GESCHICHTE

Allgemeines Geschichtsforschung

ZEITGESCHICHTE

Zeitraum Altsteinzeit Mittelsteinzeit Jungsteinzeit Bronzezeit Eisenzeit Römerzeit Alemannenzeit Früh- und Hochmittelalter Tells Legende Altes Uri Helvetik Mediation bis Regeneration Neuzeit

LOKALGESCHICHTE

Ereignisse Gemeinde

PERSONENGESCHICHTE

Personenregister

THEMEN

Brauchtumsgeschichte Kirchengeschichte Kulturgeschichte Sportgeschichte Verkehrsgeschichte

Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag

Mittwoch, 18. März 2026

Mittwoch, 18. März 2020
Bundesrat rationiert fiebersenkende Mittel
Wegen des Coronavirus rationiert der Bundesrat fiebersenkende Mittel. Ärzte und Apotheken dürfen nur noch eine Packung des entsprechenden Medikaments abgeben. Von der Verordnung betroffen sind unter anderem die Medikamente Aspirin, Paracetamol, Ibuprofen oder Ponstan. Die Verordnung gilt für sechs Monate. Bei der Massnahme geht es nur darum, Hamsterkäufe von Fiebersenkern, Schmerzmitteln und Hustenmedikamenten zu verhindern. Gemäss Aussgaen von Daniel Koch vom BAG ist die Versorgung mit den Arzneien sichergestellt.
Quellen / Literatur: Sendung Rundschau vom 18.03.2020, srf 1.

-------------------------
   

Mittwoch, 18. März 2020
Delegierter für die Urschweiz abgesetzt Bistum Chur - Martin Kopp nicht mehr im Amt
Der Churer Apostolische Administrator Peter Bürcher entfernt Martin Kopp per sofort als Delegierten für die Urschweiz aus dem Amt. Martin Kopp verhielt sich nach Ansicht des interimistischen Bischofs nicht weisungsgerecht. Er habe sich zur Bischofsnachfolge im Bistum Chur öffentlich geäussert und damit gegen eine interne Regel verstossen, wonach alle Anfragen in dieser Sache an den Medienbeauftragten gehen. Zudem soll sich Martin Kopp illoyal verhalten haben. Das Bistum wirft dem Delegierten für die Urschweiz vor, sich Mitte März in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag» wertend zur anstehenden Bischofswahl geäussert zu haben. Er habe ein Eingreifen des Staats begrüsst. Dadurch habe Martin Kopp öffentlich eine Initiative unterstützt, die darauf abziele, die Freiheit des Apostolischen Stuhls und des Domkapitels bei der Wahl des neuen Bischofs einzuschränken. Martin Kopp hat in den Augen von Administrator Peter Bürcher jenes Mindestmass an Vertrauen verloren, welches notwendig ist, um die Aufgabe eines Delegierten des Apostolischen Administrators ausüben zu können. Die Leitung des Büros des Regionalen Generalvikariats Urschweiz wird laut Bistumsangaben ab sofort und bis zur Amtsübernahme des neuen Bischofs von Chur Pfarrer Peter Camenzind, Schwyz, kommissarisch anvertraut. Peter Camenzind war von 1993 bis 2003 Pfarrer in Bürglen.
Gemassregelt worden ist auchWeihbischof Marian Eleganti. Laut Angaben des Bistums waren dessen Stellungnahmen zur Corona-Pandemie nicht mit dem Apostolischen Administrator respektive mit dem Beauftragten für Medien und Kommunikation, Giuseppe Gracia, abgesprochen. Entsprechend sei bei den Gläubigen und in der Öffentlichkeit Verwirrung über die diesbezügliche Haltung des Bistums Chur entstanden. Marian Eleganti darf sich laut Mitteilung deshalb in den Medien nur noch äussern im Einvernehmen mit Administrator Peter Bürcher und dem Beauftragten für Medien und Kommunikation. Bei einer dritten Personalie gibt das Bistum bekannt, dass Josef Annen, Delegierter des Apostolischen Administrators für Zürich und Glarus, seine Demission auf Ende Juli eingereicht hat.
Josef Annen wird am 25. Juli 75 Jahre alt. Zurücktreten wird er aber noch nicht. Josef Annen kam mit Peter Bürcher im Sinne einer geordneten Übergabe überein, noch zu bleiben, bis der neue Bischof im Amt ist. Der Oberwalliser Peter Bürcher wurde im Mai letzten Jahres vom Papst zum Apostolischen Administrator des Bistums Chur ernannt. Der 74-Jährige folgte auf Bischof Vitus Huonder. Er wird die Diözese so lange leiten, bis ein neuer Churer Bischof gewählt ist. Peter Bürcher war vorher emeritierter Bischof von Reykjavik (Island), also Bischof in Pension.

Quellen / Literatur: UW 23, 21.03.2020, S. 9.

-------------------------
   

Mittwoch, 18. März 2020
Fünf Coronavirus-Fälle in Uri
Im Kanton Uri sind zurzeit fünf positive Fälle des Coronavirus zu verzeichnen. Insgesamt wurden bisher zirka 85 Personen auf Coronavirus getestet. Es stehen noch acht Testresultate aus. Die erlassenen Weisungen zur Umsetzung der Coronavirus-Massnahmen im Kanton Uri werden gemäss Kantonalem Führungsstab (Kafur) grossteils sehr gut befolgt. Die Kantonspolizei Uri intensiviert ihre Patrouillentätigkeit. Sie nimmt in den Geschäften Kontrollen vor, berät vor Ort und setzt die Weisungen im Bedarfsfall mittels Ermahnungen, Bussen oder Schliessungen durch.
Quellen / Literatur: www.ur.ch (18.03.2020)

-------------------------
   

 

 
DAS HEUTIGE DATUM

18.03.2026

Ereignisse vor einem Jahr
Ereignisse an diesem Datum

 

 

Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021