Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
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Sonntag, 30. November 2025
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Mittwoch, 30. November 2005
Die Aggregat AG übernimmt eine wichtige Vertretung
Erfreuliche Meldung für den Wirtschaftsstandort Uri! Die Urner Aggregat AG übernimmt von der Firma Lanz+Poier die Vertretung von Fraccaroli & Balzan in der Schweiz. Ob diese Übernahme zusätzliche Stellen schafft, ist noch offen,. Die Aggregat hat zurzeit 85 Mitarbeitende. Sie ist gesamtschweizerisch in den Bereichen objektgebundene Aufbereitungs-, Recycling-, Umschlag- und Fördertechnik für Sand-, Kies-, Gesteins- und Rückbaumaterialien tätig. Nun hat sie eine wichtige Vertretung übernehmen können. Übernommen werden auch alle weiteren Leistungen, die von Lanz+Poier bisher angeboten wurden. Somit wird die Aggregat AG ihre Kompetenz als Konzeptanbieterin und Betreiberin von Abwasserklär- und Schlammentwässerungsanlagen in Kieswerken und auf Baustellen durch die Vertretung dieser Qualitätsprodukte verstärken.
Quellen / Literatur:
UW 94, 30.11.2005
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Mittwoch, 30. November 2005
Hochwasserdebatte im Ständerat - Uri darf auf Bundeshilfe hoffen
Hansheiri Inderkum (CVP) und Hansruedi Stadler (CVP) haben im Ständerat an den Bundesrat appelliert, mit der Bundeshilfe jetzt vorwärts zu machen. «Die Kantone haben Anspruch auf Bundeshilfe», erklärte Bundesrat Moritz Leuenberger. Der Grundsatzentscheid über die Art der Bundeshilfe werde noch in diesem Jahr gefällt.
Der Ständerat hat sich am vergangenen Mittwoch, 30. November, aufgrund einer dringlichen Interpellation seiner Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (Urek) mit dem Hochwasser vom August dieses Jahres befasst. Namens der Kommission und auch aus Urner Sicht sprach Hansheiri Inderkum. Fazit: Das Wasser ist gewichen, dafür steht vielen Kantonen das Wasser finanziell bis zum Hals, wie es Hansruedi Stadler zusammenfasste.
In der ständerätlichen Debatte lobte Hansheiri Inderkum als Sprecher der Urek insbesondere den Einsatz der Armee, der sowohl in zeitlicher als auch in quantitativer und qualitativer Hinsicht vorzüglich gewesen sei. Er verdankte auch den Einsatz des Bundesrates. Zur speziellen Betroffenheit der Kantone erklärte Hansheiri Inderkum, dass es Uri buchstäblich am wirtschaftlichen Lebensnerv getroffen habe. Und: «Es gibt leider Indizien dafür, wonach nicht auszuschliessen ist, dass nach dem Unwetter bei der Ruag erforderliche Investitionen nicht wieder getätigt werden, was dann mit der Folge verbunden sei, dass der Standort Uri generell infrage gestellt würde.» Die betroffenen Kantone seien wirklich nicht in der Lage, die ihnen verbleibenden Kosten zu begleichen. «Ich appelliere an den Bundesrat, dass man mit der Sonderhilfe jetzt vorwärts macht.»
Quellen / Literatur:
UW 95, 3.12.2005
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DAS HEUTIGE DATUM
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