BRAUCHTUM

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Besondere Tage in den nächsten 30 Tagen



Montag, 16. Februar 2026
Gidelmändig
Montag vor Aschermittwoch
närrischer Feiertag
Der «Gidelmäändig» (Güdelmontag) ist in Uri erst seit 1901 ein Fasnachtstag. Das Brauchtum wurde von der Jungen Fasnacht (Dienstag) verlegt, damit am Morgen des Aschermittwochs mehr Gläubige die Asche empfangen.
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Dienstag, 17. Februar 2026
Junge Fasnacht
Dienstag vor Aschermittwoch
Närrischer Feiertag.
Früher war die Junge Fasnacht mit dem Fetten Donnerstag Hauptfasnachtsstag. 1901 wurde das Maskentreiben auf den Gidelmändig verlegt, damit die Gläubigen am Mittwoch in der Kirche eher Asche holen. Heute wird am Fasnachtsdienstag vielerorts - mit und ohne Feuer - die Fasnacht beerdigt.
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Mittwoch, 18. Februar 2026
Aschermittwoch
40 Tage vor Ostern (ohne Fastensonntage)
Erster Fastentag.
Mit dem Aschermittwoch beginnt seit dem Pontifikat Gregors des Grossen die vierzigtägige Fastenzeit. Der Tag vor dem Aschermittwoch ist die Junge Fasnacht. Die Bezeichnung Aschermittwoch kommt von dem Brauch, in der Heiligen Messe dieses Tages die Asche vom Verbrennen der Palmzweige des Vorjahres zu segnen und die Gläubigen mit einem Kreuz aus dieser Asche auf der Stirn zu bezeichnen. Der Empfang des Aschenkreuzes gehört zu den heilswirksamen Zeichen, den Sakramentalien.
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Sonntag, 22. Februar 2026
Alte Fasnacht
Sonntag, 40 Tage vor Ostern
Früher Fasnachtstag.
Die Alte Fasnacht ist der Sonntag nach Aschermittwoch und fällt somit heute schon in die Fastenzeit. Im Gegensatz zu ihr steht die Junge Fasnacht vor Aschermittwoch. Das neue, jüngere Anfangsdatum wurde auf der Synode von Benevent 1091 gesetzt, weil man die Sonntage aus dem Fastengebot herausgenommen hat und die nun fehlenden Tage vor dem bisherigen Beginn anfügen musste, um wieder auf 40 Tage zu kommen. Vereinzelt finden an diesem Sonntag noch Tanzveranstaltungen oder – wie in Flüelen – die letzte Katzenmusik statt.
Wenn sich jemand in einer Sache verspätet, wird ihm gesagt, dass er «wiä diä alt Fasnacht» daherkomme.
In Basel beginnen nach der Alten Fasnacht die «drey schenschte Dääg».
Nach dem Landbuch war das Jagen von der Alten Fasnacht bis zum 1. Juli verboten (LB UR 1823 Art. 225).

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Mittwoch, 25. Februar 2026
Erste Fronfasten
Mittwoch 5 1/2 Wochen vor Ostern
Fastentag
Früher ein Fastentag, viermal im Jahr. Die Fronfasten waren besondere Tage, in denen die Geister am unruhigsten waren. Die Tage verlangten daher Vorsicht. Nach den Fronfasten wurden auch Gerichtstermine (Kantonsgericht) festgelegt.
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Sonntag, 1. März 2026
Meteorologischer Frühlingsanfang
festes Datum: 1. März
kein Feiertag
Wegen der statistischen Vergleichbarkeit von Wetteraufzeichnungen und Klimadaten umfassen die meteorologischen Jahreszeiten jeweils drei volle Monate. In der Meteorologie beginnt der Frühling deshalb immer am 1. März und endet am 31. Mai.
Der Astronomische Frühlingsanfang beginnt hingegen erst am 20. März.

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Sonntag, 15. März 2026
Schnäggäsunntig
Vierter Fastensonntag
Mitte der Fastenzeit.
Mit dem vierten Fastensonntag «Laetare» ist die Mitte der vorösterlichen Fasten erreicht, weshalb er unter anderem in Uri auch Mittefasten-Sonntag oder «Schnäggäsunntig» genannt wurde. Man genoss gebratene Schnecken und bereitete Pasteten und Birnenweggen zu. In einigen Häusern wurde an diesem Tage – wenn auch verbotenerweise – getanzt.
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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Impressum / Angaben ohne Gewähr / letzte Aktualisierung: 01.01.2020