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Samstag, 7. März 2026

Sonntag, 7. März 2010
Crossmeisterschaften - Priska Auf der Maur und Jasmin Widmer in Topform
An den diesjährigen Schweizer Crossmeisterschaften in St. Maurice holen Priska Auf der Maur Gold in der U20-Kategorie und Jasmin Widmer Silber bei den U23-Läuferinnen. Eisige Temperaturen und Schneegestöber halten die über 750 Läufer und Läuferinnen nicht auf, spannende Wettkämpfe um den Titel des Schweizer Crossmeisters auszutragen. Priska Auf der Maur dominiert in der U20-Kategorie in überzeugender Manier. Als jahrgangsjüngere Läuferin läuft sie von Beginn an auf Tempo und setzte sich in einer Dreiergruppe an die Spitze. Mit 11 Sekunden Vorsprung läuft sie als Siegerin ins Ziel.
Quellen / Literatur: UW 19, 13.3.2010

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Sonntag, 7. März 2010
Der erste Profi als Gemeindepräsident von Uri
In Andermatt wird mit 368 Stimmen Roger Nager zum neuen Gemeindepräsidenten gewählt. Er wird der erste Urner Gemeindepräsident sein, der dieses Amt in einem 100-Prozent-Pensum ausübern wird. Amtsantritt ist am 1. Januar 2011.
Quellen / Literatur: UW 18, 10.3.2010

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Sonntag, 7. März 2010
Haldi-Stafette
Der SC Wassen verweist bei der 49. Auflage der Haldi-Stafette den Kronfavoriten SC Haldi auf den Ehrenplatz. Die 20 Teams haben den Anlass bei Minus 6 Grad Aussentemperatur zu absolvieren.
Quellen / Literatur: UW 18, 10.3.2010

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Sonntag, 7. März 2010
Landammannfeier - Ein ewiger Optimist und Fan von Manchester United
Er ist stolz und erfreut über die Wahl als Landammann. Markus Züst gilt als Politiker mit Herzblut. Im Fussball fliesst es für einen englischen Klub. Das Stimmvolk hat am 7. März Markus Züst aus Altdorf, Mitglied der SP, Baudirektor des Kantons Uri, mit 6144 Stimmen zum neuen Landammann des Kantons Uri gewählt. Josef Dittli aus Attinghausen, Mitglied der FDP. Die Liberalen, Sicherheitsdirektor des Kantons Uri, wurde mit 6738 Stimmen neuer Landesstatthalter. Sie werden das neue Amt am 1. Juni für zwei Jahre antreten. Ein Zeichen der Wertschätzung für den Regierungsrat Bewegt, mit Stolz und grosser Freude hat Markus Züst die Wahl zum Landammann aufgenommen. «Ich nehme das Wahlergebnis auch als Ausdruck des Volkes gegenüber der Arbeit des Regierungsrates positiv zur Kenntnis. Es ist für mich die Bestätigung unserer gradlinigen Politik im Regierungsrat und die Bestätigung dafür, dass diese Art von Politik akzeptiert wird», erklärte er gegenüber dem «Urner Wochenblatt». Sehr erfreut über das Wahlresultat ist auch Josef Dittli: «Das ermutigt mich sehr, in der weiteren politischen Arbeit nach meiner Überzeugung und nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln.» Der zweite SP-Landammann nach Alberik Ziegler Hocherfreut ist die SP Uri, die zum zweiten Mal den Landammann stellen kann. Sie ist überzeugt, «dass der Kanton Uri mit Markus Züst einen ausgezeichneten Landammann hat, der in seiner bisherigen Regierungstätigkeit mehrmals gezeigt hat, dass er sich mit viel Engagement für die Interessen Uris einsetzt». Für die Juso Uri ist klar, dass Markus Züst dieses ehrenvolle Amt mit viel Herzblut und Leidenschaft ausüben wird. Feier im Theater(uri) Eine illustre Gesellschaft hatte sich im Foyer des Theater(uri) zur Wahlfeier von Markus Züst eingefunden. Die Feldmusik Altdorf spielte auf. Vic Nager gratulierte namens der SP Uri und der anderen politischen Parteien des Kantons. Annalise Russi überbrachte namens der SP-GB-Fraktion des Landrates die Gratulation und schenkte dem neuen Landammann einen Politkrimi, nämlich Stieg Larssons Millenium-Trilogie. Barbara Bär, Gemeindepräsidentin von Altdorf, überreichte Fussballfan Markus Züst einen Reisekostenbeitrag zum Besuch eines Spiel von Manchester United (ManU), seinem Lieblingsklub. Und der amtierende Landammann Isidor Baumann wusste in seiner Gratulationsrede einzubringen, dass seinem Ratskollegen kürzlich im Fussball-Hobbyspiel das erste Kopfballtor seit der Schulzeit gelungen sei. «Ich spüre, dass dies der Höhepunkt meiner politischen Laufbahn ist», sagte Markus Züst. Was im Fussball an Höhepunkten noch kommen mag, liess er offen. Er sei in den 68er-Jahren und danach richtig politisiert worden, zuerst im Kollegi in Altdorf, dann an der Uni in Zürich. «Damals rebellierten wir gegen die herrschende Politik und die gesellschaftlichen Zustände. Wir organisierten Demonstrationen, Streiks an der Uni, Friedensmärsche, waren innerlich unruhig und wollten alles ändern. Diese Unruhe im übertragenen Sinne, gepaart mit der nötigen Gelassenheit durch den Alterungsprozess, ist für mich auch heute noch wichtig in der Politik. Wenn wir geistig stehen bleiben, können wir nichts positiv verändern», sagte Markus Züst an der Feier im Theater(uri). Der Kanton Uri habe das in den letzten Jahren gut gezeigt. «Vor wenigen Jahren führten wir ein Mauerblümchendasein, da wir einen grossen Strukturwandel zu verarbeiten hatten und der Handlungsspielraum des Kantons dadurch sehr klein war. Dies hatte Auswirkungen auf die allgemeine Stimmung in unserem Kanton. Wir waren depressiv, ja teilweise apathisch. Unsere Region musste sich neu ausrichten. Uri hat sich einen Ruck gegeben. Selbstverständlich spielte auch das Glück mit. Wichtig ist aber, dass wir alle wieder an uns und unseren Kanton glauben.» Die Überschaubarkeit in einem kleinen Kanton und die kurzen Wege seien grosse Chancen, auf Neues und Wichtiges schnell zu reagieren und damit Vorteile zu erlangen. Das sei gerade jetzt ganz wichtig. Markus Züst: «In der Schweiz und auch in Uri ist es in der letzten Zeit politisch kälter geworden. Der Graben zwischen den verschiedenen Werten und Anschauungen nimmt ständig zu. Viele Menschen sind unzufrieden, haben Angst vor der Zukunft, vor Fremden, vor Neuem. Unbestritten ist nicht alles gut. Aber Unzufriedenheit und Ängste entstehen auch oft, wenn wir einander nicht zuhören oder gar weghören. Ich wünsche mir daher als zukünftiger Landammann, dass wir mehr aufeinander zugehen und eine gute Streit- und Gesprächskultur haben, die den Fächer für alle Meinungen öffnet und auch Minderheitsanliegen toleriert und nicht an den Pranger stellt. Wenn es uns gelingt, wenigstens Verständnis für andere Ansichten aufzubringen, wenn wir gedanklich nicht beim eigenen Gartenhag stehen bleiben, dann können wir in Uri auf den Entwicklungen der letzten Jahre aufbauen, um uns für die Zukunft fit zu machen.» Er appellierte daher an ein aktives Mitdenken und Mitgestalten von allen. «Als ewiger Optimist bin ich überzeugt, dass wir das schaffen. Für unser wunderschönes Uri lohnt es sich, zusammenzurücken.»
Quellen / Literatur: UW 18, 10.3.2010

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Sonntag, 7. März 2010
Ständeratswahlen - zweiter Wahlgang
Ständeratswahlen! Wie erwartet folgt ein zweiter Wahlgang, aber unerwartet ist die Ausgangslage: Heidi Z'graggen, die kandidatin der CVP, liegt 1094 hinter dem parteilosen Markus Stadler zurück. Alf Arnold, der Kandidat der Grünen, erreicht 2023 Stimmen.
Quellen / Literatur: UW 18, 10.3.2010

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021