Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
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Sonntag, 30. November 2025
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Sonntag, 30. November 2014
Andermatt-Sedrun - Rund 4000 Skigäste an einem Wochenende
Nicht nur die Schneehöhen, sondern auch die Pistenverhältnisse am Gemsstock sorgen für einen rekordverdächtig frühen Start der diesjährigen Wintersaison in der Skiarena Andermatt-Sedrun. Am Wochenende lockt das schöne Winterwetter täglich über 1700 Gäste auf den Gemsstock und rund 300 Gäste auf den Oberalppass.
Quellen / Literatur:
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Sonntag, 30. November 2014
Flüelen sagt Nein zur Gesamtschule Gehren
Die Zukunft der Flüeler Schulen bleibt weiter ungewiss. Das Flüeler Stimmvolk lehnte den Planungskredit für die Variante A1 ab und sprach sich damit klar für das Beibehalten der Oberstufe in Flüelen aus.
Es scheitert aber auch der nächste Planungskredit an der Urne: So sagt das Stimmvolk ebenfalls Nein zu einem Planungskredit von 400`000 Franken für die Ausarbeitung eines Baukredits für die vorgeschlagenen Variante A, welche einen Um- und Erweiterungsbau des Schulhauses Gehren inklusive Oberstufe vorgesehen hätte. Dies mit einem Neinanteil von 54,7 Prozent und einer Stimmbeteiligung von 55,71 Prozent.
Nun hat eine «generelle Überprüfung der Situation» zu erfolgen, wie der Gemeinderat Flüelen im Vorfeld der Abstimmung im Falle einer Ablehnung ankündigte. Da der Erneuerungsbedarf an den Liegenschaften ausgewiesen sei, liege das Szenario mit Sanierungsvarianten – allenfalls in Etappen – nahe.
Quellen / Literatur:
UW 95, 03.12.2014, S. 5.
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Sonntag, 30. November 2014
Schattdorf sagt Ja zur Schulhauserneuerung
Das Schulhaus Gräwimatt in Schattdorf genügt den heutigen Ansprüchen nicht mehr. Nun kann die Anlage erneuert werden. Das Schattdorfer Stimmvolk stimmt einem entsprechenden Kredit von 16,56 Millionen Franken mit 1133 Ja- gegen 456 Neinstimmen deutlich zu. Gemäss Terminplanung soll nun bis Juli 2015 die Baueingabe erfolgen. Nach einer Bauzeit von anderthalb Jahren soll die neue Schulanlage im Juli 2017 bezugsbereit sein.
Quellen / Literatur:
UW 95, 03.12.2014, S. 5.
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Sonntag, 30. November 2014
Seedorf kann neues Trinkwasserreservoir bauen
In Seedorf ist das bestehende Trinkwasserreservoir Bocktritt zu klein und sanierungsbedürftig. Nun kommt in der unmittelbaren Nachbarschaft ein neues Reservoir zu stehen. Das Seedorfer Stimmvolk stimmt einem Kredit von 1,4 Millionen Franken mit 95 Prozent an der Urne zu. Nun möchte die Wasserversorgung umgehend das Baubewilligungsverfahren eröffnen und in der ersten Hälfte 2015 den Neubau in Angriff nehmen. Läuft alles nach Plan, kann das neue Reservoir bereits Ende 2015 in Betrieb genommen werden.
Quellen / Literatur:
UW 95, 03.12.2014, S. 5.
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Sonntag, 30. November 2014
Uri lehnt alle drei Initiativen deutlich ab
Die Urner Stimmbevölkerung lehnt alle drei Volksinitiativen des Abstimmungssonntags deutlich ab. Am grössten ist der Zuspruch noch bei der Pauschalbesteuerungsinitiative mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 38,4 Prozent. Die beiden anderen Initiativen überzeugten im Kanton Uri nicht einmal ein Drittel der Stimmbevölkerung. Die Ecopop-Initiative erhielt 30 Prozent Ja-Stimmen. Noch weniger Urnerinnen und Urner zu überzeugen vermochte die Initiative «Rettet unser Schweizer Gold». Sie wurde von 74,1 Prozent der Stimmberechtigten abgelehnt. Die Ablehnung der drei Initiativen zieht sich durch sämtliche Urner Gemeinden. Einzig Gurtnellen scherte aus und stimmte mit 69 Ja- zu 66 Neinstimmen für die Abschaffung der Pauschalbesteuerung.
Auch gesamtschweizerisch blieben die Vorlagen chancenlos. Alle drei Initiativen sind bereits am frühen Sonntagnachmittag am Ständemehr gescheitert.
Wachstumsbeschränkung, Steuerpolitik und Gold
Die Ecopop-Initiative verfolgte das Ziel, das Wachstum der Wohnbevölkerung in der Schweiz infolge der Zuwanderung zu beschränken. Ausserdem hätte im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit die Familienplanung gefördert werden sollen. Die Volksinitiative «Schluss mit den Steuerprivilegien für Millionäre» wollte in der Schweiz und in allen Kantonen das Instrument der Besteuerung nach dem Aufwand verbieten. Damit hätten künftig auch nicht in der Schweiz erwerbstätige Ausländerinnen und Ausländer nicht mehr Pauschal sondern nach Einkommen und Vermögen besteuert werden müssen. Die Gold-Initiative schliesslich forderte, dass das Vermögen der Nationalbank künftig zu mindestens 20 Prozent aus Gold besteht. Die Goldreserven hätten zudem nie mehr verkauft und in der Schweiz gelagert werden müssen.
Quellen / Literatur:
UW 95, 03.12.2014, S. 2.
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DAS HEUTIGE DATUM
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