Alt werden in Uri

Das Altwerden in Uri hat sich in den vergangenen zwei Jahrhunderten stark verändert. Lange hing die Versorgung älterer Menschen vor allem von der eigenen Arbeitsfähigkeit, dem Besitz und der Unterstützung durch Angehörige ab. Heute besteht ein breites Netz aus Altersvorsorge, Beratung, häuslicher Pflege und stationären Einrichtungen. Die Familie bleibt dabei wichtig, wird aber durch öffentliche und gemeinnützige Angebote unterstützt.
Während Jahrhunderten mussten die Menschen weitgehend selbst für ihr Alter vorsorgen. Wer Grundbesitz oder Ersparnisse hatte, konnte daraus seinen Lebensunterhalt bestreiten. Bei der Übergabe eines landwirtschaftlichen Betriebs liessen sich Eltern beispielsweise ein Wohnrecht und die Versorgung durch die nachfolgende Generation zusichern. Wer keine solchen Möglichkeiten besass, arbeitete häufig so lange weiter, allenfalls mit leichteren Aufgaben. Bei Krankheit und Arbeitsunfähigkeit blieben die Unterstützung durch Angehörige, kirchliche Wohltätigkeit und öffentliche Armenfürsorge. Diese Hilfe war oft knapp bemessen und mit Abhängigkeit verbunden.
Mit der Industrialisierung verschärfte sich das Problem der Altersarmut. Auch in Uri lebten Menschen nun von einem Arbeitslohn, ohne über einen Hof oder anderes ertragbringendes Eigentum zu verfügen. Erwerbsarbeit und Wohnort wechselten häufiger, während die Lebenserwartung allmählich stieg. Die bisherigen Formen der Versorgung konnten diese Veränderungen nur begrenzt auffangen. Einzelne Unternehmen und öffentliche Arbeitgeber schufen zwar Pensionskassen, doch diese standen zunächst nur ausgewählten Berufsgruppen offen. In Uri beschloss der Landrat 1938 die Einrichtung einer Pensionskasse für das Staatspersonal, nachdem Kanton und Beschäftigte bereits seit 1928 Beiträge in einen Fonds einbezahlt hatten. Eine allgemeine Altersversicherung für die gesamte Bevölkerung bestand damit noch nicht.
In Uri bildeten Familie und Verwandtschaft eine wichtige Grundlage der Unterstützung im Alter. Das Bild einer früher stets intakten und fürsorglichen Grossfamilie entsprach jedoch nicht immer der Wirklichkeit. Die Möglichkeiten der Angehörigen waren durch Armut, Krankheit, Todesfälle und Erwerbsarbeit begrenzt. Das Zusammenleben konnte Geborgenheit bieten, aber auch Abhängigkeit und Konflikte bedeuten. Die Stellung älterer Menschen hing wesentlich von ihrem Besitz, ihrer Gesundheit und ihrer Rolle innerhalb der Familie ab. Diese Unterschiede gehören zum allgemeinen historischen Hintergrund, vor dem auch die Urner Entwicklung zu verstehen ist.
Wo die Versorgung im eigenen Haushalt nicht möglich war, hatten Gemeinden und wohltätige Einrichtungen die Aufgaben der Fürsorge zu übernehmen. Die frühen Armen- und Bürgerhäuser waren noch keine Altersheime im heutigen Sinn. Sie beherbergten Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen ihren Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten konnten, darunter auch gebrechliche und mittellose Betagte. In Altdorf entstand 1848 ein grosses Bürgerheim, das 1853 von der Gemeinde übernommen wurde. In Flüelen reichen die Wurzeln der heutigen Alterspension Seerose ebenfalls in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Dort traten die Barmherzigen Schwestern von Ingenbohl die Leitung des Armenhauses an. Die Geschichte dieser Einrichtungen zeigt die enge Verbindung zwischen kommunaler Fürsorge und kirchlichem Engagement.
Einen wichtigen Schritt zu einer ausdrücklich auf ältere Menschen ausgerichteten Einrichtung bildete das Urner Altersheim in Flüelen. Die Gemeinnützige Gesellschaft Uri kaufte 1926 das ehemalige Hotel Park Rudenz und eröffnete dort am 1. Juni 1927 das Altersheim. Daraus entwickelte sich das heutige Pflegezentrum Urnersee, das seit 2017 von einer selbstständigen Stiftung getragen wird. Das Altdorfer Bürgerheim ging 1982 im regionalen Alters- und Pflegeheim Rosenberg auf. Diese Beispiele verdeutlichen den Wandel von der allgemeinen Armenversorgung zu spezialisierten Einrichtungen für Betreuung und Pflege im Alter.
Ebenso grundlegend veränderte sich die finanzielle Absicherung. Pensionskassen standen zunächst nur bestimmten Berufsgruppen zur Verfügung. In Uri beschloss der Landrat 1938 die Schaffung einer Pensionskasse für das Staatspersonal; bereits seit 1928 hatten Kanton und Beschäftigte dafür Geld zurückgelegt. Für grosse Teile der Bevölkerung fehlte weiterhin eine verlässliche Altersrente. Den entscheidenden Durchbruch brachte die eidgenössische Abstimmung vom 6. Juli 1947 über das AHV-Gesetz. Am 1. Januar 1948 trat die Alters- und Hinterlassenenversicherung in Kraft. Damit erhielten ältere Menschen einen gesetzlichen Rentenanspruch, der ihre wirtschaftliche Selbstständigkeit stärkte.
Die AHV allein konnte die Altersarmut jedoch nicht vollständig beseitigen. Seit 1966 ergänzen deshalb die Ergänzungsleistungen die Renten von Menschen, deren anerkannte Ausgaben durch ihre anrechenbaren Einnahmen nicht gedeckt werden. 1972 wurde das Dreisäulenprinzip in der Bundesverfassung verankert: die staatliche Vorsorge mit AHV und Ergänzungsleistungen, die berufliche Vorsorge durch Pensionskassen und die private Vorsorge. Das Obligatorium der beruflichen Vorsorge trat 1985 in Kraft. Diese Entwicklung gilt auch für Uri und erklärt, weshalb sich die finanziellen Voraussetzungen des Altwerdens innerhalb weniger Generationen deutlich verändert haben.
Mit der Altersversicherung gewann auch das Pensionsalter eine neue Bedeutung. Der Ruhestand wurde für breite Bevölkerungsschichten zu einem eigenen Lebensabschnitt. Heute wird in der AHV vom Referenzalter gesprochen. Für Männer beträgt es 65 Jahre; bei Frauen wird es schrittweise angehoben. Für den Jahrgang 1962 liegt es bei 64 Jahren und sechs Monaten, ab Jahrgang 1964 ebenfalls bei 65 Jahren. Der Rentenbezug kann unter bestimmten Voraussetzungen vorgezogen oder aufgeschoben werden. Rentenbeginn und tatsächliches Ende der Erwerbsarbeit müssen deshalb nicht zusammenfallen.
Parallel zur finanziellen Absicherung entwickelte sich die Hilfe zu Hause. Aus Krankenpflegevereinen, Hauspflege, Familienhilfe und weiteren Unterstützungsdiensten entstand in Uri eine zunehmend professionell organisierte Versorgung. Die Neugründung der Spitex Uri erfolgte 1990. Spitex bedeutet spitalexterne Hilfe und Pflege: Fachpersonen unterstützen Menschen in ihrer eigenen Wohnung, beispielsweise bei der Körperpflege, bei medizinisch verordneten Pflegeleistungen und bei der Bewältigung des Alltags. Die Angebote stehen Menschen aller Altersgruppen offen, sind für ältere Personen aber besonders wichtig. Sie ermöglichen das Wohnen zu Hause auch dann, wenn regelmässige Unterstützung notwendig wird.
Eine andere, ergänzende Aufgabe übernimmt Pro Senectute. Die schweizerische Organisation wurde 1917 gegründet, als Altersarmut noch weit verbreitet war und die AHV nicht bestand. Heute unterstützt Pro Senectute Uri ältere Menschen und ihre Angehörigen durch kostenlose Sozialberatung, Informationen zu Finanzen, Vorsorge und Wohnen sowie durch Hilfen im Alltag. Im Auftrag des Kantons führt sie die Fachstelle Altersfragen. Bildungs-, Bewegungs- und Begegnungsangebote fördern die Selbstständigkeit und die gesellschaftliche Teilhabe. Damit umfasst die Altersarbeit auch Lebensbereiche, die über die eigentliche Pflege hinausgehen.
Zwischen selbstständigem Wohnen und einem dauerhaften Heimaufenthalt haben Angebote zur zeitweisen Betreuung an Bedeutung gewonnen. Das Tagesheim Uri wird seit 2023 von der Spitex Uri geführt, nachdem es zuvor zu Pro Senectute Uri gehört hatte. Solche Angebote geben betreuungsbedürftigen Menschen eine Tagesstruktur und entlasten Angehörige. Alters- und Pflegeheime bleiben zugleich notwendig, wenn eine umfassende Betreuung zu Hause nicht mehr möglich ist. Die kantonale Planung befasst sich deshalb zunehmend mit dem Zusammenspiel von häuslicher Pflege, stationärer Versorgung, betreutem Wohnen und Tagesangeboten.
Altwerden in Uri bedeutet heute unterschiedliche Lebenssituationen: einen aktiven Ruhestand, das Wohnen mit gelegentlicher Unterstützung oder einen Alltag mit erheblichem Pflegebedarf. Für die weitere Entwicklung sind sowohl die finanzielle Sicherheit als auch geeignete Wohnmöglichkeiten, soziale Kontakte und die Entlastung betreuender Angehöriger entscheidend. Kanton, Gemeinden und Leistungserbringer arbeiten gegenwärtig an einer gemeinsamen Weiterentwicklung der Langzeitpflege. Dabei geht es darum, die verschiedenen Angebote besser aufeinander abzustimmen und die Versorgung auch für kommende Generationen zu sichern.
Quellen / Literatur: https://hls-dhs-dss.ch; https://www.bsv.admin.ch; www.urnerwochenblatt.ch (31.01.2006); www.prosenectute.ch; www.bsv.admin.ch; www.spitexuri.ch; www.urikon (mit Unterstützung von ChatGPT) Symbolzeichnungen: ChatGPT.
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DER BEVÖLKERUNGSANTEIL IM RENTENALTER IN PROZENTEN

Der Bevölkerungsanteil im Rentenalter macht zurzeit gut 22,5 Prozent aus. Er betrug 1860 noch 5 Prozent und ist vor allem seit 1960 markant angestiegen.
DIE BEVÖLKERUNGSANTEILE NACH ALTERSKLASSEN IN PROZENTEN

DETAIL ZUM ALTWERDEN IN URI
EREIGNISSE BETREFFEND DAS ALTWERDEN IN URI
Sonntag, 21. März 1926
Urnerisches Altersheim
Die gemeinnützige Gesellschaft Uri stimmt an ihrer Jahresversammlung dem Kauf des Hotels Park Rudenz in Flüelen zwecks Errichtung eines Urner Altersheims zu.
UW 19, 13.2.1926; 22, 20.2.1926; 26, 27.2.1926; 29, 6.3.1926; 38, 27.3.1926
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Mittwoch, 1. Juni 1927
Urner Altersheim in Flüelen eröffnet
In Flüelen wird das Urner Altersheim eröffnet. Das ehemalige Hotel Park Rudenz ist heizu umgebaut worden.
UW 23, 4.6.1927
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Dienstag, 12. April 1938
Pensionkasse für das Urner Staatspersonal
Auf Antrag des Regierungsrats beschliesst der Urner Landrat, eine Pensionskasse für das Urner Staatspersonal zu schaffen. Seit dem Jahr 1928 hat der Kanton alljährlich 5000 Franken und die Beamten und Angestellten 3 Prozent ihres Lohnes in eine Kasse einbezahlt. Zusätzlich mit einer einmaligen Zuwendung des Kantons von 20'000 Franken aus dem "Reussgold" hat sich inzwischen ein Fonds von rund 170'000 Franken gebildet. Urspünglich sind nur die festangestellten Beamten und Angestellten versichert.
UW 54, 14.6.1943
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Samstag, 24. Dezember 1938
Brand des Armenhauses in Flüelen
Im Flüeler Oberdorf brennt das Armenhaus nieder.
StAUR P-74/54-7
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Samstag, 6. März 1943
Auch provisorische Beamte und Angestellte in der Pensionskasse
Der Landrat beschliesst, auch die provisorischen Beamten und Angestellten zu verichern.
UW 54, 14.6.1943
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Sonntag, 8. Januar 1961
Chäppeli-Chilbi - Die erste Chilbi im Jahr
Nach den Einweihungsfeierlichkeiten wird bis spät in die Nacht musiziert und die Idee geboren, alljährlich eine Chäppeli-Chilbi abzuhalten. Nach dem Gottesdienst am späteren Nachmittag in der Kapelle der Alterspension "Seerose" spielen am Abend im Restaurant Schützenstube verschiedene Kapellen und Ad-hoc-Formationen auf. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt vollumfänglich den Pensionärinnen und Pensionären der Alterspension Seerose zugute.
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Rückkehr ins Urner Altersheim
Im Dezember wird einiges bewegt -- so auch das Mobiliar der Pensionärinnen und Pensionäre des Urner Altersheims in Flüelen. Während 18 Monaten haben sie in der alten Basisapotheke gelebt. Nun dürfen sie in das für 8,5 Millionen Franken renovierte Heim zurückkehren.
UW 102, 30.12.1995
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Samstag, 23. März 1996
Urner Altersheim wird eingeweiht
In Flüelen wird das Urner Altersheim nach der Renovation offiziell eingeweiht.
UW 102, 31.12.1996
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Freitag, 1. Dezember 2000
Korporation genehmigt Budget
Das Budget 2001 der Korporation Uri sieht einen Mehrertrag von etwa einer halben Million Franken vor. Der Korporationsrat genehmigt auch den Voranschlag 2001 des Alters- und Pflegeheimes Rosenberg. Dieses Budget ist geprägt von einer massiven Erhörhung des Personalaufwandes. Um dem massiv höheren Pflegeaufwand im Alters- und Pflegeheim Rosenberg, Altdorf, bewältigen zu können, werden zehn Vollzeitstellen neu besetzt.
UW 95, 2.12.2000
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Sonntag, 16. Juni 2002
20 Jahre Rosenberg
Im Alters- und Pflegeheim Rosenberg in Altdorf wird ausgiebig gefeiert. Mit einem Festbankett werden die Feierlichkeiten zum 20-Jahr-Jubiläum eingeläutet. Danach sind die Türen für grosse und kleine Gäste weit geöffnet.
UW 47, 19.6.2002
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Sonntag, 24. August 2003
Alterspension Seerose 150-jährig
Mit einem zweitägigen Fest feiert in Flüelen die Alterspension Seerose das 150-jährige Bestehen.
UW 67, 27.8.2003
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Dienstag, 16. November 2004
Dr. iur. Alex Christen - gestorben im 104. Lebensjahr
Der älteste Urner ist tot. Alex Christen, ehemaliger Staatsanwalt des Kantons Uri, ist am 16. November in seinem 104. Lebensjahr «friedlich eingeschlafen».
UW 90, 17.11.2004
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Samstag, 6. Januar 2007
Chäppeli-Chilbi in Flüelen
Die Chäppeli-Chilbi entstand nach der Einweihung der Heimkapelle der Alterspension Seerose in Flüelen. Nach den Einweihungsfeierlichkeiten am 8. Januar 1961 wurde bis spät in die Nacht musiziert und die Idee geboren, alljährlich eine Chäppeli-Chilbi abzuhalten. Nach dem Gottesdienst am späteren Nachmittag in der Kapelle der "Seerose" spielen am Abend im Restaurant Schützenstube verschiedene Kapellen und Ad-hc-Formationen auf. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt vollumfänglich den Pensionärinnen und Pensionären der Alterspension Seerose zugute.
UW 3, 13.1.2007
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Samstag, 5. Mai 2007
Älteste Urnerin gestorben
Im Pflegeheim in Wassen stirbt mit Frieda Tresch im Alter von 105 Jahren die älteste Urnerin (15.1.1902). Mit elf Geschwistern war sie im Ried bei Amsteg aufgewachsen. Ihr Schulweg war sehr beschwerlich, da sie zwei Lawinentäler überqueren musste. Drei Brüder kamen in die Lawine, nur einer konnte gerettet werden. Sie arbeitete als Zimmermädchen in verschiedenen Hotels.
UW 44, 9.6.2007
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Samstag, 26. Februar 2011
Josef Baumann-Dubacher kann seinen 104. Geburtstag feiern
Josef Baumann-Dubacher ist am 18. Februar 1907 in Häggrigen bei Gurtnellen geboren. Seit fast 60 Jahren lebt er aber in Wassen.
UW 13, 16.2.2011
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Montag, 27. August 2012
Neuer Präsident für Verwaltungskommission
Der Engere Rat der Korporation Uri hat an seiner Sitzung beschlossen, neu Rolf Infanger ins Präsidium der Verwaltungskommission des Alters- und Pflegeheims Rosenberg zu entsenden. Rolf Infanger ist amtierender Vizepräsident der Korporation Uri, ehemaliger Gemeindepräsident von Silenen und Unternehmer. Er übernimmt das Präsidium der Verwaltungskommission ab sofort.
UW 67, 29.8.2012
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Donnerstag, 5. Dezember 2013
Leiterin der Spitex Uri freigestellt
Der Leiterin der Spitex Uri Martina Bühler wird gekündigt. Die Vorstellungen der Geschäftsleitung der Spitex Uri und des Vorstandes des Trägervereins bezüglich Betriebs- und Personalführung in diesem sich enorm verändernden gesundheitspolitischen Umfeld seien zu stark auseinandergegangen. Auch bei der Neuausrichtung der Spitex nach dem Bezug des Neubaus in Schattdorf Ende Juni seien die Geschäftsleiterin und der Vereinsvorstand unterschiedlicher Meinung. Es gelte nun, möglichst bald eine Nachfolge für die Geschäftsleitung zu finden.
UW 1, 4.1.2014, S. 1.
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Donnerstag, 1. Januar 2015
Kantonalkomitees Schwyz und Uri arbeiten enger zusammen
Pro Senectute Uri und Schwyz arbeiten künftig enger zusammen.Der Leiter der Pro Senectute Kanton Schwyz, Josef Steiner, führt auch die Geschäftsstelle in Altdorf in Personalunion. Die langjährige Urner Geschäftsleiterin von Pro Senectute Uri, Annie Duinmayer, wird pensioniert. Die beiden Geschäftsleitungen haben bereits im Sommer einen entsprechenden Kooperationsvertrag ausgearbeitet und die Details geregelt.
UW 102, 31.12.2014.
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Montag, 14. März 2016
«TriffAltdorf» erhält den Förderungspreis 2016
Die Betriebsgruppe TriffAltdorf gewinnt den Gesundheitsförderungspreis 2016. Diese Auszeichnung ist mit 5000 Franken dotiert. Das Hauptziel der Gruppe ist: «Treffen und Begegnen und Animieren zum Treffen und Begegnen – und zwar aller Generationen, wobei der Schwerpunkt auf der Generation 50plus liegt. An der Dätwylerstrasse 15 hat die Gruppe zwei Räume. An diesem Ort, einem ehemaligen Fabrikgebäude, können sich Menschen aller Generationen treffen und austauschen. Ganz jung ist «TriffAltdorf» selber – das Projekt existiert erst seit Anfang 2016.
UW 21, 16.3.2016, S. 3.
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Mittwoch, 26. Oktober 2016
Betagte leben länger eigenständig daheim
Gemäss der jüngsten Auswertung der Statistik der sozialmedizinischen Institutionen standen Anfang 2015 in den zehn Alters- und Pflegeheimen (inklusive Geriatrieabteilung des Kantonsspitals) im Kanton Uri 575 Plätze zur Verfügung, 13 weniger als im Vorjahr. Ende Jahr lebten 553 Bewohnerinnen und Bewohner in diesen Heimen. Im Lauf des Jahres wurden in Uri rund 202800 Aufenthaltstage verrechnet. Die mittlere Auslastung der Plätze lag bei 97 Prozent. Betagte Urnerinnen und Urner leben heute länger eigenständig oder mit Betreuung zu Hause als vor zehn Jahren. Seit 2006 ist die Zahl der 65-jährigen und älteren Personen im Kanton Uri um 20 Prozent gestiegen. Die Bewohnerzahl in den Heimen hat im gleichen Zeitraum weniger stark zugenommen (+6 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr ist sie leicht gesunken (–9 Personen). 32 Prozent der 85- bis 94-jährigen Urner Bevölkerung und 70 Prozent der 95-jährigen und älteren Bevölkerung lebten Ende 2015 in einem Alters- und Pflegeheim. Der Frauenanteil in den Heimen lag bei 71 Prozent.
Im Jahr 2015 betrug das durchschnittliche Alter beim Heimeintritt im Kanton Uri 83,4 Jahre, womit der Heimeintritt im Vergleich zum Vorjahr etwas später erfolgte (2014: 83,1 Jahre). Der Zentralschweizer Durchschnitt lag bei 82,1 Jahren. Von den 361 Personen, die im Jahr 2015 in ein Urner Heim oder in die Geriatrieabteilung des Kantonsspitals eintraten, hatten 30 Prozent vor dem Eintritt zu Hause gewohnt, 58 Prozent wechselten direkt aus einem Krankenhaus ins Heim oder in die Geriatrieabteilung. Jede dritte Person trat vorübergehend in ein Heim ein und blieb durchschnittlich drei Wochen dort. Insbesondere die Geriatrieabteilung des Kantonsspitals Uri verfügt über einen vergleichsweise hohen Anteil an Kurzzeit- und Übergangspflegeplätzen, die von Personen genutzt werden, die entweder auf einen Langzeitpflegeplatz warten oder nach einem Spitalaufenthalt eine Nachbetreuung benötigen. Mehr als ein Viertel kehrt nach einem Aufenthalt wieder nach Hause zurück.
Von den 370 Bewohnerinnen und Bewohnern, die im Lauf des Jahres 2015 ein Heim im Kanton Uri verliessen, kehrte mehr als ein Viertel – meist nach einem Kurzzeitaufenthalt – nach Hause zurück. Knapp die Hälfte der Personen verstarb im Heim. 2015 betrug die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in einem Urner Heim oder in der Geriatrieabteilung des Kantonsspitals 1,7 Jahre, was genau dem Zentralschweizer Durchschnitt entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr blieben die Bewohnerinnen und Bewohner gut zwei Monate länger im Heim (2014: 1,5 Jahre). Ende 2015 waren in den Urner Alters- und Pflegeheimen 767 Personen beschäftigt, die insgesamt 505 Stellen besetzten. Die Stellenzahl ist gegenüber dem Vorjahr um 2 Prozent gestiegen.
UW 85, 26.10.2016, S .2.
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Sonntag, 1. Januar 2017
Urner Altersheim heisst neu Pflegezentrum Urnersee
Das Urner Altersheim in Flüelen besteht seit 1927. Deren Eigentümerin ist die Gemeinnützige Gesellschaft Uri (GGU). Nun zeichnet sich eine Neuorganisation ab. Die GGU überführt das Urner Altersheim Flüelen in eine selbstständige Stiftung. Mit den neuen Strukturen soll der Betrieb entlastet werden, damit er sich vermehrt seinem Kerngeschäft widmen kann. Der Verwaltungsrat des Urner Altersheims Flüelen wird aufgelöst, die Mitglieder stellen künftig den Stiftungsrat.
UW 96, 3.12.2016, S. 18.
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Mittwoch, 18. Januar 2017
Feierliche Übergabe der Stiftungsurkunde
Der fast 100-jährigen Geschichte des Urner Altersheims in Flüelen kann ein weiteres Kapitel hinzugefügt werden. Deren Eigentümerin, die Gemeinnützige Gesellschaft Uri (GGU), überführt die Institution, die bis anhin auf strategischer Ebene von einem Verwaltungsrat geführt wurde, in eine selbstständige Stiftung. Mit der Neuorganisation ändert auch der Name. Seit Anfang des Jahres heisst es Pflegezentrum Urnersee Flüelen. Durch die neuen, zeitgemässen Strukturen soll der Betrieb entlastet werden, damit er sich vermehrt seinem Kerngeschäft widmen kann. In feierlichem Rahmen mit geladenen Gästen, den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Mitarbeitenden findet die offizielle Feier statt. Das Pflegezentrum Urnersee ist heute Arbeitgeber für 84 Mitarbeitende und bietet Platz für 57 Bewohnerinnen und Bewohner.
UW 6, 21.1.2017, S. 5.
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Donnerstag, 27. April 2017
Bürgergemeinde sagt Ja zu Landtausch
Deren drei Trägerschaften, die Einwohner- und die Bürgergemeinde Altdorf, sowie die Korporation Uri beabsichtigen, die Eigentümerverhältnisse und die organisatorischen Strukturen zu bereinigen und neu zu regeln. Die Korporation Uri und die Bürgergemeinde Altdorf wollen ihre Anteile am Betrieb des «Rosenbergs» vollumfänglich der Einwohnergemeinde Altdorf übergeben. Die Einwohnergemeinde soll künftig die Hauptverantwortung für den «Rosenberg» tragen. Die Landparzelle soll ganz im Eigentum der Bürgergemeinde Altdorf sein. Diese Neuausrichtung bedingt unter anderem einen Landabtausch (Liegenschaft Byfang) zwischen der Bürgergemeinde Altdorf und der Korporation Uri. Die Altdorfer Korporationsbürger stimmen dieser Absichtserklärung an der Bürgergemeindeversammlung klar zu.
UW Nr. 34, 29.4.2017, S.1.
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Sonntag, 29. Oktober 2017
Vier 100-jährige Frauen im Betagtenheim Spannort
Im Betagtenheim Spannort in Erstfeld wohnen bald vier 100-jährige Bewohnerinnen. Berta von Matt-Gisler konnte am 17. September, Frieda Zurfluh-Furrer am 5. Oktober ihren 100. Geburtstag feiern. Dieses seltene Jubiläum haben Hedy Hofmann am 12. November und Margrith Hächler-Wehrli am 29. November noch vor sich. Zu Ehren der rüstigen Jubilarinnen spielt die Musikgesellschaft Erstfeld am Sonntagmorgen ein Geburtstagsständchen.
UW 87, 31.10.2017, S. 1.
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Mittwoch, 13. Mai 2020
45’732 Dienstleistungsstunden der Spitex Uri
Einige neue Ideen und Projekte kann die Spitex im vergangenen Betriebsjahr 2019 erfolgreich entwickelt und umgesetzt werden. Dazu gehören insbesondere der Ausbau der ambulanten Psychiatrie und der Frischmahlzeitendienst. Nachdem die ersten Herausforderungen in der Planung und Organisation des Frischmahlzeitendienstes erfolgreich gemeistert werden konnten, hat sich dieser als Erfolgsprojekt herausgestellt. Daher wird nun bereits ein Ausbau geprüft.
Die 94 Mitarbeitenden sind täglich für die Urner Bevölkerung im Einsatz. So betreute das Fachpersonal im vergangenen Betriebsjahr in 45’732 verrechneten Dienstleistungsstunden 741 Klientinnen und Klienten und leistete 68’888 Pflege-, Betreuungs- und Hauswirtschaftseinsätze. Die älter werdende Gesellschaft mit der steigenden Zahl von chronisch kranken Menschen, der gesellschaftliche Wandel, die Digitalisierung und der Fachkräftemangel sind nur einige Herausforderungen, mit denen sich die Spitex Uri in den nächsten Jahren auseinandersetzen muss.
Seit dem Jahr 2015 hat die sogenannte Behandlungspflege um 54 Prozent zugenommen. In absoluten Zahlen ausgedrückt, wurden im Jahr 2015 8450 Behandlungspflegestunden verrechnet, 2019 waren es bereits 12 993 Stunden. Insgesamt sind im Berichtsjahr 33 717 Pflegestunden für Abklärung, Beratung, Grund- und Behandlungspflege geleistet worden, mit dem hauswirtschaftlichen Angebot waren es 45 732 Stunden. Eindrücklich sind auch die Wegzeiten zu den Klientinnen und Klienten nach Hause. Es sind 16 000 Stunden, welche die Mitarbeitenden mit dem Auto, E-Bike oder Roller jährlich bei jedem Wetter bewältigen. Pro Tag sind durchschnittlich 25 bis 30 Touren mit 189 Einsätzen.
Der Frischmahlzeitendienst zeichnet sich als Erfolgsmodell aus. 2019 wurden insgesamt 6642 Frischmahlzeiten ausgeliefert, was monatlich knapp 700 Mahlzeiten gleichkommt. Ausgeliefert werden die Mahlzeiten durch freiwillige Fahrerinnen und Fahrer. Ebenfalls erfolgreich gestartet ist im Frühling 2019 die ambulante psychiatrische Pflege. Insbesondere der Übergang nach Klinikaufenthalten in den Lebensalltag wird von der Spitex Uri begleitet und unterstützt. Es zeigt sich, dass Menschen in solchen Krisensituationen oft längere Zeit Hilfe und Begleitung für die Bewältigung des Alltags benötigen. Bis Ende 2019 sind 440 Pflegestunden in der Psychiatrie geleistet worden.
Gestützt auf die eidgenössischen und kantonalen Erlasse versorgt die Spitex Uri im Auftrag der Gesundheitsdirektion Uri die Urner Bevölkerung mit ambulanten Dienstleistungen im Gesundheitswesen. 2019 betrug der finanzielle Beitrag des Kantons Uri 2,77 Millionen Franken. Pro Urner Einwohnerin und Einwohner macht dies 76 Franken aus. In der betrieblichen Jahresrechnung schliesst die Spitex Uri mit einem Ertrag von 6,048 Millionen Franken. Beim betrieblichen Aufwand nehmen die Personalkosten mit rund 5,1 Millionen Franken den höchsten Posten ein. Die Summe eigenwirtschaftlicher Erträge (Einnahmen aus Pflege, Betreuung, Hauswirtschaft und anderen Fachbereichen sowie Einnahmen aus Material und Vermietung) beträgt 3,78 Millionen Franken.
UW 38, 13.05.2020, S. 10.
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Mittwoch, 27. Mai 2020
Schutzmassnahmen für die Urner Heime
Der Kafur legt die minimal notwendigen Schutzmassnahmen für Besuche, Spaziergänge und Veranstaltungen in Urner Heimen fest. Diese sind befristet bis am 21. Juni 2020. Der Kafur beschliesst sodann, diese nicht zu verlängern. Entscheide über allfällige besondere Regelungen zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner, des Pflegepersonals und für besuchende Angehörige obliegen somit den einzelnen Institutionen.
Quelle: www.ur.ch (2020).
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Donnerstag, 22. Oktober 2020
Zwei Bewohner der «Seerose Flüelen» sind an Covid-19 erkrankt
Bei zwei Bewohnen der Alterspension Seerose in Flüelen werden Symptome einer Covid-19-Erkrankung festgestellt. Die Bewohner werden in ihren Zimmern sofort unter Isolation gestellt und die benötigten Tests auf Covid-19 beantragt. Nach den ersten positiven Ergebnissen stellt man alle Bewohnerinnen und Bewohner in der ganzen Seerose unter Quarantäne. Die Mitarbeitenden besuchen die Isolationszimmer nur in voller Schutzausrüstung, das heisst mit Schutzkittel, Handschuhen, Schutzmaske und -Brille. Trotz der Schutzmassnahmen kann ein Übergreifen auf andere Bewohnerinnen und Bewohner wie auch Mitarbeitende nicht verhindert werden. Die Ansteckung fand schon vor der Quarantäne statt. Die vom Kantonsarzt Dr. Jürg Bollhalder für alle Bewohnerinnen und Bewohner und Mitarbeitende veranlasste Testung zeigt bei 25 Bewohnern und 16 Mitarbeitenden einen positiven Befund. Mehrheitlich ist der Verlauf der Erkrankung stabil. In der Isolationszeit gibt es zwei Todesfälle.
UW 90, 11.11.2020, S. 2.
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Sonntag, 1. Januar 2023
AHV/IV-Renten werden angepasst
Die AHV- und IV-Renten werden der aktuellen Preis- und Lohnentwicklung, dem sogenannten Mischindex angepasst und um 2,5 Prozent erhöht. Damit steigt die Minimalrente von 1195 auf 1225 Franken pro Monat, und die Maximalrente beträgt neu 2450 Franken.
In der Wintersession erteilte das Parlament dem Bundesrat den Auftrag, die Renten vollumfänglich der Teuerung anzupassen, diese beträgt voraussichtlich 3 Prozent. Ausserdem muss der Bundesrat einen Vorschlag ausarbeiten, wie künftig bei einer Teuerung ab 2 Prozent die Renten angepasst werden. In der Frühlingssession wird das Parlament die Anpassung in einem Dringlichkeitsbeschluss verabschieden und die Renten werden rückwirkend per 1. Januar 2023 angepasst. Die Minimalrente wird somit um 6 Franken, die Maximalrente um 12 Franken erhöht.
www.beobachter.ch (19.12.2023)
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Mittwoch, 19. April 2023
Curaviva heisst neu Artiset Uri
Für die 24. Generalversammlung geniesst Curaviva Uri Gastrecht in den Lokalitäten der Stiftung Papilio in Altdorf. Nach der Belastungsprobe durch die Pandemie würden sich neue Herausforderungen stellen mit den Themen Strommangellage, Pflegeinitiative und speziell Personalmangel, bringt Präsident Michael Kunkel im Jahresbericht zur Kenntnis. Für den Curaviva-Vorstand gelte somit zwangsläufig ein besonderes Augenmerk auf den Wiedereinstieg von Personen in den Pflegeberuf zu richten. Auf Antrag des Vorstandes gibt sich Curaviva Uri einen neuen Namen. Die Organisation heisst neu Artiset Uri. Der einheimische Verein ist seit der Gründung im November 2021 Teil der Föderation mit den Branchenverbänden Curaviva, Insos und Youvita. Die Neuorientierung mit Artiset dient der Optimierung als Dienstleister für Personen mit Unterstützungsbedarf in den Bereichen Menschen im Alter, Menschen mit Behinderung sowie Kinder und Jugendliche. Gleichzeitig mit der neuen Namensgebung treten auch neue Statuten in Kraft.
UW 31, 22.04.2023, S. 27.
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Mittwoch, 25. Oktober 2023
Pflegeheime in Uri mit Rekordauslastung
Die Pflegeheime im Kanton Uri zeigen eine hohe Auslastung bei stabilen Eintrittszahlen für das Jahr 2022. Die Urner Heime zählten im Jahresverlauf 246 Eintritte – annähernd gleich viele wie im Vorjahr. Trotz eines leichten Rückgangs der stationären Plätze und der Gesamtbewohnerzahl bleibt die Auslastung mit 97,7 Prozent die höchste in der Zentralschweiz. Der Pflegebedarf der Bewohner bleibt weitgehend konstant, während die Anzahl der Vollzeitstellen leicht zunimmt. Die durchschnittliche Dauer eines Langzeitaufenthalts beträgt 2,9 Jahre, und in 93 Prozent der Fälle endet dieser mit dem Lebensende der Bewohner. Die Kurzzeitaufenthalte sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Der Anteil der Aufenthaltstage mit hohem Pflegeaufwand blieb 2022 stabil.
UW 84, 25.10.2023, S. 1, 10.
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Sonntag, 3. März 2024
Uri lehnt die Initiative für eine 13. AHV-Rente ab
Die beiden eidgenössischen Abstimmungsvorlagen - insbesondere die Frage, ob Rentnerinnen und Rentner künftig eine 13. AHV-Rente erhalten sollen – beschäftigen und mobilisieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger. Schweizweit beträgt die Stimmbeteiligung sehr hohe 58,34 Prozent. In Uri beträgt sie sogar 62,57 Prozent.
Die schweizweit angenommene Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente findet bei den Urner Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern keine Mehrheit und wird mit 56,4 Prozent abgelehnt. Am deutlichsten Nein sagt Isenthal (80,5 Prozent), Spiringen (74,61) und Unterschächen (68,14 Prozent). Ja sagen zur Vorlage die Gemeinden Erstfeld, Göschenen, Gurtnellen, Realp und Wassen. Alle bürgerlichen Parteien (SVP, CVP - Die Mitte Uri, FDP und GLP) haben im Vorfeld die Nein-Parole beschlossen, einzig SP und Grüne warben für ein Ja.
Die Volksinitiative «Für eine sichere und nachhaltige Altersvorsorge, die sogenannte Renteninitiative, die von den Jungfreisinnigen lanciert wird, bleibt chancenlos. Sie wird in Uri mit einem Neinstimmen-Anteil von 77,2 Prozent klar verworfen. Bei den Parolen hatte sich einzig die FDP für ein Ja ausgesprochen.
UW 18, 06.03.2024, S. 9.
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Mittwoch, 24. April 2024
Mehr Mitsprache beim Altersheim Gosmergartä
Die gemeindliche Volksinitiative «Mitspracherecht für die Zukunft des Gosmergartä» steht zur Abstimmung an der Gemeindeversammlung Bürglen an. Im Beschluss geht es um die Änderung der Verordnung über das regionale Alters- und Pflegeheim Gosmergartä. Der Ini¬tiativtext sieht die Gemeindeversammlung als oberstes Organ der Anstalt vor, die auch Investitionen für Unterhalt, Um- und Neubauten genehmigt. Nach regem Austausch der Meinungen stimmt die Mehr¬heit der Versammlung für den Gegenvorschlag des Gemeinderats. Der sieht alle Stimmberechtigten als oberstes Organ des Alters- und Pflegeheims vor.
UW Nr. 33, 27.04.2024, S. 1, 3.
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Sonntag, 23. Februar 2025
Älteste Schweizerin ist gestorben
Im Kantonsspital in Altdorf stirbt Martha Furrer-Omlin. Mit 111 Jahren ist die Erstfelderin nicht nur die älteste Urnerin, sondern mutmasslich auch die älteste Schweizerin. Diesen inoffiziellen Titel trägt sie seit Februar 2024. Geboren wurde Martha Furrer-Omlin am 23. Juni 1913 in Sachsein am Sarnersee, wo sie auch aufgewachsen ist. Durch die Heirat mit Ambros Furrer ist sie 1949 nach Erstfeld gezogen. Bis kurz vor ihrem Tod lebte sie im eigenen Haus in Erstfeld, wo sie von ihren Söhnen Erwin und Rudolf betreut wurde.
UW 17, 01.03.2025, S. 5.
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ABSTIMMUNGEN ZUM ALTER
| Datum | | Titel | | E/K | | UR | | CH |
| 24.05.1925 | | Invaliditäts-, Alters- und Hinterbliebenenversicherung (Initiative Rothenberger) | | E | | Nein | | Nein |
| 06.12.1925 | | Alters-. Hinterlassenen- und Invalidenversicherung | | E | | Ja | | Ja |
| 06.12.1931 | | Bundesgesetz über die Alters- und Hinterbliebenenversicherung | | E | | Nein | | Nein |
| 06.07.1947 | | Alters- und Hinterbliebenenversicherung | | E | | Ja | | Ja |
| 24.05.1964 | | Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenbeihilfen | | K | | ja | | - |
| 19.06.1966 | | Gesetz über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV | | K | | Ja | | - |
| 03.12.1972 | | Alters- und Hinterbliebenenvorsorge (PdA-Initiative) | | E | | Nein | | Nein |
| 03.12.1972 | | Gegenentwurf: Alters- und Hinterbliebenenvorsorge | | E | | Ja | | Ja |
| 26.02.1978 | | Senkung des AHV-Alters | | E | | Nein | | Nein |
| 26.02.1978 | | 9. AHV-Revision | | E | | Ja | | Ja |
| 12.06.1988 | | Herabsetzung des AHV-Rentenalters (Männer 62; Frauen 60) | | E | | Nein | | Nein |
| 25.06.1995 | | Alters- und Hinterlassenenversicherung (10. AHV-Revision) | | E | | Ja | | Ja |
| 25.06.1995 | | Ausbau von AHV und IV | | E | | Nein | | Nein |
| 27.09.1998 | | Für die 10. AHV-Revision ohne Erhöhung des Rentenalters | | E | | Nein | | Nein |
| 26.11.2000 | | Für ein flexibles Rentenalter ab 62 für Frau und Mann | | E | | Nein | | Nein |
| 26.11.2000 | | Für eine Flexibilisierung der AHV - gegen die Erhöhung des Rentenalters für Frauen | | E | | Nein | | Nein |
| 02.12.2001 | | Volksinitiative "für eine gesicherte AHV - Energie statt Arbeit besteuern!" | | E | | Nein | | Nein |
| 22.09.2002 | | Volksinitiative "Überschüssige Goldreserven in den AHV-Fonds (Goldinitiative) | | E | | Nein | | Nein |
| 22.09.2002 | | Gegenentwurf "Gold für AHV, Kantone und Stiftung" | | E | | Nein | | Nein |
| 16.05.2004 | | Änderung des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (11. AHV-Revision) | | E | | Nein | | Nein |
| 16.05.2004 | | Bundesbeschluss über die Finanzierung der AHV/IV durch Anhebung der Mehrwertsteuersätze | | E | | Nein | | Nein |
| 24.09.2006 | | Volksinitiative "Nationalbankgewinne für die AHV" | | E | | Nein | | Nein |
| 30.11.2008 | | Volksinitiative "Für ein flexibles AHV-Alter" | | E | | Nein | | Nein |
| 07.03.2010 | | Änderung des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge BVG (Mindestumwandlungssatz) | | E | | Nein | | Nein |
| 23.09.2012 | | Volksinitiative "Sicheres Wohnen im Alter" | | E | | Nein | | Nein |
| 14.06.2015 | | Volsinitiative "Millionen-Erbschaften besteuern für unsere AHV (Erbschaftssteuerreform)" | | E | | Nein | | Nein |
| 25.09.2016 | | Volksinitiative «AHVplus: für eine starke AHV» | | E | | Nein | | Nein |
| 24.09.2017 | | Bundesbeschluss über die Zusatzfinanzierungen der AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer | | E | | Nein | | Nein |
| 24.09.2017 | | Bundesgesetz über die Reform der Altersvorsorge 2020 | | E | | Nein | | Nein |
| 19.05.2019 | | Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) | | E | | Ja | | Ja |
| 25.09.2022 | | Bundesbeschluss über die Zusatzfinanzierung der AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer | | E | | Ja | | Ja |
| 25.09.2022 | | Änderung des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV 21) | | E | | Ja | | Ja |
| 03.03.2024 | | Volksinitiative «Für ein besseres Leben im Alter (Initiative für eine 13. AHV-Rente)» | | E | | Nein | | Ja |
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