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Samstag, 7. März 2026

Samstag, 7. März 2009
"Tälläbuebä" präsentieren ihren ersten Tonträger
In der vollbesetzten Aula in Attinghausen präsentieren die "Tälläbuebä" ihren ersten Tonträger mit dem Titel "Bodeständig underwegs"!
Quellen / Literatur: UW 18, 11.3.2009

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Samstag, 7. März 2009
372 Schützen feiern Jagdmatt-Jubiläum
372 Schützinnen und Schützen starten in Amsteg mit dem 75. Jagdmattschiessen speziell in die Schiesssaison. Die eindrückliche Jubiläumsfeier in Erstfeld wird zu einem unvergesslichen Abend.
Quellen / Literatur: UW 18, 11.3.2009

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Samstag, 7. März 2009
Theaterpremiere in Sisikon
Das Theater in Sisikon eröffnet mit dem Stück "Schwer verliebt" die Spielsaison. Zum Schluss der premiere wird Paul Bucheli geehrt: Seit 40 Jahren ist er für den Bühnenbau verantwortlich.
Quellen / Literatur: UW 18, 11.3.2009

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Samstag, 7. März 2009
Uri nimmt bei der Solarenergie Vorreiterrolle ein
In den nächsten zehn Jahren sollen im Kanton Uri 2000 neue Solaranlagen installiert werden. Damit können bis zu 1,3 Millionen Franken an Stromkosten gespart werden. «Ich bin hocherfreut über die positive Antwort des Regierungsrates und die Unterstützung des Landrates», konnte Armin Braunwalder (Grüne) nach der Abstimmung zusammenfassen. Gemeinsam mit Toni Bunschi (CVP) hatte er im November des vergangenen Jahres eine Motion eingereicht, die in den nächsten zehn Jahren die Realisierung von 2000 Solaranlagen im Kanton Uri fordert. Diese Motion wurde nun mit grosser Mehrheit und der Unterstützung aller Parteien für erheblich erklärt. Mit der Umsetzung dieses Programmes wird der Kanton Uri schweizweit eine Vorreiterrolle in der Förderung und der Anwendung der Sonnenenergie einnehmen. Der Regierungsrat unterstützt im Einklang mit seiner Gesamtenergiestrategie deshalb ebenfalls die Motion von Armin Braunwalder.Rund 30 Prozent der Energie im Kanton wird für Heizung und Warmwasser aufgewendet. Mit der Realisierung des Solardächer-Programmes und der Förderung der Warmwasser-Ankoppelung an bereits bestehende Heizungen sind Stromeinsparungen in der Grössenordnung von 7,5 Millionen Kilowattstunden möglich. Das entspricht dem Strombedarf von rund 1500 Einfamilienhäusern. «Bei einem Strompreis von 18 Rappen pro Kilowattstunde werden nach Abschluss des Programmes jährlich 1,3 Millionen Franken eingespart», so Armin Braunwalder. Auch aufgrund der aktuellen Wirtschaftssituation sei dieses Programm sinnvoll, erklärte Baudirektor Markus Züst. «Allein der Gegenwert der 2000 Solaranlagen beläuft sich auf rund 30 Millionen Franken.» Landrat Toni Bunschi ging sogar noch einen Schritt weiter: «Mit dem Programm kann Uri zu einem nationalen Kompetenzzentrum für thermische Solarenergie werden.» Er möchte deshalb auch die Produktion der Solarzellen in den Kanton Uri bringen. Die Umsetzung des ehrgeizigen Programmes soll durch gezielte Förderbeiträge für die Erstellung neuer Solaranlagen erreicht werden. Der Mehrbedarf an Geldmitteln beträgt rund 200 000 Franken. «Der Regierungsrat hat über die Grösse des Förderbeitrages aber noch nicht entschieden», so Baudirektor Markus Züst. «Er dürfte aber höher liegen, als der bisherige Beitrag von 1200 Franken pro Anlage.» Die Anreizmassnahmen werden ergänzt durch das revidierte Energiereglement des Kantons. Es sieht vor, dass bei Neubauten das Warmwasser nicht mehr ausschliesslich durch Elektrizität erzeugt werden darf. Bedenken, ob sich das Programm mit der Raumplanung vereinbaren lasse, zerstreute Baudirektor Markus Züst: «Mit Ausnahme der Gebäude, die ausserhalb der Bauzone stehen und bei denkmalgeschützten Liegenschaften, ist die Erstellung von Solaranlagen auf dem Dach kein Problem». Der Regierungsrat will nun daran gehen, in Absprache mit den Energieerzeugern und der Heizungs- und Sanitärbranche das Programm zu realisieren. Im Zusammenhang mit der Gesamtenergiestrategie hat der Landrat auch einstimmig einen Nachtragskredit zum Budget 2009 in der Höhe von 200 000 Franken bewilligt. Dieser kommt dem Energieförderprogramm des Kantons zugute. «In der Wintersession hat das Bundesparlament zusätzliche 86 Millionen Franken für die Energienutzung gesprochen. Damit kann auch der Kanton Uri mehr Bundesgelder erhalten», so der Regierungsrat. Dank dem Nachtragskredit könnten in Uri somit im besten Fall bis zu 1 Millionen Franken für Energiefördermassnahmen zur Verfügung stehen, falls sich der Bund mit dem Maximalbetrag von 500 000 Franken beteiligt. Die Finanzierung der Motion Braunwalder ist so sichergestellt.
Quellen / Literatur: UW 17, 7.3.2009

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021