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Sonntag, 14. Juni 2026

Samstag, 14. Juni 2014
Flüchtlingstag ist den Frauen gewidmet
Der diesjährige Urner Flüchtlingstag auf dem Lehn und in der Turnhalle Winkel ist ganz den Frauen gewidmet. Ziel ist es, zu sensibilisieren, zu klären und Verständnis zu wecken. Frauen haben meist ander Fluchtgründe als Männer. Oft ist es eine geschlechtsspezifische ehrbezogene Gewalt innerhalb der Familienstrukturen, Vergewaltigungen als Unterdrückungs- und Kriegsstrategie. Frauenflüchtlinge sind im Zufluchtsland auch oft mit potenziellen Diskriminierungen auf zwei Ebenen konfrontiert.
Quellen / Literatur: UW 47, 18.6.2014, S. 2.

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Samstag, 14. Juni 2014
Gämsbejagungskonzept ist vom Tisch
Jahrelang gingen die Emotionen hoch, wenn es um das Gämsbejagungskonzept ging. Jetzt ist es vom Tisch. Das Jagdreglement sieht für dieses Jahr nur einige wenige Änderungen vor. Der Gämsbestand im Kanton Uri ist seit einigen Jahren stark rückläufig – momentan wird er auf rund 3000 Tiere geschätzt. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wird es auf die kommende Jagd hin Änderungen im Jagdreglement geben: So darf pro Jagdpatent nur noch eine Gämse, die zweijährig und älter ist, erlegt werden. Zusätzlich kann lediglich noch ein Jahrtier geschossen werden. Bis anhin konnten pro Jagdpatent entweder zwei ältere Tiere oder ein adultes Tier und ein Jahrtier oder zwei Jahrtiere erlegt werden. Weiter dürfen bei der Gämsjagd keine Abschussmarken mehr getauscht werden. Am umstrittenen Hornmass wird festgehalten – in der Schweiz steht der Kanton Uri damit alleine da. Die Urner Jäger nehmen diesen Entscheid hin – wenn auch nur zähneknirschend.
Quellen / Literatur: UW 46, 14.6.2014, S. 3.

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Samstag, 14. Juni 2014
Kunst - Eine moderne Arche Noah mit Widersprüchen
Das Künstlerpaar Wiedemann/Mettler macht das Haus für Kunst Uri zum Kunstwerk – mit ausgestopften Tieren und viel Gespür für subtile Arrangements und Inszenierungen. «Better safe than sorry» heisst die neue Ausstellung im Haus für Kunst Uri. Mit rund 160 ausgestopften Tieren sowie wenigen, ausgesuchten Elementen hat das Künstlerpaar Wiedemann/Mettler das Urner Ausstellungshaus in eine leicht skurile Arche Noah verwandelt. Nur gerade ein einziges Gemälde von Heinrich Danioth ergänzt die Urner Arche Noah Das Ausstellungshaus ist dabei Teil der Inszenierung.
Quellen / Literatur: UW 46, 14.6.2014, S. 13.

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021