URNER WIRTSCHAFT

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URNER FIRMEN

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Die wichtigsten Energieträger in Uri

 Betrachtet man die Energiequellen nach ihrem eigentlichen Ursprung, ergibt sich ein überraschend übersichtliches Bild. Ein grosser Teil der auf der Erde verfügbaren Energie stammt direkt oder indirekt von der Sonne: Sonnenstrahlung, Wind, Wasserkraft, Biomasse, Muskelkraft und letztlich auch die in fossilen Brennstoffen gespeicherte Energie. Daneben stehen vor allem Erdwärme, Kernenergie und die durch die Gravitation von Mond und Sonne verursachte Gezeitenenergie.

Für Uri steht kein Atomkraftwerk und das Land am Gotthard liegt fern vom Meeresstrand. Kern- und Meeresenergie stehen somit in keiner direkten Beziehung zu Uri. Kernenergie beruht nicht auf chemischen Reaktionen, sondern auf Veränderungen von Atomkernen. In heutigen Kernkraftwerken wird hauptsächlich Uran gespalten. Dabei werden grosse Energiemengen frei, die zunächst Wasser erhitzen. Der entstehende Dampf treibt Turbinen und Generatoren an, die elektrischen Strom erzeugen. Kernenergie besitzt eine sehr hohe Energiedichte, ist jedoch aufgrund radioaktiver Abfälle, Sicherheitsfragen und hoher Anlagekosten mit besonderen Anforderungen verbunden.

Eine Sonderstellung nimmt die Meeresenergie ein. Wellen entstehen hauptsächlich durch Wind und sind damit indirekt von der Sonne abhängig. Meeresströmungen haben verschiedene Ursachen. Die Gezeiten dagegen werden vor allem durch die Gravitation des Mondes und zusätzlich der Sonne verursacht. Ebbe und Flut können deshalb mit Gezeitenkraftwerken zur Energiegewinnung genutzt werden.

Energieträger Erdöl
  
Seit dem 19. und vor allem im 20. Jahrhundert gewannen fossile Energieträger stark an Bedeutung. Kohle war für die Dampftechnik wichtig, insbesondere für die Eisenbahn. Mit der 1882 eröffneten Gotthardbahn erreichte der kohlebefeuerte Dampfbetrieb auch im Urner Reusstal grosse Bedeutung. Die Elektrifizierung der Gotthardbahn ab 1920 verdrängte die Kohle auf dieser Strecke jedoch rasch. Gleichzeitig begann der Aufstieg des Erdöls. Benzin und Diesel ermöglichten die Motorisierung von Personenwagen, Lastwagen, Bussen, Landwirtschafts- und Baumaschinen. Heizöl löste in vielen Gebäuden Holz und Kohle als wichtigsten Brennstoff ab. Damit wurde Uri stärker von Energieträgern abhängig, die von ausserhalb des Kantons und grösstenteils aus dem Ausland eingeführt werden mussten.

 
ENERGIE IN URI

Übersicht

ENERGIEQUELLEN

Erdwärme
Muskelkraft
Sonnenkraft
Wasserkraft
Windkraft

ENERGIETRÄGER

Holz
Nahrung (Tierkraft)
Fliessgewässer (Wasserräder)
Kohle
Erdöl
Strom

ENERGIEGESCHICHTE

Vor der Industrialisierung
Entwicklung der Wasserkraft
Grosskraftwerke

ENERGISCHE BEREICHE

Privater Haushalt und Wohnbereich
Industrie und Gewerbe
Verkehr
Tourismus
Landwirtschaft
Büro
Kommunikation

STROMPRODUKTION

Firmen
Kraftwerke, Übersicht
Kraftwerke, Einzeln
Bäche mit Wasserfassungen

ELEKTROINSTALLATIONEN

Firmen

 

 

Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / letzte Aktualisierung: 22.1.2019