Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Sonntag, 8. März 2015
Die Richter sind gewählt
Am Wahl- und Abstimmungssonntag wählt das Urner Volk die Richterinnen und Richter für die kommende Legislatur: insgesamt 30 Personen, sieben davon neu. Präsident Rolf Dittli, Altdorf, wird als Präsident des Obergerichts, Agnes Planzer Stüssi, Flüelen, und Silvia Russi, Andermatt, als Präsidentinnen der Landgerichte Uri sowie Ursern bestätigt.
Quellen / Literatur:
UW 18, 11.3.2015, S. 2.
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Sonntag, 8. März 2015
Drei Kredite in der Gemeinde Silenen gutgeheissen
Sowohl der Sportplatz in Bristen als auch das alte Posthaus in Silenen können saniert werden. Zudem heissen die Stimmberechtigten einen Kredit für den Austausch der Fenster im Schulhaus Amsteg gut.
Quellen / Literatur:
UW 18, 11.3.2015, S. 7.
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Sonntag, 8. März 2015
Erstfelder wollen ihre Trinkwasserquellen schützen
Der Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Zum Schutz unserer Trinkwasserquellen» wird von den Erstfelderinnen und Erstfeldern mit einem wuchtigen Mehr angenommen. Mit diesem Abstimmungsresultat ist nun der Erstfelder Gemeinderat verpflichtet, alles zu unternehmen, damit die bestehenden Trinkwasserquellen im heutigen Zustand erhalten bleiben und geschützt werden. Ihren Lauf nahm diese Vorlage mit einer Volksinitiative «Zum Schutz unserer Trinkwasserquellen», die im Zusammenhang mit den Bestrebungen, am Alpbach ein Wasserkraftwerk zu erstellen eingereicht wurde. Da der Gemeinderat in der Initiative Mängel feststellte, erarbeitete er einen direkten Gegenvorschlag. Gestützt auf diesen Vorschlag zog das Initiativkomitee die eingereichte Volksinitiative zurück.
Quellen / Literatur:
UW 18, 11.3.2015, S. 7.
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Sonntag, 8. März 2015
Familieninitiative hat keine Chance
Das Urner Stimmvolk verwirft an der Abstimmung die beiden eidgenössischen Volksinitiativen «Energie- statt Mehrwertsteuer» und «Familien stärken! Steuerfreie Kinder- und Ausbildungszulagen» mit grosser Deutlichkeit. Auch gesamtschweizerisch haben die beiden Vorlagen keine Chance.
Die «Familieninitiative» der CVP scheitert überaus deutlich. Die Initiative wollte Familien mit Kindern zusätzlich entlasten, indem die Kinder- und Ausbildungszulagen von den Einkommenssteuern befreit werden. In Uri beträgt der Nein-Stimmenanteil 75,6 Prozent.
Quellen / Literatur:
UW 18, 11.3.2015, S. 2.
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Sonntag, 8. März 2015
Kapelle in Zumdorf kann saniert werden
Die Hospentalerinnen und Hospentaler heissen den Kredit von 250`000 Franken für die Sanierung der Kapelle in Zumdorf gut. Somit kann die Aussen- und Innensanierung der St. Niklaus Kapelle noch in diesem Frühling in Angriff genommen werden. Die Arbeiten beinhalten äussere und innere Baumeisterarbeiten wie auch Dachschalungsarbeiten, Dachdeckerarbeiten, Schreinerarbeiten, Malerarbeiten sowie Umgebungsarbeiten. Es sind zudem Arbeiten am Altar und an der Sickerleitung nötig. Die Kapelle in Zumdorf wurde 1591 erbaut und in den Jahren 1719 und 1720 neu erstellt – letztmals renoviert wurde sie vor 44 Jahren. Die Kapelle ist ein Baudenkmal von regionaler und nationaler Bedeutung und bildet das Wahrzeichen des Weilers Zumdorf.
Quellen / Literatur:
UW 18, 11.3.2015, S. 7.
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Sonntag, 8. März 2015
Uri und Schweiz erteilen Energie-Vorlage eine deutliche Abfuhr
Das Urner Stimmvolk verwirft an der Abstimmung die beiden eidgenössischen Volksinitiativen «Energie- statt Mehrwertsteuer» und «Familien stärken! Steuerfreie Kinder- und Ausbildungszulagen» mit grosser Deutlichkeit. Auch gesamtschweizerisch haben die beiden Vorlagen keine Chance.
Die Energie-Vorlage beabsichtigte, eine Steuer auf nicht erneuerbare Energieträger wie Erdöl, Erdgas, Kohle oder Uran einzuführen. Gleichzeitig sollte die Mehrwertsteuer abgeschafft werden. Alle Urner Gemeinden verwerfen die Initiative, in Hospental gar mit 100 Prozent. Die Stimmbeteiligung liegt bei 35,3 Prozent.
Quellen / Literatur:
UW 18, 11.3.2015, S. 2.
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DAS HEUTIGE DATUM
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