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Sonntag, 14. Juni 2026

Mittwoch, 14. Juni 1916
Michael Aschwanden erstellt Dunkelkammer in Felshöhle
Michael Aschwanden baut seinen Standort Axen Süd beim Kilometerstein 6 zu einer aus dem Fels gesprengten Höhle aus. Das Land kauft er von der Korporation Uri für 100 Franken. Die 6 m breite, 5.50 m tiefe und 3 m hohe Höhle wird strassenseitig mit Bossensteinen in Rundbogen gefasst und mit Fenstertüren versehen. Der Regierungsrat hat verlangt, dass das neue Mauerwerk so weit möglich mit den aus dem Felsen gesprengten Steinen erstellt werde. Grosse Fugen sollten vermieden, die Mauerkanten unregelmässig und die Steine wenig behauen belassen werden. Die Rolljalousien an den Eingängen müssen in der Steinfarbe gestrichen werden, damit das Bauwerk das Landschaftsbild nicht negativ beeinflusse. Die Seiteneingänge durften nicht als Schaufenster genutzt werden, und der Betrieb eines Verkaufsmagazins ist dem Inhaber verboten. Der neue Raum ist sehr praktisch, denn hier kann Michael Aschwanden eine Dunkelkammer einrichten. Vorher musste man die Utensilien jeden Morgen auf einem Leiterwagen über die holprige Schotterstrasse von Flüelen hierher ziehen.
Quellen / Literatur: Horat Heinz, Dreimal zwei Minuten und noch etwas Geduld, in: Aschwanden Michael, Unterwegs auf der Axenstrasse 1911-1939; S. 245 f.

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021