Klösterlicher Grundbesitz in Uri
Kloster Kappel
1185 - 1527
Das Kloster Kappel am Albis übte keine eigentliche Grundherrschaft über Uri aus. Seine Bedeutung liegt vor allem in seiner Lage zwischen Zürich und der Innerschweiz und ganz besonders in der Reformationszeit und den Kappelerkriegen von 1529 und 1531, bei denen Uri unmittelbar beteiligt war.
Das Kloster Kappel wurde um 1185 von den Freiherren von Eschenbach-Schnabelburg gestiftet. Die ersten Mönche kamen aus dem Zisterzienserkloster Hauterive bei Freiburg. Die Freiherren von Eschenbach-Schnabelburg gehörten zum bedeutenden Adel des schweizerischen Mittellandes. Sie verfügten über weitreichende Beziehungen und Besitzungen. Das Kloster konnte seinen Besitz während des Mittelalters erheblich erweitern.
Das Kloster besass Streugüter (Schenkungen Familie von Eschenbach) in Uri. Es vergabte die Güter als Erblehen gegen feste Geldzinsen. Diese wurden 1359 abgelöst.
1527 wurde das Kloster schliesslich aufgehoben und der Stadt Zürich übergeben.
Quelle / Literatur:
Literatur: Stadler-Planzer Hans, Geschichte des Landes Uri, Bd. 1, S. 126 f
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