Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
|
Donnerstag, 1. Januar 2026
|
Sonntag, 1. Januar 2012
Die Velovignette hat ausgedient
Die Velovignette hat ausgedient. Für Schäden haften künftig die Haftpflichtversicherungen. Die Velovignette löste im Jahre 1989 die Velonummer (Aluminiumplatte) ab.
Quellen / Literatur:
UW 81, 15.10.2011
-------------------------
|
Sonntag, 1. Januar 2012
Gemeinden rechnen 2012 mit roten Zahlen
Die finanzielle Lage der Gemeinden wird schwieriger. Nachdem in den Jahren 2007–2010 die Mehrheit der Gemeinden Ertragsüberschüsse vorweisen konnten, rechnen 17 von 20 für das kommende Jahr mit roten Zahlen. Nur gerade Bauen, Erstfeld und Realp budgetieren für 2012 einen Ertragsüberschuss. Gründe für diese negativen Aussichten sind das neue Rechnungslegungsmodell, die Pflegefinanzierung und die unsichere Wirtschaftslage. Ob sich die Gemeinderechnungen schliesslich wirklich so schlecht präsentieren wie die Budgets, darf aber hinterfragt werden. In den vergangenen Jahren schlossen die Rechnungen oft deutlich besser als budgetiert ab.
Quellen / Literatur:
UW 102. 31.12.2011
-------------------------
|
Sonntag, 1. Januar 2012
Julia, Ben, Nico und Lukas
Im vergangenen Jahr wurden in Uri weniger Geburten registriert. Knapp 98 Prozent (288) der Kinder kamen im Altdorfer Kantonsspital auf die Welt.
18 Stunden und 23 Minuten dauert es, bis auch der Kanton Uri sein Neujahrs-Baby hat: Lara Sofia, das dritte Kind der Eltern Marlen und Remo Schuler aus Schattdorf.
Total kommen 294 (Vorjahr 326) Babys zur Welt, 156 (173) Knaben und 138 (153) Mädchen. 6 (6) Hausgeburten, nicht eingerechnet in der Statistik ist die Zahl der Urner Kinder, die ausserhalb des Kantons geboren wurden. Ambulante 9 (7) Geburten registriert
2011: Julia (5), Sarah (4) / Ben, Nico und Lukas (4)
2010: Lara (6)
Quellen / Literatur:
NUZ 1, 3.1.2012
-------------------------
|
Sonntag, 1. Januar 2012
Krankenkassen - Keine schwarze Liste für den Kanton Uri
Verschiedene Kantone (LU, TG) führen schwarze Listen von Personen, die über längere Zeit ihre Krankenkassenprämie nicht bezahlen. Diese werden mit einer Leistungssperre bestraft. Säumige Prämienzahler sind auch im Kanton Uri ein Thema. Wer hier seine Prämie absichtlich nicht bezahlt, wird von der Krankenkasse betrieben, und erhält unter Umständen schlussendlich einen Leistungsaufschub. Eine schwarze Liste für den Kanton Uri wäre nicht zweckmässig. Zum Einen sei der Anteil an Personen, welche die Krankenkassenprämie absichtlich nicht zahlen, verschwindend klein. Zum Anderen setzt der Kanton Uri auf ein anderes Instrument: Das neue Krankenversicherungsgesetz (KVG), welches in einer abgeänderten Form in Kraft tritt. Mit dem neuen KVG müssen die Krankenkassen gegen säumige Prämienzahlerinnen und –zahler nach wie vor eine Betreibung einleiten und bis zum Ende durchziehen. Künftig muss der Kanton dann jedoch 85 Prozent der uneinbringlichen Forderungen, beispielsweise in Form von Verlustscheinen, tragen. Dadurch entfällt das Hauptrisiko, welches heute noch die Leistungserbringer wie Ärzte, Spitäler oder Therapeuten tragen müssen.
Quellen / Literatur:
UW 9, 2.2.2011
-------------------------
|
Sonntag, 1. Januar 2012
Neujahrskonzert mit Franziska Dahinden begeistert
Ein genussvoller musikalischer Start ins neue Jahr bietet das Kammerorchester Arpeggione Hohenems aus Österreich mit Sopranistin Franziska Dahinden.
Quellen / Literatur:
UW 1, 6.1.2012
-------------------------
|
Sonntag, 1. Januar 2012
Strassen in Seitentäler müssen wegen Schneefalls geschlossen werden
In den Bergen liegt dreimal mehr Schnee als üblich. Auf dem 2963 Meter hohen Gemsstock befinden sich 2,7 Meter gesetzter Schnee. Die Skiliftbetreiber schwärmen von idealen Bedingungen.
Die Gemeinde Realp ist von der Aussenwelt teilweise abgeschnitten. Die Strassen nach Meien, Urigen und Urnerboden müssen geschlossen werden. Am Dreikönigstag wird nebst den kleinen Bergdörfern (Realp, Göschenralp, Meien) auch Andermatt von der Aussenwelt abgeschnitten. Die Schöllenen bleibt bis am 7. Januar 12.00 Uhr gesperrt.
Quellen / Literatur:
NUZ 4, 6.1.2012, NUZ 5, 7.1.2012
-------------------------
|
Sonntag, 1. Januar 2012
Uri hat wieder einen Einsternegeneral
Brigadier Franz Nager führt seit Anfang Jahr das Kommando der Gebirgsinfanteriebrigade 12 in Chur. Mit rund 6'000 Soldaten in sechs Bataillonen ist die Brigade der Eckpfeiler der Schweizer Armee im Südosten des Landes. So wie die Schweizer Armee als Ganzes hat auch die Gebirgsinfanteriebrigade 12 drei Grundaufträge: Raumsicherung/Verteidigung, subsidiäre Einsätze und Katastrophenhilfe
Quellen / Literatur:
UW 1, 6.1.2012
-------------------------
|
Sonntag, 1. Januar 2012
Urner Kantonspolizei koordiniert Ausnahmefahrten in der Zentralschweiz
Fahrzeuge und Transporte, welche die gesetzlichen Höchstmasse bezüglich Länge, Breite, Höhe oder Gewicht überschreiten, gelten als Ausnahmefahrten. Solche Transporte bedürfen einer Bewilligung und müssen unter Umständen aus Sicherheitsgründen von der Polizei begleitet werden. Da die Polizeihoheit bei den Kantonen liegt, mussten bis anhin grenzüberschreitende Ausnahmefahrten an den Kantonsgrenzen der zuständigen Polizei übergeben und von dieser bis zur nächsten Kantonsgrenze begleitet werden.
Die Kantonspolizei Uri übernimmt für den Raum Zentralschweiz die Organisation der kantonsüberschreitenden polizeilichen Begleitung von Ausnahmefahrten auf Autobahnen und Autostrassen. Es findet höchstens noch eine Übergabe von einer begleitenden Polizei an die andere statt. Die Kantonspolizei Uri führt diese Begleitungen auch aus, wenn diese nicht von einer anderen Zentralschweizer Kantonspolizei durchgeführt werden.
Vor allem Transporteure profitieren von dieser Neuregelung. Sie müssen ihre Begehren um die Begleitung solcher Fahrten nicht mehr an jeden einzelnen Kanton, den sie durchfahren, richten, sondern halten sich direkt an die Kantonspolizei Uri.
Quellen / Literatur:
UW 101, 24.12.2011
-------------------------
|
|
DAS HEUTIGE DATUM
|