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Sonntag, 30. November 2025

Mittwoch, 30. November 2011
Arbeitsmarkt - Arbeitslosigkeit hat zugenommen
Die Zahl der Erwerbslosen im Kanton Uri hat im November erneut zugenommen. Ende Monat waren 292 Personen als arbeitslos eingeschrieben. Dies entspricht einer Zunahme gegenüber dem Vormonat von 88 Personen. Die Zunahme ist vor allem auf saisonale Beschäftigungsschwankungen im Gast- und Baugewerbe zurückzuführen, heisst es in einer Medienmitteilung des Amts für Arbeit und Migration. Die Arbeitslosenquote stieg von 1,2 auf 1,7 Prozent und erreicht somit den Vorjahreswert. Sie liegt 1,4 Prozentpunkte unter der durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 3,1 Prozent der Schweiz. Mit 292 Personen ist die Zahl der Arbeitslosen am Ende des Berichtsmonats im Vergleich zum Vorjahr (November 2010: 303 arbeitslose Personen) nach wie vor tiefer. Im November meldeten sich 114 Personen neu als Stellensuchende beim regionalen Arbeitsvermittlungszentrum Uri an, 35 meldeten sich ab. Die Zahl der Stellensuchenden lag Ende Monat bei 483 Personen (Oktober 2011: 402; Vorjahr: 469). Von allen Stellensuchenden waren im Berichtsmonat 91 Personen in einem Zwischenverdienst und 25 Personen in einer vorübergehenden Beschäftigung. Die Anzahl der Langzeitarbeitslosen blieb gegenüber dem Vormonat gleich. Im Berichtsmonat waren 22 Personen länger als ein Jahr ohne Dauerbeschäftigung. – Im Kanton Uri waren im September keine Betriebe von Kurzarbeit betroffen.
Quellen / Literatur: UW 97, 10.12.2011

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Mittwoch, 30. November 2011
Die SBB bauen in Erstfeld rund 60 Arbeitsplätze ab
Die SBB informieren im voll besetzten Casino-Saal in Erstfeld über das geplante Erhaltungs- und Interventionszentrum (EIZ). Die Gemeinde Erstfeld erhalte mit der Inbetriebnahme des Neat-Basistunnels eine neue Aufgabe. Die SBB werden ab 2017 mindestens 140 Stellen beim Unterhalt und beim EIZ angeboten. Das heisst aber auch, dass es ab 2017 keine der heute rund 70 SBB-Cargo-Lokführer mhr in Ersfeld braucht. Das sind 60 weniger als heute. Entlassungen soll es jedoch keine geben.
Quellen / Literatur: UW 95, 3.12.2011

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Mittwoch, 30. November 2011
Kunstrad - Urnerin macht Kunst auf zwei Rädern
Wenn Andrea Keller auf ihr Zweirad steigt, hat das mit Biken wenig zu tun. Als Kunstradfahrerin beweist sie, dass man zwei Räder auch anders befahren kann. Es sieht aus wie ein ganz normales Fahrrad: zwei Räder, ein Sattel, Pedale und Lenker. Einzig die Grösse, die fehlende Gangschaltung und die geschwungenen Hörner am Lenker trüben den ersten Eindruck. Und spätestens dann, wenn Andrea Keller das Rad besteigt, wird klar: Das ist kein normales Fahrrad. Die Urnerin betreibt auf den zwei Rädern nämlich alles andere als normalen Bikesport. Andrea Keller ist Kunstradfahrerin. Dass man zwei Räder auch anders befahren kann, weiss Andrea Keller seit ihrem elften Lebensjahr. Nach einem Schnuppertraining bei den Kunstradfahrern Uzwil fing die gebürtige Sankt Gallerin Feuer für die spezielle Sportart. Ob einzeln, im Zweier-, Vierer- oder Sechserteam – Andrea Keller verbuchte in allen vier Disziplinen Erfolge auf dem Kunstrad. Entschieden hat sich die heute 27-Jährige schliesslich für das Vierer-Kunstradfahren. Wegen des Teamgedankens, wie Andrea Keller erklärt: «Durch die vielen Trainings und Einsätze wird man zu einer kleinen Familie.» Und die muss perfekt zusammenpassen, kommt es im Vierer-Kunstradfahren doch auf eine sauber und synchron ausgeführte Kür an. Seit fünf Jahren ist Andrea Keller Teil der Kunstradfahrer Luzern und wohnhaft in Seedorf. Dass die gebürtige Ostschweizerin den Weg in den Kanton Uri fand, hat sie ebenfalls dem Kunstrad zu verdanken. An der Hallenradsport-WM 2005 in Freiburg verliebte sich Andrea Keller in einen mitgereisten Fan der Radballer von Radsport Altdorf. Und daraufhin auch in den Kanton Uri. Der Abschied von ihrem Verein, den Kunstradfahrern Uzwil, fiel Andrea Keller nicht schwer. «Das damalige EM-Team hatte sich aufgelöst und ein Neuanfang bot sich an», erklärt die Kunstradfahrerin. Bei den Kunstradfahrern Luzern fand sie schliesslich ein Team, in dem sich die Urnerin wohl fühlt. Dass das Kunstrad als Sportgerät im Kanton Uri nicht sehr bekannt ist, stört Andrea Keller nicht. Schliesslich ist sie die einzige Urnerin, die diesen aussergewöhnlichen Radsport betreibt. Mit dem Vierer-Damenteam der Kunstradfahrer Luzern konnte Andrea Keller bereits viele Erfolge feiern: Vier Schweizermeistertitel in Folge, dreimal WM-Bronze und zuletzt die Silbermedaille an der Hallenradsport-WM in Japan Mitte November. Dafür arbeitet das Team auch hart, wie Andrea Keller bestätigt: «Wir trainieren dreimal pro Woche bis zu 2 Stunden sowie an drei Wochenenden im Monat samstags und sonntags.» Dabei werden stets neue Übungen trainiert, schnelle Abläufe geprobt, die Übergänge koordiniert und an der Synchronität gefeilt. «Damit wir in der fünfminütigen Kür unser ganzes Können präsentieren können», erklärt Andrea Keller. Und das soll stets gesteigert werden, denn das Ziel des Damenteams ist klar: der Weltmeistertitel 2012. «Damit wir an der WM 2013 in Basel den Titel im eigenen Land verteidigen können.»
Quellen / Literatur: UW 92, 23.11.2011

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021