Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Donnerstag, 28. Juni 1838
Uri will für Axenstrasse einen neuen Zoll erheben
In einem Kreisschreiben an die eidgenössischen Stände ersuchen Landammann und Rat des Kantons Uri wegen der hohen Baukosten für eine Axenstrasse einen Zoll erheben zu dürfen. Der Zoll wird in der Folge von der Tagsatzung bewilligt (15.10.1838). Die Handelsstadt Basel bekräftigt dabei den Vorbehalt, dass die Handelsgüter von jedem Weggeld befreit sein müssen. Der Handelsverkehr fordert nicht nur durchgehend fahrbare Strassen, sondern will diese auch von zusätzlichen Schranken befreit wissen.
Quellen / Literatur:
Kreisschreiben vom 28.6.1838 an sämtliche eidgenös. Stände (StAUR R-150-13/111); Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Uri, Band 2, S. 52.
-------------------------
|
Donnerstag, 28. Juni 1838
Zoll auf Axenstrasse
Gleichzeitig mit der Projektierung der Axenstrasse treibt Uri das Begehren um die Gewährung eines neuen Zolles für die Axenstrasse voran. Nicht nur Fussgänger und Kuschen waren zu berappen, sondern vom Pferd über die Rindviecher bis hin zu Schwein, Schaf und Ziege. Die Transitgüter blieben zollfrei. Die Kutschen seien mit der neuen Fahrstrasse besser bedient (Umlad, Frachttarife). Die bessere Verbindung der Stände Uri und Tessin wurde hervorgestrichen.
Quellen / Literatur:
Stadler-Planzer Hans, Karl Emanuel Müller, S. 78 f.
-------------------------
|
|
DAS HEUTIGE DATUM
|