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Sonntag, 28. Juni 2026

Donnerstag, 28. Juni 2007
Ein zweiter Investor im Urserental
Die Vision eines auswärtigen Investors ist es, in der Fuchsegg, Realp, ein Ferienresort zu realisieren. Gesprochen wird von einem zweistelligen Millionen-Betrag. Da und dort wurde gemunkelt, seit der Gemeindeversammlung vom Donnerstag, 28. Juni, in Realp ist es bestätigt: Ein auswärtiger Investor beschäftigt sich mit der Vision, in der Fuchsegg ein Ferienresort zu realisieren. Dafür wäre er bereit, mehrere Millionen Franken zu investieren. Wie Gemeindeschreiber Karl Cathry gegenüber dem «Urner Wochenblatt» bestätigte, wurden erste Gespräche - auch bei kantonalen Stellen - geführt. So wurden Abklärungen beim Amt für Raumplanung getroffen, und auch der Volkswirtschaftsdirektor sei entsprechend informiert worden. «Nun liegt es am Investor, der Gemeinde konkrete Unterlagen zu liefern», erklärt Karl Cathry. Bald auch wieder Lebensmittel erhältlich? Zusammen mit der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB) möchte die Gemeinde Realp die leerstehenden Gebäulichkeiten im Bahnhofareal optimal nutzen. Geplant ist, einen Verkaufsshop einzurichten. In der Zwischenzeit haben die Verantwortlichen der MGB eine Projektstudie erstellt. «Noch sind Verhandlungen im Gang», bestätigt Karl Cathry, «unter anderem auch darüber, wer den Shop betreiben soll. Erfreulich wäre es für die kleine Gemeinde im Urserental, wenn vor Ort wieder Lebensmittel - wenn auch in beschränktem Umfang - erhältlich wären.
Quellen / Literatur: UW 50, 30.6.2007

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Donnerstag, 28. Juni 2007
Hinteres Maderanertal ist wieder erschlossen
Die Narben des Unwetters vom 22./23. August 2005 verheilen. Der Lensnerv des hinteren Maderanertals ist wieder intakt. Die neue Erschliessungsstrasse kann eingeweiht werden.
Quellen / Literatur: UW 50, 30.6.2007

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Donnerstag, 28. Juni 2007
Spatenstich für Sesselbahn auf dem Biel
Im Raum Weissenboden auf dem Biel in Bürglen entsteht die erste Sesselbahn im Urner Unterland. Die Bauarbeiten sind am 28. Juni in Angriff genommen worden. Nur wenige Minuten von der Bergstation auf der Sonnenterrasse Biel entfernt erfolgte ein denkwürdiger Spatenstich. An die Hand genommen wurden die Konstruktions- und Bauarbeiten für die erste Sesselbahn im Urner Unterland überhaupt. Die Realisierung war alles andere als ein Honiglecken. Emil Walker, Verwaltungsratspräsident der Kinzig AG, Luftseilbahn und Skilifte, und Vizepräsident Bruno Imhof blendeten anlässlich des Spatenstiches auf eine langwierige Entstehungsgeschichte zurück. Erste Ideen in diese Richtung seien schon vor der letzten Jahrtausendwende entwickelt worden. «Was seither alles vorgekehrt wurde, füllt mehrere Ordner. So mussten die verschiedensten Hürden bei Dutzenden von Instanzen überwunden werden, bis wir jetzt zum Spatenstich einladen konnten», erklärte Bruno Imhof gegenüber dem «Urner Wochenblatt». Nun dürfen sie alle mit Stolz auf das Erreichte zurückblicken. Berechtigter Optimismus Der Verwaltungsrat der Kinzig AG blickt der Projektverwirklichung mit grossem Optimismus entgegen, zumal die Region bis heute in weiten Teilen der Schweiz einen ausgezeichneten Ruf erlangt hat, und das sowohl bei Winter- als auch bei Sommersportbeflissenen, die sich den Raum Schächental buchstäblich aufs Banner geschrieben haben. «Jetzt entsteht auf Initiative der Urner Tourismusverantwortlichen beispielsweise auch ein neuer Wanderprospekt. Er sollte in wenigen Monaten vorliegen und das gesamte Gebiet zwischen Sisikon, Schattdorf und dem Schächental abdecken», erklärte Bruno Imhof. Die Verantwortlichen des Sesselbahnprojektes sind überzeugt, dass sich diese Sommerwerbung auch auf den Winter positiv auswirken wird. Vom Sesselbahnprojekt sehr angetan sind auch Claudia und Max Gisler vom Berggasthaus Biel. Das Wirtepaar erhofft sich zusätzliche Impulse für das ganze Schächental mit dem Klausen, Ratzi und den Eggbergen. Die Transportbetriebe der verschiedenen Luftseilbahnen haben untereinander ein sehr gutes Zusammenarbeitssystem entwickelt. Es bewährt sich bestens und kommt auch ausgesprochen kundenfreundlich daher. «Mit den sechs Wintersportgebieten im Urner Unterland und mit der Andermatt-Gotthard-Sportbahnen AG konnte die Vereinbarung betreffs Vergünstigungen für Besitzerinnen und Besitzer einer Saisonkarte weitergeführt werden», erklärt Verwaltungsratspräsident Emil Walker.
Quellen / Literatur: UW 50, 30.6.2007

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021