------------
|
Sonntag, 22. Mai 2016
Verlängerung des Baurechtsvertrages für die Albert-Heim-Hütte
Einstimmig von der Talgemeinde abgesegnet wird die Verlängerung des Baurechtsvertrages und die Erweiterung des Baurechts für die Albert-Heim-Hütte in Realp, die von der SAC-Sektion Uto Zürich betrieben wird. Die Erweiterung des Baurechts ist nötig geworden, weil sich durch den geplanten Umbau der Hütte die Baurechtsfläche verschieben wird. Die SAC-Sektion Uto möchte die Hütte am Fusse des Tiefengletschers in der Nähe des Furkapasses in den nächsten Jahren umbauen und modernisieren. Unter anderem soll die Wasser- und Stromversorgung verbessert werden. Der Baurechtsvertrag wäre Ende 2018 ausgelaufen. Für das Baurecht der Hütte hat die SAC-Sektion Uto der Korporation bis anhin keinen Baurechtszins bezahlen müssen. In Zukunft muss die Sektion wie alle anderen Hüttenbetreiber auf dem Gebiet der Korporation Ursern jährlich einen Baurechtszins von 1800 Franken entrichten – erstmals im Jahr 2017.
Quellen / Literatur:
UW 41, 25.5.2016, S. 3.
-------------------------
|
|
DAS HEUTIGE DATUM
|