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Sonntag, 14. Juni 2026

Samstag, 14. Juni 2008
4-Quellen-Weg ist die neue Herausforderung
Am 14. Juni hat Paul Dubacher aus Seedorf zusammen mit rund 60 Personen den Gotthardmarsch zurückgelegt, 85 Kilometer von Seelisberg auf den Gotthardpass. Vor sechs Jahren hatte er diese Idee aufgegriffen. Nun will er eine andere Idee in diesem Sommer vertieft anpacken: den 4-Quellen-Weg im Gotthardmassiv. Seit drei Jahren denkt er daran, orientiert er sich im Gelände, läuft Wege ab und schafft Kontakte. «Das Wasser fasziniert mich. Und im Gotthardmassiv entspringen vier bekannte Gewässer: der Rhein, die Reuss, die Rhone und der Ticino.» Nun macht Paul Dubacher eine Vorprojektstudie, ermittelt die Kosten und nimmt die ersten konkreten Verhandlungen auf. «Die Idee kommt sehr gut an. Ich habe auch positive Rückmeldungen der Regierungen von Uri, Tessin, Wallis und Graubünden», sagt er gegenüber dem «Urner Wochenblatt». Der 4-Quellen-Weg im Gotthardmassiv (Urserental, Oberalp, Tomasee, Maighels, Vermigel, Sellapass, Gotthard, Lucendro, Bedrettotal, Nufenen, Ulrichen, Gletsch und Furka) soll als hochalpine Fünf-Tages-Wanderung konzipiert werden. Insgesamt sind es rund 85 Kilometer mit 5000 Höhenmetern. Wenn alles klappt, sollen im 2009 – wo notwendig – die Wanderwege (familientauglich) erneuert werden.
Quellen / Literatur: UW 47, 18.6.2008

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Samstag, 14. Juni 2008
Bronzemedaille für Antonia Wipfli
Im deutschen Albstadt holt sich die Seedorferin Antonia Wipfli bei den Langdistanz-Europameisterschaften Mountainbikerinnen die Bronzemedaille.
Quellen / Literatur: UW 47, 18.6.2008

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Samstag, 14. Juni 2008
Fischen - Junge erleben erste Fangerfolge am Arnisee
Im Arnisee schwimmen seit Samstag rund 100 Fische weniger herum. Zum Abschluss des Jungfischerkurses durfte jedes Kind zwei Fische fangen. Es dauerte nicht lange, bis Damian Durrer und Christian Planzer stolz mit einem Prachtexemplar beim Fischereiinspektor auftauchten. «Es ist eine besonders schön rot gepunktete Forelle», lobte er die beiden jungen Fischer. Dieses Lob beflügelte die erfolgreichen Jungfischer, und sie machten sich gleich daran, den nächsten Fisch an Land zu ziehen. Zwar waren nicht alle 50 Kinder gleich erfolgreich. Mit der Hilfe von Papi aber häuften sich die Erfolge. Manchmal war dieser aber auch buchstäblich Retter in der Not: Angelhaken mussten ersetzt, Nylonfäden entwirrt und zappelnde Fische an Land gezogen werden. «Wir rechnen damit, dass bis am Nachmittag 70 bis 100 gefangen werden», meinte Hansruedi Zieri. Diese reichten kaum aus für die hungrigen Fischer. «Das ist kein Problem», so Hansruedi Zieri, «der Kanton spendet den Rest aus der Zucht.» Der Fischerverein selber ist jeweils mit 30 Helfern an Ort, um die kleinen Gruppen von je fünf Praktikanten zu unterstützen und zu beraten. Die Rute müssen die Kinder aber selber handhaben können.
Quellen / Literatur: UW 47, 18.6.2008

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Samstag, 14. Juni 2008
Projekt "Polysport" - ein voller Erfolg
In den Reihen des HC KTV Altodrf - ist eine neue Förderungsaktion unter dem Namen "Polysport" aufgegleist worden. Jeden Mittwochnachmittag während der Schulzeit in drei Kategorien in der Baldini-Halle die Möglichkeit geboten, mit dem Handballsport Bekanntschaft zu knüpfen.
Quellen / Literatur: UW 46, 14.6.2008

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Samstag, 14. Juni 2008
Raiffeisenbank - Jetzt ist eine wichtige Lücke geschlossen
Mit einem Behördenapéro ist die Raiffeisenbank-Geschäftsstelle Andermatt eröffnet worden. Damit wird die Standortattraktivität des Urserentales aufgewertet. Rolf Infanger, Vorsitzender der Raiffeisenbankleitung im Urner Oberland, hiess die Gäste willkommen. Verwaltungsratspräsident Damian Imhof stellte die neue Geschäftsstelle vor. Andermatt habe man seit Jahren im Blickfeld gehabt, umso grösser sei jetzt die Freude, hier eine Zweigstelle eröffnen zu können. Damit wolle man der bestehenden und potenziellen Kundschaft einen erhöhten Service bieten und gleichzeitig einen Beitrag zur Förderung der Wirtschaftsentwicklung leisten. «Unser Ziel ist klar: Wir wollen als genossenschaftlich organisierte, moderne Bank langfristiges und nachhaltiges Wachstum mit guten Ertragsergebnissen erzielen. Als Kompromiss zur Eröffnung von Andermatt haben wir uns entschieden, die Geschäftsstelle Realp auf Ende diesen Jahres zu schliessen. Ich bin aber überzeugt, dass die Kundschaft den erweiterten Service schnell als Vorteil erachten wird», sagte Damian Imhof. Mit der Konzentration der Geschäftstätigkeit im Urserental auf Andermatt erhöht Raiffeisen das Angebot qualitativ und quantitativ für die ganze Region: bessere Dienstleis­tungen, längere Öffnungszeiten sowie professionelle und persönliche Beratung. Mit dem Konzept der offenen Bankschalter will man die Nähe zur Kundschaft zeigen. Geschäftsstellenleiter Renato Zanolari und sein Mitarbeiterteam sind bereit, sämtliche Bankgeschäfte schnell und unkompliziert zu erledigen.
Quellen / Literatur: UW 46, 14.6.2008

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Samstag, 14. Juni 2008
Rollhockey - Urner sind zurück in der NLA
RHC Uri schafft nach einer Saison in der NLB wieder den Aufstieg. Im entscheidenden Spiel gegen Münsingen müssen die Urner aber lange zittern, ehe der 5:4-Sieg feststeht.
Quellen / Literatur: UW 47, 18.6.2008

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Samstag, 14. Juni 2008
Ruag Component in Altdorf - Urner Know-how in Autos auf der ganzen Welt
Bei der Ruag Components in Altdorf stehen die Zeichen klar auf Wachstum: Mehr Umsatz, mehr Personal und grosser Optimismus prägen die aktuelle Entwicklung. Während früher fast ausschliesslich für die Wehrtechnik produziert wurde und die Munitionsherstellung heute nur noch eine untergeordnete Rolle spielt, nutzt das Unternehmen sein über Jahrzehnte aufgebautes Know-how erfolgreich für den zivilen Markt. So stammen Teile für etwa jedes dritte weltweit neu auf den Markt kommende Auto aus dem Kanton Uri. Ein wichtiger Bereich ist die Beschichtung von Laufrollen für Bosch-Dieseleinspritzsysteme mit Common-Rail-Technik. Diese Beschichtung reduziert den Verschleiss, erhöht die Lebensdauer der Bauteile auf die gesamte Fahrzeugdauer und trägt dazu bei, Motoren effizienter, sparsamer und sauberer zu machen. In Uri werden jährlich vier bis fünf Millionen solcher Laufrollen beschichtet, die in nahezu allen Automarken verbaut sind; rund 90 Mitarbeitende sind in der Oberflächentechnik tätig.
Auch im Automotive-Bereich produziert die Ruag für die internationale Automobilindustrie. Statt wie früher dickwandige Bleche für Messinghülsen umzuformen, entstehen heute hochpräzise Schwingungsdämpfer, die den Fahrkomfort verbessern und die Bruchgefahr der Kurbelwelle reduzieren. Diese Teile werden mit einer Presskraft von bis zu 3600 Tonnen gefertigt. Die Umstellung begann 1992 mit einem kurzfristigen Auftrag der Firma LuK; aus anfänglich neun Artikeln und 380 000 Teilen pro Jahr wurden inzwischen 64 Artikel und rund 2,2 Millionen Teile jährlich. Insgesamt wurden bereits 25 Millionen Schwingungsdämpfer produziert, die weltweit in ebenso vielen Fahrzeugen eingesetzt werden; in diesem Bereich arbeiten rund 70 Personen.
Das Unternehmen blickt insgesamt zuversichtlich in die Zukunft. Die Belegschaft gilt als motiviert und leistungsfähig, was sich auch während der Unwetterkatastrophe von 2005 zeigte, als die Produktion trotz Überschwemmung aufrechterhalten werden konnte. Die Auftragsbücher sind gut gefüllt, und innerhalb eines Jahres wurden etwa 30 qualifizierte Fachkräfte eingestellt, überwiegend aus Deutschland, da der Schweizer Arbeitsmarkt kaum entsprechende Fachleute bietet. Für die Ruag Components ist daher das Personenfreizügigkeitsabkommen von grosser Bedeutung.

Quellen / Literatur: UW 46, 14.6.2008

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021