Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Sonntag, 14. Juni 2015
Altdorf sagt Ja zum «Winkel»-Kredit
Das Altdorfer Stimmvolk sagt deutlich Ja zum Kredit in der Höhe von 790`000 Franken für die Sanierung des Winkelplatzes. Bereits 2016 sollen nun die Bagger auffahren. Während Monaten wird Platz nicht benutzbar sein.
Unter anderem sind eine neue Entwässerung des Platzes und des Daches des Mehrzweckgebäudes, eine neue Anordnung der Parkplätze sowie ein neuer Belag geplant. Auch die Beleuchtung des Platzes soll neu gestaltet werden. Das gesamte Projekt kostet rund 2,4 Millionen Franken, ein Grossteil davon sind allerdings gebundene Kosten (Unterhalt).
Quellen / Literatur:
UW 46, 17.6.2015, S. 13.
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Sonntag, 14. Juni 2015
Blaskapelle «Schattdorfer Nachtbüäbä» feiert ihr 50-jähriges Bestehen
Im Jahre 1965 begann es mit der «Zähnermüsig», hervorgegangen aus der Musikgesellschaft (MG) Schattdorf. Der Name wechselte. Dieses Jahr feiern die «Schattdorfer Nachtbüäbä» ihr 50-Jahr-Jubiläum. Aus diesem Anlass spielen sie in ihrem böhmisch-mährischen Stil an mehreren Orten auf – so auch an der Matinee im Rudenz-Park in Flüelen.
Quellen / Literatur:
UW 31, 25.04.2015
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Sonntag, 14. Juni 2015
Die Ergebnisse aus allen Gemeinden
Acht Urner Gemeinden stimmen über kommunale Vorlagen ab. Sachvorlagen sind: Das Andermattner Stimmvolk sagt klar Ja zur Sanierung des Dorfschul- und Gemeindehauses. Mit dem Kredit von 530`000 Franken kann die Gebäudehülle des Hauses saniert werden, insbesondere das Dach sowie die Fenster.
Seelisberg löst seine Vorfinanzierung Altersheim in der Höhe von 625’743 Franken auf. Davon profitiert die Stiftung «Wohnen im Alpenblick», die in Seelisberg Alterswohnungen schaffen möchte. Die Gemeinde möchte die Stiftung mit dem zurückgestellten Geld unterstützen – dies indes nur unter diversen Auflagen.
Gurtnellen investiert 600’000 Franken in die Sanierung der Wasserversorgung. Der entsprechende Kredit für das Teilprojekt Gornernen wird klar gutgeheissen. Gleichzeitig mit der Erneuerung des Kraftwerks Gurtnellen durch das EWA kann durch die Gemeinde nun die Quellfassung Grueben anpassen. Zudem wird eine neue Ableitung zum Trinkwasserreservoir Sunnigwiler geschaffen.
Quellen / Literatur:
UW 46, 17.6.2015, S. 13.
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Sonntag, 14. Juni 2015
Erstfeld sagt klar Nein zum Schulhaus-Projekt
6,995 Millionen Franken wollten Gemeinde- und Schulrat in die Erneuerung und den Ausbau der Schulanlagen in Erstfeld investieren. Nun scheitern sie mit dem entsprechenden Kredit an der Urne. 831 Personen legen ein Nein in die Urne, 512 Personen sagen Ja zur Vorlage. Damit haben sich die bürgerlichen Ortsparteien FDP, CVP und SVP an der Urne durchgesetzt. Ihr Hauptargument: die Kosten. Die Vorlage sei für Erstfeld nicht tragbar. Bemängelt wurde zudem, dass die Gemeinde das über 100-jährige Kirchmattschulhaus nicht mehr sanieren wolle.
Das Projekt der Gemeinde hat unter anderem vorgesehen, den Singsaaltrakt im Jagdmattschulhaus abzureissen und durch einen Neubau zu ersetzen. Damit wäre die notwendige Sanierung des Singsaals entfallen. Das vorliegende Bauprojekt eröffnete die Möglichkeit, die ganze Primarschule unter einem Dach zusammenzuführen. Einzig die SP unterstützte von den Ortsparteien allerdings den Kredit.
Quellen / Literatur:
UW 46, 17.6.2015, S. 13.
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Sonntag, 14. Juni 2015
FC Schattdorf verspielt letzte Chance
Mit einer ärgerlichen 1:2-Niederlage gegen Nottwil verspielt der FC Schattdorf die letzte Chance zum Aufstieg in die 2. Liga regional. Damit treten in der kommenden Saison drei Urner Teams in der 3. Liga an.
Quellen / Literatur:
UW 48, 24.6.2015, S. 25.
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Sonntag, 14. Juni 2015
Hervorragender 2. Rang für Jolanda Annen
Die Urner Triathletin Jolanda Annen erreicht beim ITU-Weltcup in Huatulco (Mexiko) mit dem 2. Rang ein ausgezeichnetes Ergebnis. Sie muss sich nur der Chilenin Valentina Carvallo geschlagen geben, die sich auf der Laufdistanz schon früh entscheidend abgesetzt hat. Jolanda Annen sichert sich den Weltcup-Podestplatz mit einem beherzten Antritt in der letzten Laufrunde und distanziert dabei Mateja Simic (Slowenien) und Kirsten Kaspar (USA). Ein grosser Erfolg für die junge Urnerin, die mit ihrem 2. Rang auch Topten-Athletinnen hinter sich lässt.
Quellen / Literatur:
UW 46, 17.6.2015, S. 13.
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Sonntag, 14. Juni 2015
Raphael Imholz wird im Wallis Schützenkönig
Am Eidgenössischen Schützenfest in Raron gewinnt der 19-jährige Attinghauser Raphael Imholz mit der Pistole über die 25-m-Distanz den Königstitel. Der Nachwuchsschütze beweist Nervenstärke und gewinnt den Königstitel.
Quellen / Literatur:
UW 47, 20.6.2015, S. 4.
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Sonntag, 14. Juni 2015
Uri erhält eine neue Gewässernutzungsverordnung
Die Urner Stimmbevölkerung sagt am Abstimmungssonntag zu den kantonalen Vorlagen drei mal Ja. Umstritten ist im Vorfeld lediglich die Änderung der Gewässernutzungsverordnung. Ein Komitee aus dem Umfeld der Kraftwerk Schächenschale AG hat dagegen das Referendum ergriffen. Das Volk stützt nun aber die Vorlage des Kantons mit 67 Prozent Ja-Stimmen. Zwei Gemeinden, Gurtnellen und Wassen, lehnen die Vorlage ab. Trotz dem deutlichen Resultat ein Achtungserfolg für das Referendumskomitee, haben sich doch sämtliche Parteien für die Vorlage ausgesprochen. Baudirektor Markus Züst (SP) hat sich für die neue Gewässernutzungsverordnung eingesetzt, weil der Kanton Uri damit ein transparentes Verfahren für einen Entscheid bei Konkurrenzsituationen erhalte. Die Gegner haben argumentiert, dass einheimische Kraftwerkunternehmen bei der Konzessionsvergabe regelmässig übergangen werden. Sie haben in diesem Zusammenhang auch bereits eine kantonale Volksinitiative eingereicht.
Die beiden anderen kantonalen Vorlagen werden vor der Abstimmung kaum kontrovers diskutiert. Entsprechend deutlich fällt auch das Resultat aus: Die Änderung des Gesetzes über die Einführung des Schweizerischen Strafgesetzbuches wird mit 82,3 Prozent Ja-Stimmen gutgeheissen. Das Wohnheim Phönix Uri kann erweitert werden. Die Urnerinnen und Urner bewilligen den entsprechenden Kreditbeschluss mit 80,1 Prozent der Stimmen. Der Kanton bezahlt dem Wohnheim damit für die Erweiterung jährlich einen Betrag von rund 180`000 Franken.
Quellen / Literatur:
UW 46, 17.6.2015, S. 3.
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Sonntag, 14. Juni 2015
Uri sagt Nein zur PID-Vorlage
Der Kanton Uri sagt viermal Nein zu den eidgenössischen Vorlagen. Als einer der wenigen Kantone lehnt Uri auch die Vorlage zur Präimplantationsdiagnostik (PID) ab. Klar fällt das Nein zur Erbschaftssteuer-Initiative aus. Klar abgelehnt wurde auch die Stipendien-Initiative. Keine Urner Gemeinde befürwortete das Anliegen. Relativ knapp war das Resultat auch bei der Revision des Radio- und TV-Gesetzes. Der Kanton lehnt die Revision schliesslich mit 55,8 Prozent Neinstimmen ab. Keine Gemeinde sagte Ja.
Quellen / Literatur:
UW 46, 17.6.2015, S. 2.
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DAS HEUTIGE DATUM
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