Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Mittwoch, 29. April 2009
Gemeindestrukturen - Stossrichtung für den gemeinsamen Weg ist bekannt
In enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden will die Regierung die Gemeindestruktur-Reform vorantreiben. Noch offen ist das Ergebnis des Prozesses.
Der Startschuss zur Gemeindestruktur-Reform ist gefallen. Im Auftrag des Regierungsrates wird Justizdirektorin Heidi Z’graggen den Steuerungsausschuss und die Projektleitung übernehmen.
Aus dem Prozess, den der Regierungsrat in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden bewältigen will, sollen beide Partner - Kanton und Gemeinden - gestärkt hervorgehen.
An der Frühjahrestagung des Gemeindeverbandes waren auch kritische Töne zu hören: Das Gemeindepersonal erwartet eine bessere Einbindung in die Projektarbeit. Von allen Seiten wurde die Bedeutung einer transparenten und fortwährenden Information betont.
Der Gemeindeverband unterstützt die Regierung in ihrem Vorhaben. Sein Ziel ist es, dass die Qualität der Dienstleistungen im ganzen Kanton auf einem «einigermassen vergleichbaren Stand» angeboten wird.
Quellen / Literatur:
UW 32, 29.4.2009
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Mittwoch, 29. April 2009
Konzept von Gottardo 2020 wird vorgestellt
Die Eröffnung der Neat soll mit einer «Alpenausstellung» gefeiert werden. Das Konzept von Gottardo 2020 wurde am 29. April in Bellinzona vorgestellt.
Wenn 2018 der neue Eisenbahn-Basistunnel eröffnet wird, soll dies am Gotthard mit einer Landesausstellung gefeiert werden. Die Tessiner Regierung hat das Konzept am 29. April vorgestellt. Ziel der Ausstellung Gottardo 2020 ist es, dafür zu sorgen, dass die Gotthardregion nach der Eröffnung des Basistunnels nicht als Verliererin da steht.
Mit der Wahl von Flüelen soll die regionale Orientierung von Gottardo 2020, der Neat-Expo, und ihre Offenheit gegenüber lokalen Initiativen bezeugt werden. Da in Flüelen aus logistischen Gründen keine Ausstellungseinrichtungen zu bestimmten Themen beherbergt werden können, soll ein Gotthardportal eingerichtet werden.
Quellen / Literatur:
UW 33, 2.5.2009
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Mittwoch, 29. April 2009
UrsaNet - Wirtschaftliches Vorzeigeprojekt steht vor dem Aus
Als hervorragendes Beispiel der Wirtschaftsförderung in einer Randregion 2004 gestartet, ist die UrsaNet AG in Hospental am Ende. Die EDV-Firma musste ihre Aktivitäten einstellen.
Das Erbringen von Dienstleistungen im EDV-Bereich für KMUs und der Aufbau eines Callcenters - zwei der Ideen, auf deren Grundlage die UrsaNet AG 2004 gegründet wurde. Dass zudem ein Teil der Aufgaben im Urserntal in Heimarbeit erledigt werden sollte, wurde als besonders innovativ gelobt.
Nach nur fünf Jahren hat die Firma nun ihren Betrieb eingestellt. Auch eine Aktienkapitalerhöhung im letzten Herbst konnte nicht verhindern, dass die UrsaNet keine Zukunft mehr hat.
Von Beginn an hatte die kleine Firma mit Problemen zu kämpfen. Mit maximal 150 Stellenprozenten erreichte UrsaNet nie die Grösse, die ursprünglich im Businessplan vorgesehen war.
Für Franco Cattaneo, Vizepräsident des Verwaltungsrates, eine enttäuschende Entwicklung. «Wir haben mit viel Herzblut für den Erhalt der Firma gekämpft, aber nun mussten wir uns für die Stilllegung entscheiden.»
Die Büros im Pfrundhaus St. Karl in Hospental sind bereits gekündigt, die letzte 50-Prozent-Stelle aufgehoben. Im Juni dieses Jahres soll eine Aktionärsversammlung dem Verwaltungsrat die Kompetenz zur Auflösung geben.
Quellen / Literatur:
UW 32, 29.4.2009
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DAS HEUTIGE DATUM
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