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Urner Beziehungen zu Staaten in aller Welt



Italien
   
Das Urnerland gilt als das Tor zum Süden. Die Gotthardroute ist die kürzeste Verbindung von den Rheinlanden zur Po-Ebene. Italien hat eine Fläche von 301’338 km², ist somit rund 300 mal grösser als der Kanton Uri. Höchster Gipfel ist der Mont Blanc (Monte Bianco) mit 4810 müM an der Grenze zu Frankreich. Das höchste Bergmassiv, das vollständig auf italienischem Boden steht, ist der Gran Paradiso mit 4061 müM – immer noch 500 m höher als der Dammastock (3623 müM), der höchste Urner Berg.

Das Welschland (früherer Name für Italien) war für die Urner Politik von grosser Bedeutung. 1331 erfolgte der erste bewaffnete Einmarsch der Eidgenossen in die mailändische Leventina. 1403 nahmen Uri und Obwalden die Leventina ins Burgrecht auf, nachdem in Mailand das Herrschaftsgebiet der Visconti auseinanderbrach. Nach der Schlacht von Arbedo 1422 ging die Leventina wieder verloren. 1441 erhielt Uri diese im Mailänder Frieden als Pfand für die fällige Kriegsentschädigung Mailands. Bezahlt wurde nicht und nach der Schlacht von Giornico (1478) verzichtete Mailand 1480 endgültig auf die Leventina. Uri behielt die Herrschaft über die Leventina bis 1798.
Eine unrühmliche Tat war der sogenannte Verrat von Novarra (1500). Als der verkleidete Ludovico il Moro durch die Reihen der Eidgenossen aus der Stadt Mailand fliehen wollte, um den Franzosen zu entkommen, wurde er durch den Urner Hans (auch Rudolf) Turmann verraten.
Nach der Schlacht von Novarra 1513 erreichte die eidgenössische Machtpolitik dank den Schweizer Söldnern ihren Höhepunkt. Nur zwei Jahre später, 1515 wurde in der Schlacht von Marignano diesem Bestreben ein Ende gesetzt.

Der Rindvieh-Export nach Nord-Italien war während Jahrhunderten ein wichtiger Pfeiler der Urner Volkswirtschaft. Bis 25 Prozent des Exportes gingen über den Gotthard in die Lombardei und ins Piemont. Die zweijährigen Stiere, die nach Italien verkauft wurden, wurden «Welschländer» genannt. Umgekehrt wurden Nahrungsmittel (Reis sowie Weizen und Mais) aus Oberitalien nach Uri eingeführt.

Es bestand schon früh eine Reiterpost über den Gotthard. Flüelen am Ende des Vierwaldstättersees war immer ein wichtiger Punkt auf dieser Reise. Nach der Fahrbarmachung der Gotthardstrasse wurden in den 1830er-Jahren die ersten kleineren Postwagen eingesetzt. 1842 begann die grosse Zeit der Gotthardpost mit ihren grossen zehnplätzigen Wagen, die von fünf Pferden gezogen wurden. Als 1850 die Eisenbahnlinie Mailand Camerlata (bei Como) eröffnet wurde, war Camerlata anstelle von Chiasso der Knotenpunkt. Nun begann die berühmte Zeit des Post- und Reiseverkehrs von Flüelen nach Camerlata mit den grossen, gelben Kutschen.
Beim Bau der Gotthardbahn 1872-1882 fanden viele Norditaliener Arbeit. Weiteren Verdienst boten die Bachverbauungen und der Strassenbau. Früher sind viele auch in den Kanton Uri ausgewandert.

Viele Italiener wurden sesshaft und sind in Uri geblieben. So gibt es heute viele Urner Geschlechter, die aus Italien stammen: Arigoni, Baldini, Gasperini, Vanoli, Zenoni. Von den insgesamt 60,6 Millionen italienischen Staatsbürgern wohnen heute rund 470 in Uri.

Italien hat in Uri seit Jahrhunderten grossen Einfluss auf die Ess- und Trinkkultur – von Polenta über Spaghetti bis hin zur Pizza.

Der Bildhauer Heinrich Max Imhof aus Bürglen (1798-1869) lebte während des grössten Teils seines Lebens in Rom, war mit seinen klassischen Skulpturen damals europaweit bekannt und belieferte von Rom aus alle grossen Fürstenhöfe Europas und den russischen Zarenhof.
Bologna war für die Söldnerführer von grosser Bedeutung, da die Hauptmannsstelle der päpstlichen Garde lange Zeit den Urnern reserviert war. In der Stadt war auch die berühmte Malschule des Flamen Dionys Calvaert (1540-1619). Durch diese Verbindung kamen viele bedeutende Kunstwerke dieses Malers nach Uri (Frauenkloster Seedorf, Kapelle Getschwiler, Beinhauskapelle Altdorf, Kapuzinerkloster Altdorf).

Aus den gegenreformatorischen Bemühungen heraus entstand die Schaffung von Freiplätzen für Schweizer Theologiestudenten an italienischen Priesterseminarien. Ab 1568 wurde das Priesterseminar in Mailand zum Zentrum dieser Ausbildung. Kardinal Carl Borromäus war treibende Kraft für die Schaffung dieses Schweizer Kollegs in Mailand).
Karl Borromäus war zusammen mit Ritter Walter von Roll treibende Kraft, dass die Kapuziner 1581 das erste Kapuzinerkloster nördlich der Alpen errichteten. Altdorf war im 17. und 18. Jahrhundert zweitweise auch Sitz des Päpstlichen Nuntius.

An den internationalen Klausenrennen (1922-1934) gewann der italienische Graf Giulio Masetti die Gesamtwertung – untypisch auf einem englischen Sunbeam. Immerhin war von den zehn Rennen zweimal ein roter Alfa der Siegerwagen.
Die Italiener sind eine grosse Velofahrernation. So konnten sich viele Italiener auf den Urner Pässen als Bergkönige feiern lassen. 1994 wurde Bruno Risi in Palermo Rad-Weltmeister im Punktefahren auf der Bahn. Die Geschwister Indergand nehmen regelmässig und erfolgreich an Mountainbike-Rennen auf italienischem Boden teil.
Die Triathletin Jolanda Annen holte sich in Cagliari ihren zweiten Welt-Cup-Sieg (2017).
Italien besitzt auch schöne Skigebiete. Einen klingenden Namen für Uri hat dabei das Val Gardena, wo Bernhard Russi 1970 Abfahrtsweltmeister wurde.

ORTE MIT URNER BEZIEHUNGEN

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STAATSBÜRGERINNEN UND STAATSBÜRGER DIESES STAATES IN URI

Jahr ständig saisonal Total
2001 457    
2002 451    
2003 435    
2004 425    
2005 416    
2006 392    
2007 381    
2008 372    
2009 361    
2010 363 9 372
2011 358 8 366
2012 372 15 387
2013 382 47 429
2014 390 38 428
2015 415 54 469
2016 409 23 432
2017 416 18 434
2018 432 58 490
2019 430 59 489
2020 466 25 491
2021 477 22 499
2022 486 39 525
2023 506 43 549
2024 504 60 564

EINFLÜSSE DIESES LANDES IN URI

Boccia
Das Boccia-Spiel wurde von den italienischen Einwanderern gepflegt. Im Gegensatz zum französischen Boule verlangt Boccia eine gepflegte Bahn. Eine solche bestand früher beim Hotel Poli. Heute gibt es eine solche beim Clubhaus des TC Dätwyler. Es besteht auch ein Boccia-Club Uri.
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Italiener-Wein gehört zum Essen



Die Arbeit auf dem Bau oder im Steinbruch war hart und gab Durst. Die Italiener waren sich gewohnt, auch während der Arbeit Bier und Wein zu trinken. Bei vielen italienischen Einwanderern gehörte der Wein auch auf der Baustelle zum Mittagessen. Das Essen wurde zu Hause vorgekocht und dann auf dem Gasbrenner gewärmt.
Zuhause im Keller stand ein Fass Italiener Wein. Um den roten Rebensaft in die Korbflaschen abzufüllen, musste dieser angesaugt werden. Wenn Not am Manne war, tat dies auch mal der jugendliche Sohn. Es konnte deshalb vorkommen, dass dieser fröhlicher aus dem Keller kam, als er hinuntergegangen war.

Text: Rolf Gisler-Jauch, Ausstellung «Von Arrigoni bis Zenoni» im Historischen Museum Uri, Sommer 2015. Foto: Richard Aschwanden, um 1960 (StAUR Slg Bilddokumente 290.02-BI-44787).

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Feine italienische Küche
Die feine italienische Küche ist sprichwörtlich. Es gab in jeder Familie feine Spezialitäten aus der heimatlichen Region. Die vielen italienischen Arbeiter wollten die italienische Küche nicht missen. Einige italienische Einwanderer betrieben deshalb Kostgebereien – so die Arrigonis und Baldinis (später Pilottos) in der Klostergasse in Altdorf. Die Männer aus dem Veneto speisten bei der Signora Baldini, die Bergamasker zwei Häuser weiter in der Kostgeberia Arrigoni. Beide Trattorien, Baldini wie Arrigoni, wurden im italienischen Ambiente in temperamentvoller Allegria heiter belebt. Es wurde südländische Hauskost serviert, vor allem hausgemachte Pasta.

Arrigoni-Spezialitäten: italienische Fassweine in 2-Liter-Fiaschi. Chianti San Felice, Frascati, Barbera, Vismara-Salami, Coppa, Mortadella, Pasta casalinga, Stracchino.

Baldini-Spezialitäten: Cappelletti, Fettucini, Mortadella, Merluzzo, Cotecchini, Stracchino, Borgomanero-, Chianti- oder Boggibonsi-Weine.

Spezialitäten der Pilottos: Salame in Eigenproduktion; Dörrbohnen und italienische Weine; Pasta casalinga.

Die Zenonis betrieben in Gurtnellen das Restaurant al Ponte. Zenoni-Spezialitäten: Riso e Porro (Ryys und Pohr); Castagne und Polenta mit Rosinen; Semolino Griess-Schnitten mit Zimt; Tartuffi bianci e neri; Borgomanero-Tischwein; Spaghetti Isola bella, Brasato, Ravioli in Brodo Pera al vino rosso e Cannella, Crema siciliana.

Text: Rolf Gisler-Jauch, Ausstellung «Von Arrigoni bis Zenoni» im Historischen Museum Uri, Sommer 2015.

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Kein Interesse an Pilzen
Die Italiener waren und sind Pilzkenner. Die Einheimischen hatten daran noch kein grosses Interesse.
Der Vater ging mit seinen Söhnen jeweils in den Gruonwald auf Pilzsuche. Man fand dabei «selten schöne» Eierschwämme und Steinpilze. Man trug einen grossen Rückenkorb voll (30-40 kg) nach Hause. Zu Hause wurden die Pilzpracht geschnitten und gedörrt. Was nicht für den Hausgebrauch bestimmt war, wurde den Verwandten nach Italien gebracht. In Flüelen war es nämlich nicht möglich, Abnehmer für die Pilze zu finden – auch im feinen Hotel nicht, wo solche Köstlichkeiten eigentlich hätten willkommen sein sollen..

Text: Rolf Gisler-Jauch, Ausstellung «Von Arrigoni bis Zenoni» im Historischen Museum Uri, Sommer 2015.

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Salamischmuggel während des Zweiten Weltkriegs
In den Sommerferien fuhren die Einwanderer jeweils nach Italien zu den Verwandten, die vorwiegend Bauern waren. Nach der Grenze war das Reisen vor allem in den Jahren des Zweiten Weltkrieges ungemütlich. Die Fenster waren mit Holz vermacht und auch für den Personentransport dienten Viehwagen, in die Holzbänke hineingestellt wurden. Den Verwandten wurde Kaffee und rationierte Lebensmittel gebracht. Das Tauschgeschäft beinhaltete Salami und Salamettli. Vater, Mutter und Kinder hatten diesen für die Heimfahrt dann jeweils unter und in den Kleidern zu verstecken. Zu Hause in Flüelen, wo die Lebensmittel zum Teil auch rationiert waren, war der italienische Salami doppelt willkommen.

Text: Rolf Gisler-Jauch, Ausstellung «Von Arrigoni bis Zenoni» im Historischen Museum Uri, Sommer 2015.

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«Italienerfilm»



Das Cinema Leuzinger in Altdorf zeigte am Sonntag-nachmittag um 17.15 Uhr jeweils einen Film in italienischer Sprache. Diese Vorführung war im Volksmund als «Italiener-Film» bekannt. Jeder freie Parkplatz war in der Umgebung des Kinos mit einem Auto einer italienischen Marke besetzt. Vor und in der Pause des Films stand und flanierte man mit einer Zigarette in der Hand entlang der «Stop-Strasse» (Baumgartenstrasse).
Es wurden vor allem «Western» und Action-Filme gezeigt. Absolute Höhepunkte waren jedoch Vorführungen mit den italienischen Kurvenstars Sophia Loren (*1934) und Gina Lollobrigida (*1927). Diese Filme wurden jeweils am Nachmittag doppelt angesetzt. Da die Filme mit deutschen Untertiteln gezeigt wurden, besuchten auch alteingesessene Urner diese Vorführungen. «Zufälligerweise» war gerade an diesem Nachmittag auch noch Verwandtenbesuch angemeldet, dessen männlicher Teil sich dann – in Begleitung des Gastgebers – jeweils für eineinhalb Stunden wieder abmeldete.

Text: Rolf Gisler-Jauch, Ausstellung «Von Arrigoni bis Zenoni» im Historischen Museum Uri, Sommer 2015.

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 «URNER» EREIGNISSE AN EUROPÄISCHEN ORTEN

1283  / Montag, 29. März 1283  /
Manifest König Rudolfs an italienische Kaufleute
König Rudolf I. lässt an die Kaufleute Italiens, der Romagna, Tusziens, Siziliens, Apuliens, Kalabriens, der Terra di Lavoro und sogar Sardiniens ein Manifest schreiben. Er ruft diese darin auf, bei ihren Fahrten nach den Messen Frankreichs, der Champagne und Flanderns sich des Passes (Gotthard) zu bedienen. Er teilt ihnen mit, dass er von den Strassenräubereien gehört habe. Nun wolle er für sie den Verkehr sicher machen. Er habe alle Edlen, welche vom Reiche das Geleitsrecht von den Bergen Lothringens bis zu den Alpen zu Lehen haben (Freiherren von Rothenburg, die Grafen von Froburg und Homberg, der Bischof von Basel, der Graf von Pfirt und der Abt von Murbach), vor sich gerufen und mit ihnen angeordnet, dass jeder den Kaufleuten nach Bezahlung des Zolls ein sicheres Geleit gewähre und ihnen nach einem allfälligen Überfall zur völligen Rückerstattung des Geraubten verpflichtet sei. Seine Geleitsherren hätten sich ihm dafür verbürgt. Deshalb wünsche er, dass alle diese Strasse benützen und in ihn volles Vertrauen haben.
Quellen: Schulte Aloys, Geschichte des mittelalterlichen Handels und Verkehrs zwischen Westdeutschland und Italien, Band 1, S. 185 f.
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1347  / Samstag, 30. September 1347  / Messina
Die Pest kommt nach Messina
In der sizilianischen Stadt Messina bringen drei Handelsschiffe, die aus dem Orient kommen, mit der Handelsware auch den Schwarzen Tod nach Europa. Einwohner sterben. Einige fliehen und bringen die Seuche nach Catania, nach Pisa und nach Florenz. Von hier verbreitet sich die Seuche über ganz Europa.
Quellen: Gisler Karl, Der Schwarze Tod in Uri, in: HNBl UR 1963/64, S.75.
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1417  / Samstag, 9. August 1417  /
Tagsatzung fasst Beschlüsse wegen des Eschentals
Die Tagsatzung zu Luzern, woran Uri durch Peter von Utzingen vertreten ist, fasst verschiedene Beschlüsse wegen der Besetzung des Eschentales. Zu Domodossola wurde ein eidgenössischer Richter eingesetzt.
Quellen: Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 2, S. 153.
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1482  / Samstag, 22. April 1482  / Mailand
Tagsatzung in Zürich
Uri stellt an der Tagsatzung in Zürich den Antrag, nochmals an das Herzogtum Mailand zu schreiben, dass es die Eidgenossen gemäss dem Kapitulat (Vertrag) zollfrei halten sollen.
Quellen: Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Band 1, S. 19.
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1500  / Donnerstag, 1. Februar 1500  / Mailand
Sforza eroberrt Mailand zurück
Anfangs Februar Herzog Ludovico Sforza von Mailand (il Moro genannt), lässt das Herzogtum zurückzuerobern.
Quellen: Püntener August, Urner Münz- und Geldgeschichte, in: HNBl UR 1979/1980, S. 20.
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1500  / Dienstag, 10. April 1500  / Novarra
Verrat von Novarra
Verrat von Novarra: Herzog Lodovico Moro Sforza gerät durch das Versagen seiner eidgenössischen Söldner in Gefangenschaft; => von nun an gegen französisches Regiment.
Quellen:
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1503  / Freitag, 20. März 1503  / Arona
König von Frankreich tritt den Urkantonen Bellenz ab
Uris Ruf folgen 1400 Eidgenossen über den Gotthard, worauf König Ludwig XII. von Frankreich, welcher den Herzogen Sforza Mailand entrissen hat, die Grafschaft Bellenz im Frieden von Arona den drei Urkantonen abtritt.
Quellen: Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 2, S. 13.
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1503  / Samstag, 11. April 1503  / Arona
Friede von Arona kommt zustande
Bei dem militärischen Engagement Frankreichs in der Lombardei kann sich Ludwig XII. einen offenen Konflikt mit den drei Waldstätten nicht leisten. Dank der Vermittlung von Kardinal Schiner und Ulrich Freiherr von Hohensax einerseits und durch das Eingreifen Kaiser Maximilians I. anderseits kommt der Friede von Arona zustande.
Quellen: Püntener August, Urner Münz- und Geldgeschichte, in: HNBl UR 1979/1980, S. 20 ff.
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1503  / Sonntag, 22. November 1503  / Mailand
Bellenzer Münzen sollen anerkannt werden
König Ludwig XII. oder seine Stellvertreter haben im November 1503 an die Stadt Mailand ein Mandat gerichtet. Gemäss Abschied der Tagsatzung zu Basel hat das Mandat sinngemäss folgenden Inhalt: Der Münze wegen ist zu Mailand ein offener Ruf ergangen, dass man die Dickplaparte, die man gut befunden, sowie alle andern zu Bellenz geschlagenen Münzen, die man gut befinde, nehmen wolle, nur auswärtige Angster wolle man nicht mehr nehmen; zu Bellenz geschlagene Angster jedoch, die noch vorhanden, wolle man gegen gute Münze auswechseln.
Quellen: Püntener August, Urner Münz- und Geldgeschichte, in: HNBl UR 1979/1980, S. 23.
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1509  / Montag, 26. Juli 1509  / Mailand
Uri und Unterwaldner Münzen werden von Mailand anerkannt
Vom «Chiarissimo Re nostro Signore et Duca de Mediolano», von König Ludwig XII. als Herzog von Mailand, ein Aufruf, die in Bellinzona von Uri und Nidwalden geprägten Münzen anzunehmen. Allerdings ist daran die Bedingung geknüpft, dass die Münzen in Bezug auf Zustand, Gewicht und Legierung jenen der Mailänder entsprechen, und dass sich in Bellinzona ein königlicher Aufseher und «Probierer» aufhalten soll.
Quellen: Püntener August, Urner Münz- und Geldgeschichte, in: HNBl UR 1979/1980, S. 29.
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1510  / Mittwoch, 29. Juni 1510  / Mailand
Aufruf des Herzogs von Mailand zur Münzanerkennung
Von Ludwig XII. erfolgt ein ähnlicher Aufruf zur Münzanerkennung. Darin werden die Münzen von Uri und Nidwalden wie folgt spezifiziert:
— Ducati d'oro da libre 4 soldi 13
— Dopioni d'oro da libre 9 soldi 6
— Grossoni da libre 1 soldi — den. 9
— Dinari da soldi 6
— Dinari da soldi 3
— Soldini da dinari 12.

Quellen: Püntener August, Urner Münz- und Geldgeschichte, in: HNBl UR 1979/1980, S. 29.
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1512  /  / Pavia
Pavierzug gegen König Ludwig XII.
Im Mai führt Johannes Püntener mit Jakob von Hertenstein die Vorhut im Pavierzug gegen den französischen König Ludwig XII. Dabei soll Püntener Cremona eingenommen und sich in den Mailänder Kriegen weiter ausgezeichnet haben (1513 Schlacht von Novara).
Quellen: www.hls.ch
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1512  / Sonntag, 29. Dezember 1512  / Mailand
Maximilian Sforza wird als Herzog von Mailand eingesetzt
Der junge Maximilian Sforza (Sohn des Moro) wird feierlich als Herzog von Mailand eingesetzt. Herzog Maximilian zeigte sich den drei Waldstätten für ihre Hilfe erkenntlich.
Quellen: Püntener August, Urner Münz- und Geldgeschichte, in: HNBl UR 1979/1980, S. 30.
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1513  / Freitag, 14. März 1513  / Mailand
Herzog von Mailand beklagt sich über die Bellenzermünzen
Im Bericht der Tagsatzung von Luzern ist zu lesen, dass, da sich der Herzog von Mailand über die Bellenzermünzen beklagt hat, so Bern antworten soll, wie man diese und andere abstellen wolle.
Quellen: Püntener August, Urner Münz- und Geldgeschichte, in: HNBl UR 1979/1980, S. 31.
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1513  / Freitag, 6. Juni 1513  / Novarra
Niederlage von Novarra
Die eidgenössischen Truppen besiegen bei Novarra die Beauftragten des französischen Königs, Ludwig XII.
Quellen:
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1514  / Freitag, 9. Januar 1514  / Mailand
Schwierigkeiten im Zahlungsverkehr mit Mailand
Die Tagsatzung in Zürich befasst sich mit dem Münzwesen. Man macht den Vorbehalt, dass die «Bellenzer Münzen» vom Mailänder Herzog Maximilian dann angenommen werden können, wenn sie auch im Herzogtum Mailand Kurs erhalten. Damit sind die Schwierigkeiten im Zahlungsverkehr mit Mailand jedoch noch nicht endgültig behoben.
Quellen: Püntener August, Urner Münz- und Geldgeschichte, in: HNBl UR 1979/1980, S. 31.
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1514  / Mittwoch, 4. Februar 1514  / Mailand
Herzog Maximilian empfiehlt die Bellenzer Münzen
Herzog Maximilian von Mailand empfiehlt die Bellenzer Münzen dem Herzogtum mit erneutem Erlass zur Annahme.
Quellen: Püntener August, Urner Münz- und Geldgeschichte, in: HNBl UR 1979/1980, S. 30.
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1514  / Mittwoch, 25. März 1514  / Mailand
Herzog Maximilian empfiehlt die Bellenzer Münzen
Herzog Maximilian von Mailand empfiehlt die Bellenzer Münzen dem Herzogtum mit erneutem Erlass zur Annahme.
Quellen: Püntener August, Urner Münz- und Geldgeschichte, in: HNBl UR 1979/1980, S. 30.
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1515  / Sonntag, 7. Februar 1515  / Mailand
Der Mailänder Bote an der Tagsatzung
Von der Tagsatzung zu Zürich wird Bericht erstattet, dass Galeazzi Sforza, der mailändische Bote, anbringt, es sollen wieder 50’000 Gulden an Münze nach Luzern gefertigt werden. Er bittet, darunter auch Bellenzer Münzen anzunehmen. Wenn diese ausgeschlossen werden sollten, könne der Herzog nicht zahlen. Darüber berichten die drei Orte, dass in der Stadt Mailand an 4 Orten Berner, St. Galler und andere Plapparte geschlagen wurden, die alle falsch seien.
Quellen: Püntener August, Urner Münz- und Geldgeschichte, in: HNBl UR 1979/1980, S. 31.
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1515  / Montag, 13. September 1515  / Marignano
Niederlage bei Marignano
Während zwei Tagen wird die Schlacht von Marignano mit einer verheerenden Niederlage für die Eidgenossen ausgetragen. Die Schlacht beendet die Grossmachtpolitik der Eidgenossen. Uri und Livinen verlieren insgesamt 230 Mann.
Quellen:
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1515  / Freitag, 15. Oktober 1515  / Mailand
Die Drei Orte bitten den Abt von St. Gallen um Hilfstruppen nach Mailand
Die Drei Orte benachrichtigen Abt Franziskus von St. Gallen, ihnen seine Leute nachzusenden, nachdem sie gegen Mailand mit dem Landsfähndli aufgebrochen sind wegen der fortwährenden Bedrängnis, welche die Eidgenossen zu Lauis, Luggarus und Bellenz erleiden müssen. Sie berichten auch über das Schicksal der Schweizer in Mailand, welche aus dem Spital auf das Meer verkauft wurden.
Quellen: Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 1, S. 51.
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1516  / Mittwoch, 29. November 1516  / Val d'Ossola
Ewige Frieden mit Frankreich
Der Ewige Frieden mit Frankreich bringt den Verzicht auf das Eschental (Val d'Ossola).
Quellen:
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1520  / Freitag, 5. März 1520  / Mailand
Uri beschwert sich wegen der Münzen
An der Tagsatzung zu Luzern beschwert sich Uri: «.... in Mailand habe man dieselbe münz abgesetz und dem Gold uffgesetzt, was unleidlich sei. Man sol rathschlagen wie Abhülfe zu schaffen sei»
Quellen: Püntener August, Urner Münz- und Geldgeschichte, in: HNBl UR 1979/1980, S. 32.
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1528  / Sonntag, 29. Januar 1528  / Mailand
Verbot des Viehverkaufs wird erneuert
Die Tagsatzung in Luzern erneuert das erlassene Verbot des Viehverkaufs über den Gotthard nach Mailand.
Quellen: Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Band 1, S. 5.
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1562  / Sonntag, 4. März 1562  / Bologna
Verlängerung des Diensturlaubs wegen Hochzeit
Der Nuntius Volpe verwendet sich beim Vizelegaten in Bologna, Bischof von Narvi, um eine längere Beurlaubung von Gardehauptmann Ritter Peregrin von Beroldingen, Sohn des Landammann Josue, wegen dessen bevorstehender Hochzeit mit Ursula von Liebenfels.
Quellen: Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 2, S. 129.
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1614  / Montag, 27. Januar 1614  / Mailand
Gesuch um Aufnahme ins helvetische Kollegium in Mailand
Der Rat von Uri verwendet sich bei Kardinal Karl Borromäus umd Aufnahme eines Sohnes von Hauptmann Moritz Eder in das Helvetische Kollegium in Mailand.
Quellen: Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Band 1, S. 5.
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1627  / Donnerstag, 7. Oktober 1627  / Bologna
Beschwerde des Gardehauptmanns zu Bologna
Jakob Arnold, Hauptmann eines eidgenössischen Fähnleins zu Bologna, berichtet, dass er wie seine Väter, seit Jahren mit päpstlicher Zustimmung die Befreiung einer offenen Wirtschaft genossen habe, welche ihm nun von dem jetzigen Tresorier (Säckelmeister) entzogen werde. Die Konferenz in Luzern erklärt, für ihn und sein Ansuchen beim Papst in guter Form Schritte zu unternehmen.
Quellen: Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 1, S. 172.
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1628  /  / Mailand
Gerüchte wegen Ausbruch der Pest
Als sich in Mailand sich das Gerücht verbreitet, in Bern und Zürich grassiere die Pest, verlangt Uri, dem von keiner dieser Städte eine Pestmeldung eingegangen ist, von Luzern hierüber Auskunft.
Quellen: Gisler Karl, Der Schwarze Tod in Uri, in: HNBl UR 1963/64, S. 78.
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1630  / Dienstag, 16. Juli 1630  / Mantua
Sebastian Peregrin Zwyer nimmt an der Belagerung von Mantua teil
Im Krieg um die Herrschaftsnachfolge von Mantua belagern die kaiserlichen Truppen ein zweites Mal Mantua. Im Heer unter Matthias Gallas dient auch Sebastian Peregrin Zwyer. Die Stadt wird eingenommen und daraufhin schwer geplündert (Sacco di Mantova), wobei sich die drei kaiserlichen Generäle an den Schätzen des Palastes masslos bereichern.
Quellen: www.hls.ch; www.wikipedia.de
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1663  / Mittwoch, 11. April 1663  / Bologna
Tod von Landammann Johann Anton Arnold von Spiringen
Tod von Landammann Johann Anton Arnold von Spiringen, welcher in den Jahren 1637 bis 1647 das Amt eines Zeugherren innehatte und von 1655 bis 1662 Pannerherr war. Mit ihm ist der letzte Landammann aus der Familie der „Arnold von Spiringen" zu Grabe getragen worden. Zu Anfang des 19. Jahrhunderts ist diese Familie ausgestorben. Ein Zweig derselben bekleidete von 1591—1737 die Gardehauptmannstelle zu Bologna in päpstlichen Diensten.
Quellen: Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 2, S. 134 f.
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1685  / Dienstag, 15. Mai 1685  / Bologna
Reliquien für Pfarrkirche in Bürglen
Urban Arnold von Spiringen, Gardehauptmann zu Bologna, bekommt durch den Bischof von Porphyreon, Eusanius Aquilanus, Reliquien aus Rom, welche er der Pfarrkirche Bürglen schenkt.
Quellen: Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 2, S. 21.
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1699  / Donnerstag, 7. Mai 1699  / Turin
Empfehlung für bessere Bekleidung der Garde in Turin
An der Tagsatzung zu Luzern werden dem alt Landammann und Gardehauptmann Schmid die Bemühungen zugunsten der Garde in Turin vedankt und ihm die Wahrnehmung der Freiheiten dieses Korps und die Sorge für bessere Bekleidung und Besoldung neuerdings anempfohlen.
Quellen: Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Band 1, S. 22.
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1700  / Donnerstag, 3. Juni 1700  / Turin
Bericht über Besserstellung der Garde in Turin
Johann Anton Schmid, alt Landammann und Landeshauptmann, berichtet an der Tagsatzung in Luzern, dass durch seinen Bemühungen die Garde in Turin nun monatlich den Sold erhalten werde. Die Soldaten erhalten neue Kleidung, die wöchentliche „Metzg“ werde um ein Kalb vermehrt und die jährliche Einkellerung des Weines von 35 auf 44 Wagen erhöht. Der Einsatz des Gardenhauptmanns wird mit grosser Verbindlichkeit verdankt.
Quellen: Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Band 1, S. 27.
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1814  / Montag, 11. April 1814  / Elba
Napoleon wird zum Abdanken gezwungen
Kaiser Napoleon wird zum Abdanken gezwungen und auf die Insel Elba verbannt. Die Niederringung von Napoleon befreit auch die Eidgenossenschaft aus ihrer drückenden Umklammerung durch Frankreich.
Quellen: Stadler-Planzer Hans, Geschichte des Landes Uri, Bd 2 b, S. 56.
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1866  / Dienstag, 27. Februar 1866  / Italien
Italien bevorzugt Gotthardlinie
Die italienische Regierung teilt dem Bundesrat mit, dass sie eine Gotthardlinie bevorzuge.
Quellen: Jung Joseph, Alfred Escher – Der Aufbruch zur modernen Schweiz, Band 2, S. 572.
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1869  / Freitag, 15. Oktober 1869  / Italien
Staatsvertrag mit Italen betreffend Bau einer Gotthardbahn
Auf der Grundlage des von sämtlichen Teilnehmern der Gotthard-Konferenz in Bern unterzeichnen Schlussprotokolls wird ein Staatsvertrag zwischen Italien und der Schweiz betreffend den Bau und Betrieb einer Gotthard-Eisenbahn abgeschlossen.Gemäss dem internationalen Gotthardvertrag wird die Gotthardbahn subventioniert: 20 Mio. Fr. aus der Schweiz, 20 Mio. aus Deutschland, 45 Mio. aus Italien. Die schweizerische Subvention ist keine Bundessubvention, sondern eine Finanzhilfe von Kantonen (1 Mio. UR), Städten und Bahngesellschaften. Die Kosten für den Bahnbau werden auf Fr. 187 Mio. geschätzt, wovon 59.6 Mio. auf den Gotthardtunnel entfallen. Nebst dem Subventionsbetrag von 85 Mio. müssen Fr. 102 Mio. an Privatkapital aufgetrieben werden.
Quellen: Jung Joseph, Alfred Escher – Der Aufbruch zur modernen Schweiz, Band 2, S. 577.
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1876  / Freitag, 30. Juni 1876  / Turin
Mailand - Turin, das offiziell älteste Radrennen der Welt
Mailand-Turin, das offiziell älteste bis heute existierende Radrennen erlebt seine Premiere. Allerdings wurde das Rennen erst 1894 zum zweiten Mal durchgeführt und wird erst seit 1911 regelmässig ausgetragen. Bis heute gilt Mailand–Turin als einer der wichtigsten italienischen „Klassiker“. Als entscheidender Anstieg des rund 200 km langen Rennens gilt der rund 600 Meter hohe Berg Superga vor den Toren Turins. Das relativ einfache Profil macht das Rennen zu einem der „schnellsten“ Klassiker im Radsport. 1999 wird Markus Zberg das Rennen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 45,75 km/h gewinnen.
Quellen: www.wikipedia.de
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1880  / Dienstag, 7. Dezember 1880  /
Italiener reist zur Rekrutierung nicht nach Hause
Die Polizeidirektion richtet im Amtsblatt des Kantons Uri an einen gewissen Bertolino Carlo, des Francesco, von S. Giorgio Canavese, in Italien, welcher im laufenden Monat zur Rekrutierung nach Hause zurückkehren sollte, und unbekannt abwesend und nach eingelangten Berichten an der Gotthardbahn arbeiten oder in einem Krankenspital sich befindet, die Aufforderung, entweder sofort heimzureisen oder der Polizeidirektion zuhanden seiner Verwandten von seinem gegenwärtigen Aufenthaltsort Kenntnis zu geben.
Quellen: Abl UR 1880, Nr. 50, 09.12.1880, S. 604.
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1909  / Montag, 9. August 1909  /
Freie fahrt für Königinmutter von Italien
Mittels Telegramm ersucht das Politische Departement die Regierung des Kantons Uri, dass die Königinmutter von Italien die Befahrung der Schöllenen mit zwei Automobilen ausserhalb der gesetzmässigen Stunden von der Urner Regierung bewilligt wird.
Quellen: StAUR R-720-19-1000(1).
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1960  / Freitag, 6. Mai 1960  / Benzona
Tödlicher Bahnunfall im Gotthardtunnel
Im Gotthardtunel fällt ein 54-jähriger italienischer Landwirt aus Benzona aus ungeklärten Gründen aus dem Zug und erleidet tödliche Verletzungen.
Quellen: StAUR G-300-12/80-1 (12).
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1971  / Sonntag, 25. April 1971  / Monza
Peter Mattli wird Zehnter bei den 1000 km von Monza
Bei den zur Internationalen Markenweltmeisterschaft für Sportwagen zählenden 1000 km von Monza wird Peter Mattli mit seinen Partnern André Wicky (CH) und Ernesto Brambilla (I) auf einem Porsche 908/2 (Nr. 21) guter Zehnter. Das Rennen gewinnen Pedro Rodriguez (Mex, +1971 Norisring) / Jackie Oliver (GB) vor Jo Siffert (CH, +1971 Brands Hatch) / Derek Bell (GB), beide auf einem Porsche 917 K.
Quellen: www.racingsportscars.com
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1972  / Mittwoch, 15. März 1972  / Val Gardena
Bernhard Russi gewinnt zum zweiten Mal in Val Gardena
Bernhard Russi liegt die Strecke in Val Gardena. Nach dem Weltmeistertitel vor zwei Jahren gewinnt er in 2:06.06 Minuten die Weltcup-Abfahrt vor dem Schweizer René Berthod (2:07.23) und dem US-Amerikaner Mike Lafferty.
Quellen: www.fis-ski.com
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1972  / Dienstag, 25. April 1972  / Monza
Peter Mattli fährt bei den 1000 km von Monza knapp am Podest vorbei
Bei den zur Marken-Weltmeisterschaft zählenden 1000 km von Monza fährt Peter Mattli mit seinem französischen Partner Hervé Bayard auf einem Porsche 907 (Nr. 35) auf den 4. Platz. Das Rennen wird vom Belgier Jacky Ickx und dem Schweizer Clay Regazzoni auf einem Ferrari 312 PB gewonnen.
Quellen: www.racingsportscars.com
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1979  / Sonntag, 2. September 1979  / Pergusa
Georges Bosshard beendet sein erstes Rennen der Tourenwagen-EM
Der Altdorfer Georges Bosshard fährt bei den zur Tourenwagen-Europameisterschaft zählenden „500 km Pergusa“ auf Sizilien mit seinen Partnern Paul Geisser und Marco Vanoli mit einem BMW 320i auf den 7. Platz (1. Rang Division 3). Das Rennen gewinnt das Team mit Xhenceval / Dieudonné / van Hove ebenfalls auf einem BMW.
Quellen: www.racingsportscars.com
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1987  / Sonntag, 22. März 1987  / Monza
Erster Podestplatz für Georges Bosshard an der Tourenwagen-EM
Georges Bosshard fährt mit seinem spanischen Partner José Ángel Sasiambarrena auf einem BMW 635 CSi (Nr. 18) bei den „500 km von Monza“ auf den 2. Platz. Der Urner erreicht damit seinen ersten Podestplatz bei einem Rennen der Tourenwageneuropameisterschaft. Das Rennen gewinnen Moffat / Harvey auf einem Holden Commodore VL.
Quellen: www.racingsportscars.com
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1987  / Sonntag, 28. Juni 1987  / Imola
Georges Bosshard Zweiter in Imola
Georges Bosshard und sein italienischer Partner Gianfranco Brancatelli beenden die „500 km von Imola“ auf einem BMW 635 CSi (Nr. 18) auf dem 2. Platz (1. Rang Division 3) wiederum hinter Vogt / Heger auf einem BMW M3.
Quellen: www.racingsportscars.com
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1988  / Samstag, 10. Dezember 1988  / Val Gardena
Philipp Schuler fährt beim Weltcup-Rennen in Val Gardena auf den 14. Rang
Philipp Schuler fährt beim Weltcup-Rennen in Val Gardena auf den 14. Rang (2:04:07). Es ist sein bestes Weltcup-Resultat und ist damit viertbester Schweizer (3. Peter Müller, 4. William Besse, 6. Karl Alpiger). Das Rennen gewinnt der Österreicher Helmut Höflehner (2:02:67).
Quellen: www.fis-ski.com
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1989  / Samstag, 16. Dezember 1989  / Val Gardena
Philipp Schuler erleidet Kreuzbandriss auf der Saslong
Philipp Schuler zieht sich wie Peter Müller bei den Kamelbuckeln auf der Saslong einen Kreuzbandriss zu. Das brutale Rennen gewinnt. Pirmin Zurbriggen vor Franz Heinzer und dem Italiener Kristian Ghedina. Trotz den beiden Ausfällen zeigen die Schweizer eine starke Leistung: Vier unter den ersten Fünf, sieben unter den besten Elf.
Quellen: www.fis-ski.com
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1992  / Montag, 25. Mai 1992  / Uliveto Terme
Bruno Risi wird Neunter im Giro-Massensprint
Bruno Risi (Amore & Vita) erspurtet sich auf der Etappe von Genua nach Uliveto Terme (Toskana) über 194 km im Massensprint den 9. Platz. Die Etappe wird vom Italiener Endrio Leoni gewonnen. Der Giro wird vom Spanier Miguel Indurain gewonnen. Bruno Risi gibt die Rundfahrt in der 18. Etappe auf.
Quellen: http://bikeraceinfo.com/giro/giro1992.html
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1993  / Samstag, 29. Mai 1993  / Agrigento
Bruno Risi erreicht 10. Etappenplatz im Giro
Auf der Etappe von Capo d’Orlando nach Agrigento (242 km) belegt Bruno Risi (Amore & Vita) den 10. Tabellenplatz. Er erreicht das Ziel auf Sizilien 1:21 hinter dem Sieger Bjarne Riis in einer ersten Verfolgergruppe. Der Giro wird wie im Vorjahr vom Spanier Miguel Indurain gewonnen. Bruno Risi gibt die Rundfahrt in der 12. Etappe auf.
Quellen: http://bikeraceinfo.com/giro/giro1993.html
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1994  / Samstag, 20. August 1994  / Palermo
Bruno Risi - Weltmeister im Punktefahren
Bruno Risi wird in Palermo zum drittenmal Weltmeister im Punktefahren.
Quellen:
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1995  / Dienstag, 19. Dezember 1995  / Madonna di Campiglio
Slalomfahrer Leo Püntener holt sich Weltcup-Punkte
Slalomfahrer Leo Püntener erreicht bei dem Slalomrennen in Madonna di Campiglio mit dem 22. Rang (1:54:08) sein bestes Weltcup-Resulat und holt sich 4 Punkte. Das Rennen gewinnt der Italiener Alberto Tomba (1:34:62). Der Attinghauser ist damit viertbester Schweizer (13. Michael von Grünigen, 17. Andrea Zinsli, 20. Patrikck Staub).
Quellen: www.fis-ski.com
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1996  / Mittwoch, 22. Mai 1996  / Ostuni
Beat Zberg 9. der Giro Etappe
Beat Zberg (Carrera) belegt bei der 4. Giro-Etappe im Massensprint in der gleichen Zeit wie Sieger Mario Cipollini den 9. Rang. Auf der Rundstrecke mit Start in Ostuni (Apulien) war viermal der Bivio di Caranna zu überqueren (147 km).
Quellen: http://bikeraceinfo.com/giro/giro1996.html
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1996  / Dienstag, 28. Mai 1996  / Prato
Beat Zberg wir Etappenzehnter im Giro
Beat Zberg belegt auf der Bergetappe von Arezzo nach Prato (164 km) in der Toskana mit der Überquerung der Salita di Caiano, des Passo della Consuma, des Monte Acuto und des Schignano di Vaiano den 10. Etappenrang. Die Etappe gewinnt der Italiener Rodolfo Massi.
Quellen: http://bikeraceinfo.com/giro/giro1996.html
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1996  / Sonntag, 9. Juni 1996  / Mailand
Beat Zberg beendet Giro d'Italia auf dem 12. Gesamtrang
Der 25-jährige Beat Zberg (Carrera Jeans-Tassoni) beendet den Giro d'Italia (3'947 km) mit einem Rückstand von 20:13 auf den Sieger Pavel Tonkow (RUS) auf dem 12. Gesamtrang.
Quellen: NZZ 10.6.96
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1998  / Freitag, 31. Juli 1998  / Como
Varese und Como im Clinch um Neat-Anschluss
Die Neat sorgt in Norditalien wieder für Diskussionen: die beiden lombardischen Grenzprovinzen Como und Vares liegen sich wegen der Süd-Verlängerung der Gotthardachse in den Haaren.
Quellen: UW 39, 31.7.1998
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2004  / Sonntag, 1. Februar 2004  / Cortina d’Ampezzo
Bruno Zurfluh im Bob von Martin Annen mit WC-Sieg
Beim Weltcup-Lauf in Cortina d'Ampezzo erreicht der Schlitten von Martin Annen den ersten Platz. Als Anschieber ist auch der Urner Bruno Zurfluh (sowie Andreas Gees und Cédric Grand) im Bob.
Quellen: www.wikipedia.de
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2004  / Mittwoch, 4. Februar 2004  / Cortina d’Ampezzo
Bob-WC-Sieg eines Urners
Im italienischen Cortina holt sich das Schweizer Viererbobteam von Martin Annen den ersten Saisonsieg im Welt-Cup. Im Schlitten sitzt auch der Urner Bruno Zurfluh.
Quellen: UW 9, 4.2.2004
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2006  / Freitag, 10. Februar 2006  / Turin
Biathlet Matthias an seinen zweiten Olympischen Spielen
An den XX. Olympischen Winterspielen in Turin nehmen 80 Nationen teil. Der Bau von Sportanlagen, olympischen Dörfern und der Strasseninfrastruktur kostet die Veranstalter rund 1,5 Milliarden Euro. Die Wettkämpfe werden in vier Hallen in Turin sowie in mehreren Orten in der Provinz Turin ausgetragen. Die Biathlon-Disziplinen in Cesana San Sicario. Aufgrund dessen spricht man von der „Olympia der weiten Wege“. Der 34-jährige Biathlet Matthias Simmen ist zum zweiten Mal an Olympischen Spielen dabei.
Quellen: www.sports-reference.com / www.wikipedia.de
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2006  / Samstag, 11. Februar 2006  / Turin
Matthias Simmen ist an Olympia an drei Biathlon-Disziplinen am Start
Der 34-jährige Biathlet Matthias Simmen ist an den Olympischen Spielen von Turin in drei Disziplinen am Start: Sein bestes Resultat erreicht der Realper mit dem 23. Rang in der 12,5-km-Verfolgung (Sieger Vincent Defrasne FR). Im 10-km-Sprint erreicht er den 26. Rang (Sieger Sven Fischer D) und über 20 km den 52. Rang (Sieger Michael Greis D).
Quellen: www.sports-reference.com
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2006  / Donnerstag, 28. Dezember 2006  / Bormio
Michael Bonetti fährt an der Weltcup-Abfahrt in Bormio auf den 20. Rang
Michael Bonetti erzeilt an der Weltcup-Abfahrt in Bormio mit dem 20. Rang ( 1:53:48) das beste Resultat seiner Karriere. Das Rennen gewinnt der Österreicher Michael Walchhofer (1:51:90) vor dem Schweizer Didier Cuche.
Quellen:
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2007  / Samstag, 3. Februar 2007  / Antholz
10. Rang für Biathlet Matthias Simmen an der Weltmeisterschaft
An der Biathlon-Weltmeisterschaft im italienischen Antholz-Anterselva erreicht Matthias Simmen im 10-km-Sprint mit dem 10. Rang sein bestes WM-Resultat. Er ist in der Loipe schnell unterwegs, kommt aber, so wie viele andere Spitzenbiathleten, mit den unregelmässigen Seitenwinden im Schiesstand nicht zurecht und patzt insgesamt dreimal. Mit den 3 Fehlschüssen verliert er 56,5 Sekunden auf den Sieger Ole Einar Björndalen.
Quellen: www.urikon.ch
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2007  / Sonntag, 18. Februar 2007  / Venedig
Urner Gladiatoren erobern Venedig
Die "Smürfer/Spätzinder" nehmen am Carneval von Venedig teil und geben ein Konzert auf dem Markusplatz.
Quellen: UW 15, 28.2.2007
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2009  / Samstag, 12. September 2009  /
Claudio Fäh feiert grossen Erfolg als Filmproduzent
Damit hat Claudio Fäh nicht gerechnet. «The Hole» wurde in Venedig in einem Nebenwettbewerb mit dem 1. Preis ausgezeichnet. «The Hole» ist der beste 3-D-Film des Jahres. So lautet das Jury-Urteil am Filmfestival von Venedig, das am vergangenen Samstag, 12. September, zu Ende ging. Hochkarätige Filme, darunter auch Blockbuster wie «Ice Age» oder «Monsters vs. Aliens» liess der Horrorfilm von Kultregisseur Joe Dante hinter sich. 12-Millionen-Film Dies ist ein unerwarteter und sensationeller Erfolg für den Urner Filmemacher Claudio Fäh, der zum Produzententeam des 12-Millionen-Dollar-Movies gehörte. «Dass wir den Preis erhalten haben, hat vielleicht auch damit zu tun, dass die meisten Wettbewerbsbeiträge animierte Filme waren. Wir jedoch haben einen 3-D-Film mit richtigen Schauspielern produziert, was rein technisch gesehen anspruchsvoller ist», so Claudio Fäh. Er selber war nicht in Venedig, da er sich derzeit in Toronto aufhält, wo der Film in diesen Tagen am Filmfestival in der kanadischen Metropole im Hauptprogramm gezeigt wird. Unbezahlbare Erfahrungen Ob der Preis der Karriere des Urner Hollywood-Regisseurs Claudio Fäh förderlich sein wird, ist offen und gut möglich. «Ein 1. Preis am Filmfestival von Venedig macht sich im eigenen Lebenslauf natürlich gut», schmunzelt er. Profitieren kann er aber in erster Linie von den unbezahlbaren Erfahrungen, die er in der engen Zusammenarbeit mit Joe Dante («Gremlins», «Die Reise ins Ich») machen konnte. «Das war für mich so etwas wie ein Meisterkurs. Ich habe wahnsinnig viel lernen können.» Wenn man selber Regisseur sei, habe man nur sehr selten die Chance, mit einem so renommierten Regisseur zusammenzuarbeiten. Actionfilm in Planung Produzent Claudio Fäh war beim Filmdreh täglich am Set. Ein wesentlicher Teil seiner Arbeit bestand darin, die Effekte im Zusammenhang mit der 3-D-Technologie mitzugestalten und zu überwachen. «Deshalb freut mich der Preis umso mehr.» Wenn alles nach Plan läuft, wird Claudio Fäh anfangs nächsten Jahres wieder einen eigenen Film machen, als Regisseur und Produzent. «Es handelt sich dabei um einen Actionfilm», verrät er. «The Hole - 3D» kommt auch in die Schweizer Kinos. Dies wird vermutlich im kommenden Jahr der Fall sein.
Quellen: UW 72, 16.9.2009
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2009  / Samstag, 14. November 2009  / Tortona
Grand-Prix-Sieg für Claudia Gisler
Claudia Gisler gewinnt mit ihrem Holländer Wallach Touchable den Grand Prix am CSI in Tortona (I).
Quellen: UW 91, 21.11.2009
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2010  / Samstag, 6. November 2010  / Cremona
Holstein-Kuh aus dem Braunviehkanton Uri sorgt für Furore
Die Urner Kuh Iron Dirona von GS Alliance aus Bürglen ist eine Kuh von Weltofrmat. Die schwarze Holstein-Kuh hat in der stärksten Disziplin in der europäischen Viehzucht die Kategorie der ältesten Kühe gewonnen.
Quellen: UW 87, 6.11.2010
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2011  / Freitag, 6. Mai 2011  / Rom
Urner in der Schweizergarde
Mit dem 28-jährigen Amsteger Bernhard Fedier stellt Uri wieder einen Gardisten in Rom. Zusammen mit 33 weiteren Rekruten legt er am 6. Mai, am "Sacco di Roma", den Diensteid auf den Papst ab.
Quellen: UW 35, 7.5.2011
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2011  / Montag, 31. Oktober 2011  / Ancona
Loretokapelle feiert den 350. Geburtstag
Mit einem Festgottesdienst wird das 350jährige Bestehen der Loretokapelle gefeiert (1661). Anschliessend wird die umfangreiche Festschrift von Marion Sauter vorgestellt. Die Bürgler Kapelle ist eine Nachbildung der Loretokapelle in Ancona. Dorthin sollen Engel nach einer Legende im Jahr 1291 das Geburtshaus der Gottesmutter Maria versetzt haben, um es vor den Muslimen zu retten. Die Errichtung der einzigen Urner Loretokapelle 1661 fällt in eine Zeit der regen kirchlichen Bautätigkeit in Bürglen. Innert 50 Jahren entstanden in der Urner Gemeinde nicht weniger als neun Kapellen und Kirchen.
Quellen: UW 86, 1.11.2011
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2011  / Sonntag, 4. Dezember 2011  / Manerbio
Claudia Gisler - drittter Grand-Prix-Erfolg
Claudia Gisler gewinnt mit ihrem Pferd Touchable im italienischen Manerbio ihren dritten Grand-Prix dieses Jahres.
Quellen: UW 97, 10.12.2011
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2013  / Samstag, 30. November 2013  / Florenz
Gedeon Renner an der Florence Biennale
Der 27-jährige Urschner Bildhauer gedeon Renner arbeitet mit vielen Materialien Wie Gotthardserpentin, Marmor, Eisen, Holz und sogar Schnee. Drei seiner Werke darf er an der grossen Biennale in Florenz zeigen.An dieser Kunstschau werden rund 1000 Kunstwerke von über 350 Kunstschaffenden gezeigt.
Quellen: UW 98, 14.12.2013, S. 16.
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2014  / Samstag, 3. Mai 2014  / Mailand
Weltausstellung - Uri präsentiert sich erstmals in Mailand
Mit der Roadshow «Giro del Gusto» wollen die Gotthardkantone auf ihren Auftritt an der Mailander Weltausstellung 2015 aufmerksam machen. Im Rahmen des Tags der Gotthardkantone nehmen Graubünden, Tessin, Wallis und Uri die Piazza del Cannone im Zentrum von Mailand in Beschlag. Der Kanton Uri zeigt lebendige musikalische Darbietungen und bietet kulinarische Spezialitäten an. Das Publikum kann zudem Steinmetzen und Holzbildhauern bei der Arbeit zusehen.
Quellen: UW 35, 7.5.2014, S. 2.
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2015  / Donnerstag, 30. April 2015  / Mailand
Expo Milano - Urner Tourismusfilm feiert Premiere
Am Vorabend der Eröffnung der Weltausstellung in Mailand ird in Altdorf der Urner Tourismusfilm vorgestellt. In knapp 2 Minuten reist man in der Geschichte kreuz und quer durch den Kanton Uri. «From Uri with Love» – unter diesem Titel zeigt das neue Tourismusvideo die vielen Facetten des Kantons Uri. Die Hauptrolle im 2.22 Minuten langen Film spielt Madlen Arnold. Zu einem Gastauftritt kommt auch die Skilegende Bernhard Russi – nicht als Skifahrer sondern als Golfer. Und selbstverständlich dürfen auch Wilhelm Tell und sein Sohn Walter nicht fehlen.
Quellen: UW 33, 2.5.2015, S. 16.
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2015  / Freitag, 1. Mai 2015  / Mailand
Weltausstellung in Mailand eröffnet
An der Expo Milano 2015 inszenieren die vier Gotthardkantone Wallis, Graubünden, Uri und Tessin eine gemeinsame Ausstellung «Acqua per l’Europa» zum Element Wasser. Mittelpunkt der Ausstellung ist ein 6 Meter langer und 3 Meter breiter Granitblock, der das Gotthardmassiv darstellt. Zudem gibt es ein Wasserspiel und Informationstafeln. Als Quellgebiet der vier Flüsse Reuss, Rhein, Rhone und Ticino, mit den Schneemassen in den Bergen und dem gespeicherten Wasser in den Gletschern haben die Gotthardkantone eine zentrale Bedeutung im Hinblick auf die Lebensmittelsicherheit. Innerhalb der Gesamtthematik Wasser präsentiert jeder Kanton seine Schwerpunkte. Uri fokussiert auf technische Pionierleistungen, Eis- und Wasserfälle sowie Die Ausstellung der Gotthardkantone an der Expo in Mailand stösst bei den Besuchern auf reges Interesse. Zudem erhält sie den Expo Award in der Kategorie «Bestes Exponat».
Quellen: UW 29, 18.4.2015, S. 20; UW 84, 28.10.2015, S. 15.
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2015  / Donnerstag, 23. Juli 2015  / Chies d’Alpago
Reto Indergand im Silberteam
Bei seiner ersten Teilnahme in der Elitekategorie gewinnt der Silener Reto Indergand an den Mountainbike-Europameisterschaften in Chies d’Alpago, Italien, mit dem Schweizer Team sensationell die Silbermedaille. Der Europameister-Titel geht erstmals an das deutsche Team. In Abwesenheit von Titelverteidiger Frankreich erkämpft sich das Schweizer Team in der Besetzung Esther Süss (Elite Frauen), Reto Indergand (Elite Herren), Andri Frischknecht (U23 Herren) und dem Junior Arnaud Hertling mit einer Parforceleistung den Sprung aufs begehrte Podest. Der Erfolg des Schweizer Teams findet besondere Beachtung, da die besten Schweizer Biker (zum Beispiel Nino Schurter) im Hinblick auf die kommenden Weltcuprennen in Übersee auf einen Start verzichteten. Der 3. Platz ging an das Team aus Tschechien. Im Cross-Country-Rennen kommt Reto Indergand nicht auf Touren und fährt auf den 34. Platz. Die Schweizer Ehre rettet Lukas Flückiger mit Platz 2. Zum dritten Mal in Serie holt sich der 34-jährige Franzose Julien Absalon den Titel, der auch schon zweimal Olympiasieger wurde.
Quellen: UW 57, 25.7.2015, S. 8.
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2015  / Mittwoch, 26. August 2015  / Val di Sole
Urner gewinnt mit Team Gesamtwertung
Reto Indergand wird mit BMC-Team Weltcupsieger. Grosser Schweizertag im Val di Sole (I) mit den Gesamtsiegen von Jolanda Neff und Nino Schurter. Reto Indergand gewinnt mit dem BMC-Team die Gesamtwertung im Teamwettbewerb. In den Einzelrennen kommen die Urner Weltcupfahrer Linda Indergand und Reto Indergand nicht auf Touren, was die ungewohnten Klassierungen klar verdeutlichen. Linda Indergand beendet das Finalabenteuer auf dem 39. Rang, Reto Indergand seinen Wettkampf auf dem 43. Platz.
Quellen: UW 68, 2.9.2015, S. 22.
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2016  / Samstag, 10. Dezember 2016  / Sestriere
Saisonende für Aline Danioth
Aline Danioth zieht sich beim Weltcup- Riesenslalom in Sestriere eine Knieverletzung am linken Bein zu. Die Abklärungen an der Universitätsklinik Balgrist zeigen, dass sie sich eine Kreuzbandruptur, einen Riss am inneren Meniskus und eine Zerrung des inneren Seitenbandes zugezogen hat. Die 18-jährige Urnerin wird in Zürich operiert. In der Saison 2016/17 wird die Jugend-Olympiasiegerin und Junioren- Weltmeisterin somit nicht mehr Ski fahren können. Ziel ist es, dass Aline Danioth nach der rund sieben- bis neunmonatigen Rehabilitation den Anschluss schafft, um mit dem Team wieder in die Saison 2017/18 einsteigen zu können.
Quellen: UW 99, 14.12.2016, S. 24.
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2017  / Freitag, 6. Januar 2017  / Toblach
Roman Furger an der Tour de Ski
Der Schattdorfer Langläufer Roman Furger büsst an der Tour de Ski im Gesamtklassement einige Plätze ein. Beim Skiathlon in Oberstdorf über 10 Kilometer kam er als 33. ins Ziel, und am Skating-Pursuit-Rennen (15 Kilometer) verlor er auf den Leader Sergey Ustiugov aus Russland gut 3 Minuten. Über die 10 km in Toblach (I) belegt er den 29. Rang.
Quellen: UW 2, 7.1.2017, S. 17.
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2017  / Sonntag, 4. Juni 2017  / Cagliari
Zweiter Weltcupsieg für Jolanda Annen am Sprintweltcup in Cagliari
Das Startfeld mit 50 Frauen aus aller Welt ist beim Triathlon in Cagliari sehr stark besetzt. Trotzdem tritt Jolanda Annen, beim wohl härtesten Weltcuprennen der Saison über die Sprintdistanz, mit dem Ziel «Podium» an. Bereits beim Schwimmen überzeugt die Schattdorferin. Sie hat nur 3 Sekunden Rückstand nach 750 Metern im Hafenbecken auf die starken Schwimmerinnen Kirsten Kasper (USA) und Lucy Hall (GB). Der schnelle Wechsel führt dazu, dass Jolanda Annen die Radstrecke als erste in Angriff nimmt. Mit Kirsten Kasper, Lisa Norden und 15 weiteren Konkurrentinnen setzt sich Jolanda Annen leicht von der ersten Verfolgergruppe ab. Die harte Radrunde, die viermal zu bewältigen ist, selektiert stark, was der Urnerin sehr entgegen kommt. Beim Wechsel vom Rad aufs Laufen steigt sie als erste vom Rad und kontrolliert das Renngeschehen von der Spitze aus. Mit 23 Sekunden Vorsprung auf die Amerikanerin Kirsten Kasper lässt sich Jolanda Annen im Zielstadion als überlegene Weltcupsiegerin feiern. Die Kanadierin Joanna Brown sichert sich im Sprint gegen die Japanerin Yuka Sato die Bronzemedaille.
Quellen: UW 45, 7.6.2017, S. 1, 17.
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2017  / Donnerstag, 27. Juli 2017  / Darfo Boario Terme
Linda Indergand im Schweizer Gold-Team
Die Schweizer Equipe holt an der Mountainbike- EM in Darfo Boario Terme (I) im Team Relay Gold. Damit glückt der Start in die Mountainbike- EM vollauf. Auf der sehr schwierigen Strecke zeigt die Elitefahrerin Linda Indergand ihr ganzes Können und bringt die Schweizer Equipe zum ersten Mal an die Spitze – und damit in den Bereich der Goldmedaille.
Quellen: UW 60, 29.7.2017, S. 18.
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2017  / Samstag, 29. Juli 2017  / Darfo Boario Terme
Linda Indergand holt an der EM Silbermedaille
Zuerst Gold im Team Relay und dann gewinnt die Urnerin Linda Indergand an der Mountainbike-EM die Silbermedaille im Cross-Country-Wettbewerb. Überlegene Europameisterin wird Yana Belomoina aus der Ukraine. Der Wettkampf von Reto Indergand ist ein Spiegelbild der in dieser Saison gezeigten Leistungen. Er absolviert regelmässige Runden, ohne aber ganz an die Spitze vordringen zu können. Am Schluss belegt er den 19. Platz. Junior Fabio Püntener fährt ein begeisterndes Rennen, hat jedoch viel Pech.
Quellen: UW 61, 2.8.2017, S. 1.
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2017  / Dienstag, 19. Dezember 2017  / Kronplatz
Aline Danioth gewinnt erstes Europacup-Rennen
Aline Danioth meldet sich nach der erneuten Verletzungspause mit ihrem ersten Sieg im Europacup zurück. Sie gewinnt am Kronplatz im Südtirol einen Nacht-Parallelslalom. Am Mittwoch kehrt sie beim Parallelslalom in Courchevel in den Weltcup zurück.
Quellen: UZ 19.12.2017. S. 27.
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2019  / Dienstag, 15. Januar 2019  / Kronplatz
Aline Danioth kommt im Riesenslalom noch nicht in Fahrt
Im Gegensatz zum Slalom kommt Aline Danioth im Riesenslalom noch nicht in Fahrt. Die junge Andermatterin fährt beim Riesenslalom von Kronplatz (ITA) mit der Startnummer 43 auf den 46. Platz und verpasst damit deutlich den zweiten Lauf. Überragend die Vorstellung der Amerikanerin Mikaela Shiffrin, die der Zweitplatzierten Tessa Worley (FRA) 1.39 Sekunden abnimmt und auch das Rennen gewinnt.
Quellen: www.fis-ski.com
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2019  / Mittwoch, 20. Februar 2019  / Val di Fassa
Aline Danioth gewinnt Silber an der Junioren-WM
Nach dem enttäuschenden Auftritt von gestern im Riesenslalom mit dem 23. Rang, läuft es für Aline Danioth an der Junioren WM im Val di Fassa wieder sehr gut und die Andermatterin holt sich mit einem Rückstand von 0.89 Sekunden die Silbermedaille im Slalom. Weltmeisterin wird die Slowenin Meta Horvat. Die Bronzemedaille geht an die Schwedin Elsa Haakansson Fermbaeck. Aline Danioth hat somit fünf Junioren-WM-Medaillen – dreimal Gold und je einmal Silber und Bronze gewonnen.
Quellen: www.urnerwochenblatt.ch / www.fis-ski.com
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2019  / Dienstag, 24. September 2019  / Bologna
Neue Konzertreihe für junge Musiktalente
Das britische Trio von Andermatt Music will jungen Musiktalenten in der neuen Konzerthalle in Andermatt eine Bühne bieten und kündigt eine einjährige Konzertreihe für junge italienische Künstlerinnen und Künstler an. Das Programm umfasst zehn Konzerte an drei Schauplätzen. In der Konzerthalle, im Hotel The Chedi sowie in der Pfarrkirche St. Peter und Paul spielen vom 24. September bis zum 23. Juni im kommenden Jahr 13 der führenden jungen italienischen Instrumentalisten, das Quartetto Werther aus Rom und das Orchestra Senzaspine aus Bologna. Das von der Bank Julius Bär gesponserte Programm beginnt im Hotel The Chedi mit einem Rezital des Violinisten Giuseppe Gibboni und der Pianistin Ludovica de Bernardo.
Quellen: UW 70, 4.9.2019, S. 15.
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2020  / Sonntag, 5. Januar 2020  /
Roman Furger beendet Tour de Ski auf dem 27. Rang
Roman Furger erreicht im Val di Fieme die Alpe Cermis auf dem 25. Rang. Er beendet damit erstmals in seiner Karriere die Tour de Ski auf dem 27. Rang und ist damit drittbester Schweizer hinter Dario Cologna (7.) und Jonas Baumann (20.). Das Schlussetappe gewinnt der Norweger Simen Hegstad Krueger. Gewinner der Tour wird der Russe Alexander Bolshunov. Im Zwischenklassement des Weltcups liegt Roman Furger auf dem 42. Rang mit 66 Punkten. Er weist damit bereits 8 Punkte mehr als in der gesamten Saison 2019 auf.
Quellen: www.fis-ski.com
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2020  / Sonntag, 19. Januar 2020  / Sestriere
Sestriere bringt Aline Danioth nur kurzes Glück
Beim ersten Lauf des Parallel-Riesenslaloms von Sestriere (ITA) schaltet Aline Danioth sensationell Petra Vlhova (SLK) aus. Im Achtelfinal fährt sie gegen Frederica Brignone (ITA) auf Augenhöhe. Kurz vor dem Ziel erhält sie eine Schlag ins Knie und stürzt. Bereits im Dezember 2016 verletzte sich Aline Danioth in Sestriere schwer. Damals riss sie sich das Kreuzband im linken und erlitt zudem einen Meniskusschaden. Nun ist es das rechte! Ganz gute Besserung! www.blick.ch (2020)
Quellen: www.blick.ch
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2020  / Dienstag, 13. Oktober 2020  / Sestriere
Aline Danioth erneut schwer am Knie verletzt
Im November wäre sie zehn Monate nach ihrer Knieverletzung wieder beim Weltcup im Einsatz gestanden. Doch Aline Danioth verletzt sich erneut schwer am rechten Knie, an demselben wie im Januar. Nach einem Sturz im Slalomtraining auf der Diavolezza wird sie für eingehende Untersuchungen nach St. Moritz gebracht. Die medizinischen Abklärungen werden schliesslich einen niederschmetternden Befund bringen: Aline Danioth erlitt wie bereits vor neun Monaten in Sestriere einen Riss des rechten vorderen Kreuzbandes. Überdies zog sich die Nationalmannschaftsathletin einen Innenmeniskusriss zu. Sie wird in den nächsten Tagen an der Universitätsklinik Balgrist in Zürich operiert werden. In einem ersten Schritt werden die Bohrlöcher im Knochen von der ersten Operation wieder aufgefüllt und die Meniskusrisse operiert. Eine zweite Operation mit der Rekonstruktion des Kreuzbandes erfolgt in vier Monaten. Eine Rückkehr auf die Ski sei in zirka elf Monaten zu erwarten.
Quellen: UW Nr. 83, 17.10.2020, S. 28; Nr. 84, 21.10.2020, S. 3.
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2021  / Sonntag, 10. Januar 2021  / Val di Fieme
Roman Furger läuft zum Abschluss der Tour de Ski dreimal in die Top-20
Den 10 Kilometer langen Schlussaufstieg im freien Stil zur Alpe Cermis, bei dem die Athleten eine Skipiste mit 30 Prozent Steigung zu bewältigen haben, erreicht Roman Furger als erster Schweizer das Ziel. Der Urner wird beim Finale der Tour de Ski hervorragender 14. Dario Cologna klassiert sich mit einem Rückstand von 3 Sekunden drei Ränge hinter ihm. Der Gesamtsieg geht an Alexander Bolschunow vor Maurice Manificat und Denis Spizow. Roman Furger schliesst die Tour de Ski auf Rang 29 ab, zwei Ränge schlechter als im Vorjahr.
Beim Massenstartrennen über 15 Kilometer im klassischen Stil am Freitag hat er eine Klassierung in den Top-10 lediglich um 1,2 Sekunden verpasst. Letztlich resultierte für den Urner ein hervorragender 11. Platz – unmittelbar vor seinem Teamkollegen Dario Cologna. Den Sprint im klassischen Stil vom Samstag hatte Roman Furger auf Rang 16 beendet.

Quellen: UW 03, 13.01.2021, S. 17.
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2021  / Donnerstag, 11. Februar 2021  / Cortina d’Ampezzo
WM-Silbermedaille für Corinne Suter
An den Weltmeisterschaften im italienischen Cortina d’Ampezzo holt sich Corinne Suter die Silbermedaille im Super-G. Schneller als die Flüelerin ist nur ihre Teamkollegin Lara Gut-Behrami. Bronze geht an die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin.
Quellen: UW 12, 13.02.2021, S. 24.
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2021  / Donnerstag, 18. Februar 2021  / Cortina d’Ampezzo
Corinne Suter verpasst Top-15 im WM-Riesenslalom
Corinne Suter verpasst beim Riesenslalom an der WM in Cortina d’Ampezzo den angestrebten Platz in den Top-15 um 8 Zehntel. Die Abfahrtsweltmeisterin aus Flüelen fährt auf Rang 18. Der Sieg geht an Lara Gut-Behrami, vor der Amerikanerin Mikaela Shiffrin und der Österreicherin Katharina Liensberger. Die Tessinerin ist die erste Schweizer Weltmeisterin im Riesenslalom seit Sonja Nef im Jahr 2001. Mit insgesamt acht WM-Medaillen hält die 29-Jährige nun den Schweizer Rekord bei den Frauen.
Quellen: UW 14, 20.02.2021, S. 25.
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2021  / Sonntag, 28. Februar 2021  / Val di Fassa
Drei weitere Podestplätze für Corinne Suter im Val di Fassa
Ein 2. und zwei 3. Plätze: So lautet die Ausbeute von Corinne Suter bei den drei Speedrennen im italienischen Val di Fassa. Im abschliessenden Super-G vom Sonntag fährt die Wahlurnerin auf den 3. Platz. Es ist ihr 15. Top-Ten-Ergebnis in Folge in dieser Disziplin. Der Sieg im Trentino geht an Lokalmatadorin Federica Brignone, vor Lara Gut-Behrami.
Quellen: UW 17, 03.03.2021, S. 17.
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2021  / Mittwoch, 25. August 2021  / Val di Sole
Fünfter Platz mit Reto Indergand im Team-Wettkampf
Das Schweizer Sextett mit Reto Indergand, Finn Treudler, Nicole Koller, Jacqueline Schneebeli, Noëlle Ruetschi und Alexandre Balmer verpasst an der Mountainbike-WM in Val di Sole das Podest im Team-Wettkampf um etwas mehr als 1 Minute und belegt Rang 5.
Quellen: UW 68, 28.08.2021, S. 36.
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2021  / Donnerstag, 26. August 2021  / Val di Sole
Linda Indergand verpasst WM-Podest nur knapp
Linda Indergand fährt an der Mountainbike-WM in Val di Sole knapp an einer Medaille im Short Race vorbei. Die Schweizerin Sina Frei gewinnt die Goldmedaille t im Fotofinish-Sprint vor der Britin Evie Richards. Die Drittplatzierte, Pauline Ferrand-t Prévot, fährt 1 Sekunde später über die Ziellinie, 1 weitere Sekunde dahinter Linda Indergand. Die Fünftplatzierte, Jolanda Neff, Olympiasiegerin in Tokio, hat einen Rückstand von 11 Sekunden auf die Siegerin.
Quellen: UW 68, 28.08.2021, S. 36.
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2021  / Samstag, 28. August 2021  / Val di Sole
Pech für Biker Reto Indergand an der WM
Beim Cross-Country taucht Reto Indergand nach der ersten Zwischenzeit nur gerade als 53. Fahrer auf. Mit Willenskraft und Wut im Bauch reicht es schliesslich noch zum etwas versöhnlicheren 39. Schlussrang. Beim U23-Fahrer Fabio Püntener läuft bis zur zweitletzten Runde alles hervorragend, und eine Klassierung unter den Top Ten scheint sicher. Doch ein Defekt vereitelt beim Urner Youngster die Fahrt ganz nach vorne. Mit einem fast platten Reifen fällt der Pechvogel noch auf den 20. Rang zurück.
Quellen: UW 69, 01.09.2021, S. 18.
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2021  / Samstag, 28. August 2021  /
12. Rang für Linda Indergand im WM-Cross-Country
Bei den Bike-Weltmeisterschaften in Val di Solesieht sieht es beim Cross-Country-Rennenfür Linda Indergand in der ersten Runde sehr gut aus, bis sie wegen einer Havarie in einem Aufstieg vom Rad musst und so den Anschluss an die vordersten Fahrerinnen verliert. Ihre Schweizer Kolleginnen Sina Frei und Jolanda Neff, erreichen die Plätze 3 und 4. Linda Indergand erreicht den 12. Rang.
Quellen: UW 69, 01.09.2021, S. 18.
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2021  / Sonntag, 29. August 2021  / Val di Sole
5. Rang für Delia da Mocogno beim WM-Downhill
Beim Downhillrennen steht mit Delia da Mocogno eine weitere Vertreterin der Urner Bikeelite im Einsatz. Das Radsport-Nachwuchstalent sorgte bisher eher auf der Strasse für Furore. Mit dem Abstecher zu den waghalsigen Downhillern und deren Landesmeisterschaften, wo sie sich zur Siegerin ausrufen liess, veranlassten die Selektionäre von Swiss Cycling, die Allrounderin aus Silenen für die WM nachzunominieren. Mit einer beeindruckend frechen Fahrt auf dem schwierigen Kurs erreicht sie den 5. Platz, nur gerade 2 Sekunden fehlten zu einer Medaille an der ersten WM in dieser Disziplin.
Quellen: UW 69, 01.09.2021, S. 18.
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2022  / Sonntag, 31. Juli 2022  / Rom
Erster Auftritt an einer Ringer-WM
Nach einem einwöchigen Trainingslager nehmen Anja Epp und Aaron Zberg von der Ringerriege Schattdorf an den Weltmeisterschaften der Kadetten in Rom teil. Für die beiden 16-Jährigen ist es der erste Auftritt an einer WM. Anja Epp gelingt dabei gleich eine Platzierung in den Top Ten. Nachdem sie im Achtelfinale ihre Gegnerin aus Taiwan besiegt, muss sich die Flüelerin im Viertelfinale knapp der Kasachin Aiymgul Abylova geschlagen geben. Am Ende resultiert für Anja Epp der sehr gute 8. Platz. Nicht ganz so gut läuft es Aaron Zberg. Der Attinghauser verliert im Achtelfinale gegen den späteren Vizeweltmeister aus Kirgisistan. In der Hoffnungsrunde zieht Aaron Zberg schliesslich gegen einen Kasachen den Kürzeren.
Quellen: UW 61, 03.08.2022, S. 1.
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2022  / Sonntag, 11. Dezember 2022  / Sestriere
Aline Danioth besiegt den Fluch von Sestriere
Zweimal, 2016 und 2020, erlitt Aline Danioth in Sestriere eine schwere Knieverletzung, die jeweils das frühe Ende der Saison bedeutet hatte. Nun kehrt sie zurück an diesen Hang. Dieser ist zudem heute stark vereist. Im ersten Lauf fährt die Andermatterin auf den ausgezeichneten 10. Rang. Im zweiten Lauf fällt sie zwar auf dem ausgefahrenen Hang auf den 13. Rang zurück. Mit dieser Vorgeschichte jedoch ein tolles Resultat! Ihren zweiten WC-Sieg kann Wendy Holdener feiern. Sie siegt souverän vor Mikaela Shiffrin (USA) und der Slowakin Petra Vlhova.
Quellen: www.fis-ski.com (2022); www.urikon.ch
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2022  / Sonntag, 15. Januar 2023  / Val di Fassa
Aline Danioth zweimal auf dem EC-Podest
In Pozza di Fassa (ITA) belegt Aline Danioth den 2. Platz. Am Vortrag fuhr sie auf den dritten Platz. Die beiden Rennen werden von der Schwedin Cornelia Öhlund gewonnen. Eliane Christen scheidet im zweiten Lauf aus, am Vortag belegte sie mit der hohen Startnummer 58 den 24. Platz.
Quellen: www.fis-ski.com
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2023  / Freitag, 20. Januar 2023  / Cortina d’Ampezzo
Corinne Suter mit Glück im Unglück bei Sturz in Cortina
Corinne Suter stürzt bei der Abfahrt von Cortina d’Ampezzo im letzten Sektor heftig. Bei einem Sprung verliert sie das Gleichgewicht. Die 28-jährige Schwyzerin knallt heftig auf die Piste und rutscht in die Fangnetze. Das Tempo war hoch, Momente vor dem Sturz wurden 104,5 km/h gemessen. Corinne Suter hat jedoch Glück im Unglück. Die amtierende Abfahrtsweltmeisterin kann aufstehen und selbständig ins Ziel fahren. Sie erleidet keine schwere Verletzung. Corinne Suter verzichtet auf die weiteren Rennen in Cortina, eine Abfahrt und ein Super G.
Quellen: www.urikon.ch (21.01.2023)
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2023  / Sonntag, 22. Januar 2023  / Livigno
8. Platz für Roman Furger im Team-Sprint
Beim Skating-Teamsprint im italienischen Livigno steht Roman Furger erstmals seit dem Ende der Tour de Ski wieder im Einsatz. Zusammen mit seinem Partner Erwan Käser läuft der Schattdorfer auf Rang 8. Am Start sind insgesamt 21 Teams. Für den Höhepunkt aus Schweizer Sicht sorgen Janik Riebli (24) und Valerio Grond (22). Sie belegen hinter Frankreich und Italien den 3. Platz. Janik Riebli und Valerio Grond sind erst das zweite Schweizer Männerduo, das es in dieser Disziplin aufs Weltcuppodest geschafft hat. Die Ersten, denen dies gelang, waren Roman Furger und Jovian Hediger vor zwei Jahren im schwedischen Ulricehamn.
Quellen: UW 06, 25.01.2023, S. 17.
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2024  / Mittwoch, 24. Januar 2024  / Cortina d’Ampezzo
Für Corinne Suter ist die Saison zu Ende
Für Corinne Suter ist die Skisaison zu Ende. Die in Flüelen wohnhafte Schwyzerin zieht sich in der ersten Abfahrt von Cortina einen Kreuzbandriss im linken Knie sowie eine Meniskusverletzung zu. Corinne Suter, die bereits letztes Jahr in Cortina schwer gestürzt ist und sich dabei eine Gehirnerschütterung zugezogen hat, kommt nach einem Sprung vor einer Linkskurve hart auf, schreit vor Schmerzen und fasst sich ans linke Knie.
Ein Unglück kommt selten allein. In der Abfahrt vom Samstag ereilt Joana Hählen das gleiche Schicksal.
Wegen einer Knieverletzung, die sie sich Ende der letzten Saison im März zugezogen hat, fehlt auch Aline Danioth bisher im Skizirkus.

Quellen: www.srf.ch (27.01.2024)
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2024  / Freitag, 20. Dezember 2024  / Ahrntal
Zwei Urnerinnen im Europacup in den Top Ten
Beim Europacupslalom im italienischen Ahrntal klassieren sich mit der Andermatterin Aline Danioth und der Hospentalerin Eliane Christen gleich zwei Urnerinnen in den Top Ten. Eliane Christen belegt Rang 6, Aline Danioth Rang 9. Bestklassierte Schweizerin ist Anuk Brändli, die hinter der Schwedin Estelle Alphand und der Französin Marion Chevrier auf Platz 3 fährt. Eliane Christen verpasst das Podest um 18 Hundertstelsekunden.
Quellen: UW 102, 24.12.2024, S. 17.
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2025  / Sonntag, 19. Januar 2025  / Cortina d’Ampezzo
Corinne Suter meldet sich mit Podestplatz endgültig zurück
Die in Flüelen wohnhafte Corinne Suter meldet sich mit einem 3. Platz im Super-G von Cortina D’Ampezzo (ITA) endgültig zurück. Das Rennen gewinnt Federica Brignone vor Lara Gut-Behrami.
Quellen: www.fis-ski.com (20.01.2025)
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2025  / Sonntag, 23. Februar 2025  / Sestriere
Aline Danioth in dieser Saison erstmals mit WC-Punkten
Im Slalom vom italienischen Sestriere schnappt sich Aline Danioth den letzten Startplatz für den zweiten Lauf. Mit Startnummer 1 fährt sie im zweiten Lauf die 15. Zeit. Sie macht damit drei Plätze gut, platziert sich auf dem 27. Rang und holt in dieser Saison erstmals Weltcup-Punkte. Eliane Christen mit Startnummer 40 fährt auf den 39. Rang und kann sich damit nicht für den zweiten Lauf qualifizieren.
Das Rennen gewinnt die Amerikanerin Mikaela Shiffrin vor der Kroatin Zrinka Ljutic und Paula Moltzan (USA). Beste Schweizerin ist Wendy Holdener auf Rang 9.

Quellen: www.fis-ski.com (23.02.2025)
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2025  / Freitag, 14. März 2025  / La Thuile
Corinne Suter Vierte im Super G
Im zweiten Super G von La Thuile (ITA) belegt Corinne Suter, zeitgleich mit Lara Gut-Behrami, den vierten Rang. Der Rückstand auf die Siegerin, die einheimische Frederica Brignone beträgt 35 Sekunden. Sofia Goggia (ITA) und Romane Miradoli (FRA) liegen eine beziehungsweise 5 Hundertstelsekunden zurück. Am Rennen vom Vortag belegte sie den 14. Rang.
Quellen: www.fis-ski.com (14.03.2025)
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2025  / Sonntag, 16. März 2025  / Sestriere
Gold-Doppelpack für Urner-Tessiner-Duo
Spektakulärer Erfolg in Turin: Die blinde Tessiner Skifahrerin Judith Wegmann und ihr Urner Begleiter Kurt Fedier aus Bristen holen an den Special Olympics World Winter Games gleich zweimal Gold. Im anspruchsvollen Riesenslalom und Slalom in Sestriere beeindruckt das eingespielte Team mit Präzision, Ver¬trauen und Kampfgeist.
Quellen: UW 22, 18.03.2025, S. 1, 16.
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2025  / Donnerstag, 8. Mai 2025  / Rom
«Habemus Papam!»
Am Donnerstagabend steigt weisser Rauch aus dem Schornstein der Sixtina auf. Sodann öffnet sich der rote Vorhang auf dem Balkon des Petersdoms, und der neu gewählte Papst Leo XIV., der ehemalige Kardinal Robert Francis Prevost, zeigt sich den Tausenden Gläubigen, die sich auf dem Petersplatz versammelten. In der vergangenen Woche hätte auch die Vereidigungsfeier der Schweizergarde mit Uri als Gastkanton stattgefunden. Trotz der Absage traten zahlreiche Urnerinnen und Urner ihre geplante Reise nach Rom an.
Quellen: UW 37, 10.05.2025, S. 1, 17,18, 30.
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2025  / Sonntag, 22. Juni 2025  / Val di Sole
Fabio Püntener schafft es wieder auf das Podest
Zwei Wochen nach seiner Podest-Premiere fährt Fabio Püntener auch beim Cross-Country-Rennen im Val di Sole auf Rang 3. Am Freitag beim Short Track konnte er sich nur auf dem 25. Platz klassieren .Bei Rennhälfte hat Fabio Püntener denn auch noch nicht zur Spitzengruppe gehört. Zusammen mit zwei weiteren Fahrern, darunter dem späteren Sieger Vidaurre Kossmann (CHI), kann er auf der 5. von 8 Runden zu jener aufschliessen. Während Filippo Colombo durch einen platten Hinterreifen den Anschluss verliert, beisst sich Fabio Püntener vorne fest. Premierensieger Kossmann und den zweitplatzierten Franzosen Mathis Azzaro muss der Urner zwar ziehen lassen. Luca Braidot (ITA) kann er jedoch auf Distanz halten und sich vor dem Italiener den 3. Rang sichern. Der Silener profitiert dabei auch von einem Missgeschick: Braidot rutscht in einer Kurve weg und verpasst in der Folge eine Brücke. Fabio Püntener ist damit bester Schweizer.
Linda Indergand hat sich im Short Track auf dem 8. Rang klassiert und hat sich in eine gute Ausgangslage für das Cross-Country-Rennen vom Sonntag gebracht. Leider erlitt Linda Indergand dort aber schon in der ersten Runde einen technischen Defekt und büsst deswegen einiges an Zeit und viele Plätze ein. Schliesslich belegt sie Rang 28.
Der Urner U23-Fahrer Sven Gerig kann im Val di Sole seinen Aufwärtstrend bestätigen können. Er startet am Morgen aus der 48. Position in der sechsten Rei¬he. Nach einer eindrückli¬chen Aufholjagd erreicht er Platz 22.

Quellen: www.srf.ch (22.06.2025); UW 50, 25.06.2025, S. 13.
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2025  / Sonntag, 27. Juli 2025  / Piana di Vigezzo
Delia Da Mocogno siegt bei Swiss-Enduro-Serie
Der Startschuss zur Swiss-Enduro-Serie 2025 hat für die Urner Endurofahrer und Endurofahrerinnen kaum eindrucksvoller sein können. Bei strahlendem Sonnenschein und perfekten Trailbedingungen brilliern die Urner mit einem Sieg und zwei Podesträngen. Die italienische Region rund um Piana di Vigezzo nahe der Schweizergrenze bietet mit ihren technischen Passagen, steilen Wurzelteppichen und flowigen High-Speed¬Sektionen ideale Bedingungen für ein spannendes Rennen. Die Strecke verlangt von den Fahrern auf fünf anspruchsvollen Stages (Teilstrecke) fahrtechnisch und konditionell alles ab.
Delia Da Mocogno, VMC Silenen, beweist von Beginn an ihre starke Form und setzt sich mit klarem Vorsprung an die Spitze des Feldes. Die Trails sind auf sie zugeschnitten, und das Tempo kann sie von Anfang an durchziehen. So gewinnt sie das Rennen mit einem Vorsprung von 2 Minuten und 41 Sekunden vor Lea Rutz und Sidonie Jolidon.
Ihr Vereinskollege Nik Küttel ist beim Eliterennen der 44 gestarteten Männer ganz vorne mit dabei. Schade - wegen Stürzen verpasst er das Podest um lediglich 46 Sekunden und wird starker Siebter. Das Rennen gewinnt Patrick Lüthi vor Urien Minuty und Gustav Wildhaber. Leider kann der zweite Urner Elitefahrer, Tim Bratschi, nicht starten, da er sich bei einem Trainingssturz mehrere Rippen gebrochen hat. Auch in der jüngsten Kategorie U15 gibt es mit Fionn Wicki als Zweiter einen Urner Podestrang.

Quellen: UW 61, 02.08.2025, S. 013.
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2025  / Freitag, 19. Dezember 2025  / Ahrntal
Top-15-Resultat und Nuller für Urner Duo
Im italienischen Ahrntal finden am Freitag und Samstag zwei Europacupslaloms statt. Aline Danioth und Eliane Christen können nur im ersten Rennen punkten. Im zweiten schieden die beiden Urnerinnen aus. Im Slalom vom Freitag triumphiert die Schweizerin Aline Höpli vor der Österreicherin Natalie Falch und der Italienerin Beatrice Sola. Eliane Christen fährt als zweitbeste Schweizerin auf Rang 7. Aufs Podest fehlen ihr 46 Hundertstelsekunden. Aline Danioth beendet das Rennen auf Rang 13. Es stehen 93 Fahrerinnen am Start.
Quellen: UW 102, 24.12.2025, S. 15.
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2026  / Samstag, 17. Januar 2026  / Tarvisio
Corinne Suter mit Licht und Schatten in Tarvisio
Das Rennwochenende im norditalienischen Tarvisio beginnt vielversprechend für Corinne Suter: In der Abfahrt, dem zweiten Rennen nach ihrer Verletzungspause, fährt sie auf Rang 15 - eine klare Steigerung gegenüber ihrem Comeback eine Woche zuvor in Zauchensee, wo sie Platz 22 belegte. Im Super-G vom Sonntag muss die Olympiasiegerin von 2022 allerdings einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Sie kann ihre Aufwärtstendenz vom Vortag nicht bestätigen und belegt in ihrem ersten Super-G der Saison Platz 24.
Quellen: UW Nr. 5, 21.01.2026, S. 18.
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2026  / Sonntag, 8. Februar 2026  / Cortina d’Ampezzo
Enttäuschende Leistung der Schweizerinnen an der Olympia Abfahrt
Die Amerikanerin Breezy Johnson gewinnt in Cortina d’Ampezzo die Olympia-Abfahrt. Sie hat im letzten Jahr in der WM-Abfahrt gesiegt. Im Weltcup hat die 30-Jährige zwar schon neun Podestplätze errungen – zu einem Sieg hat es ihr aber noch nie gereicht. Sie gewinnt vor der Deutschen Emma Aicher und der Italienerin Sofia Goggia.
Überschattet wird der Erfolg vom Drama von Lindsey Vonn. Mit gerissenem Kreuzband im linken Knie wollte die 41-Jährige ihre erfolgreiche Karriere mit dem zweiten Olympiasieg in der Abfahrt krönen. Nach wenigen Fahrsekunden hängt sie mit dem Arm an einem Tor an, überdreht und landet nach einem Überschlag hart auf dem Schnee.
Auch aus Schweizer Sicht verläuft das Rennen. Keine Fahrerin aus dem Swiss-Ski-Quartett kann mit der Spitze mithalten. Corinne Suter, vor vier Jahren noch strahlende Olympiasiegerin, hält den Rückstand im Gegensatz zu ihren Teamkolleginnen unter zwei Sekunden. Sie belegt als beste Schweizerin den 14. Rang.

Quellen: www.fis-ski.com
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2026  / Sonntag, 8. Februar 2026  / Livigno
Ariane Burri verpasst an Olympia Finaleinzug
Ariane Burri vom SC Urnerboden verpasst im Big Air den Einzug in den Final der besten zwölf. Die Luzernerin mit Urner Wurzeln beendet die Qualifikation in Livigno auf Rang 19. Ariane Burri ist die einzige Schweizer Snowboarderin, die sich im Big Air für die Olympischen Spiele in Mailand und Cortina qualifiziert hat. Im ersten von insgesamt drei Runs in Livigno zeigt sie einen soliden Sprung, der zweite Sprung je doch misslingz ihr. Im dritten und letzten Versuch muss sie somit Punkte auf die Konkurrenz gutmachen, was ihr aber nicht ganz gelingt. Bei der Landung greift sie mit den Händen leicht in den Schnee, weshalb sie nur 66,50 Punkte erhält. Ihr erster Sprung hat ihr 76,25 Punkte eingebracht. Mit total 142,75 Punkten verpasst die 25-Jährige aus Eschenbach die Finalqualifikation letztlich um 10,75 Punkte.
Quellen: UW 11, 11.02.2026, S. 20.
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2026  / Dienstag, 10. Februar 2026  / Cortina d’Ampezzo
Eliane Christen stürzt in ihrem ersten Olympia-Rennen
Die Schweizer Frauen gehen in der an Olympischen Winterspielen in Cortina d’Ampezzoerstmals durchgeführten Team-Kombination leer aus. Jasmine Flury und Wendy Holdener werden als bestes Schweizer Duo Sechste. Den beiden Urnerinnen ist das Wettkampfglück nicht hold: Corinne Suter unterläuft in der Abfahrt nach gutem Start ein zeitraubender Fehler. Eliane Christen setzt alles auf eine Karte und scheidet aus. Ihre Partnerin Delia Durrer verliert 2:41 Sekunden und belegte den 18. Platz.
Corinne Suter lag nach den 28 gestarteten Fahrerinnen als beste Schweizerin Rang 12. Dank der drittbesten Laufzeit gelingt iher Partnerin Camille Rast im Slalom noch der Sprung auf Rang 9.
Olympiagold in der Team-Kombination holen Ariane Rädler und Katharina Huber. Silber sichern sich die Deutschen Kira Weidle-Winkelmann und Emma Aicher. Bronze geht an die Amerikanerinnen Jacqueline Wiles und Paula Moltzan.

Quellen: UW Nr. 12, 14.02.2026, S. 22.
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2026  / Donnerstag, 12. Februar 2026  / Cortina d’Ampezzo
Rang 11 für Corinne Suter im Olympia-Super-G
Corinne Suter hat an Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften bereits sechs Medaillen herausgefahren. Dabei bleibt es vorerst: Denn auch im Super-G, kann die Wahlurnerin nicht ganz mit den Schnellsten mithalten. In ihrem dritten und letzten Rennen an den Olympischen Spielen in Cortina d’Ampezzo fährt die 31-Jährige auf Rang 11. Wie schon in der Spezialabfahrt und in der Abfahrt der Team-Kombination vermag Corinne Suter nur abschnittsweise zu überzeugen. Im ersten Sektor ist sie klar die Schnellste. Im mittleren Streckenteil schleichen sich jedoch wiederholt kleinere Fehler ein, die Zeit kosten. Am Ende belegt die gebürtige Schwyzerin unmittelbar hinter der Walliserin Malorie Blanc als zweitbeste Schweizerin Rang 11.
Mit der Startnummer 6 hatte Federica Brignone eine neue Bestzeit auf. Am nächsten kommt ihr die 31-jährige Französin Romane Miradoli, die mit einem Rückstand von 0,41 Sekunden Silber und damit ihre erste olympische Medaille holt. Erstmals über Edelmetall an Olympia freuen kann sich auch die 33-jährige Cornelia Hütter: Die Österreicherin wird Dritte.

Quellen: UW Nr. 12, 14.02.2026, S. 23.
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2026  / Sonntag, 15. Februar 2026  / Livigno
Ariane Burri schrammt an Finaleinzug vorbei
Wie vor Wochenfrist im Big Air verpasst Snowboarderin Ariane Burri vom SC Urnerboden an den Olympischen Winterspielen auch im Slopestyle den Einzug in den Final der besten Zwölf nicht. Die Luzernerin mit Urner Wurzeln beendet die Qualifikation in Livigno auf Rang 14.
Unter den 30 Athletinnen war Ariane Burri die einzige Schweizerin am Start. Nach dem ersten von zwei Versuchen hat die 25-Jährige mit 58,75 Punkten noch Platz 12 belegt. Auch im zweiten Versuch liegt sie auf Finalkurs. Doch nach dem letzten Sprung stürzt sie unglücklich, wodurch ihr Run nur mit 47,25 Punkten bewertet wird, was ihr in der Endabrechnung Rang 14 einbringt. Für den Finaleinzug fehlen Ariane Burri 9,5 Punkte.
Im Big Air vor einer Woche hat die Eschenbacherin Rang 19 belegt.

Quellen: UW Nr. 13, 18.02.2026, S. 20.
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2026  / Mittwoch, 18. Februar 2026  / Cortina d’Ampezzo
Olympiaslalom endet für Eliane Christen mit einer Enttäuschung
Ausgerechnet beim Olympia-Slalom in Cortina d’Ampezzo scheidet Eliane Christen nach einem soliden ersten Durchgang im zweiten Lauf aus. Mit der Startnummer 19 geht Eliane Christen als letzte der vier Schweizerinnen ins Rennen. Die 27-Jährige findet auf dem eher flachen und vergleichsweise kurzen Hang jedoch nie richtig zu ihrem Rhythmus. Bis ins Ziel wächst ihr Rückstand auf die US- Amerikanerin Mikaela Shiffrin auf 2,5 Sekunden an, was ihr Zwischenrang 16 einbringt. Bei Rennhälfte belegt die Urnerin schliesslich Platz 22. Insgesamt sehen 95 Fahrerinnen aus 57 Nationen am Start. Auch im zweiten Lauf kommt Eliane Christen nie richtig in Fahrt. Bei der dritten und letzten Zwischenzeit beträgt ihr Rückstand bereits mehr als 1 Sekunde. Kurz vor dem Ziel dann das Missgeschick: Die Urnerin fährt zu nahe an ein Tor ran, fädelt ein und scheidet - wie schon in der Team-Kombination - aus. In den bisherigen acht Weltcupslaloms dieses Winters brachte Eliane Christen alle ihre Läufe ins Ziel. Die alles überragende Figur in Cortina ist einmal mehr die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin: Die 30-jährige Dominatorin des Slalomweltcups deklassiert die Konkurrenz um anderthalb Sekunden und mehr. Camille Rast gewinnt die Silbermedaille vor der Schwedin Anna Swenn Larsson.
Quellen: UW 14, 21.02.2026, S. 23.
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2026  / Samstag, 21. Februar 2026  / Bologna
Nächstenliebe Altdorf feiert Jubiläumsversammlung
Die Nächstenliebe Altdorf beginnt ihre Jubiläumsgeneralversammlung mit einem feierlichen Wortgottesdienst in der Kapelle zum Oberen Hl. Kreuz in Altdorf. Im Anschluss wird als feierlicher Akt die Vereinsfahne geweiht. An der Versammlung im Hotel Höfli werden die weiteren Jubiläumsfeierlichkeiten von Matthias Büeler, Präsident des Jubiläums-OK, vorgestellt: Vereinsreise nach Bologna, die Herausgabe eines Kinderbuches über den Altdorfer Samichlaus sowie eine Ausstellung im Historischen Museumzum Altdorfer Samichlaus und zum Vereins-Jubiläum. Rolf Gisler-Jauch stellt sodann die Festschrift in verschiedenen Versionen vor. Der Vorstand und das Jubiläums-OK lassen sich für das 125-Jahr-Jubiläum etwas Besonderes einfallen und wollen besonders verdiente Mitglieder mit dem Goldenen «Nächstenliebe»-Teufel auszeichnen. So dürfen die Auszeichnung des Goldenen «Nächstenliebe»-Teufels entgegennehmen: Tino Steinemann für die Illustrationen des Narrenblatts, Rolf Gisler-Jauch für die Festschrift, Seppi Nell für die Unterstützung beim Narrenblatt, Karli Baumann-Simmen als Organisator von Samichlaus-Grossanlässen und der 94-jährige Hans Quaderer als ältestes ist der Gast der Urner Regierung.
Quellen: UW 15, 25.02.2026, S. 25.
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2026  / Samstag, 7. März 2026  / Val di Fassa
Corinne Suter Dritte bei Hundertstel-Entscheidung in Val di Fassa
Die Italienerin Laura Pirovano doppelt am Tag nach ihrem ersten Weltcupsieg nach und gewinnt auch die 2. Abfahrt bei ihrem Heimrennen in Val di Fassa. Wie schon am Freitag beträgt der Vorsprung der Italienerin im Ziel nur eine Hundertstelsekunde. Diesmal ist die Leidtragende nicht Emma Aicher (D), sondern Cornelia Hütter (A).
Corinne Suter verpasst den Sieg – nach dem 8. Platz am Vortrag – ebenfalls nur hauchdünn, 5 Hundertstel fehlen ihr am Ende zum 2. Saisonerfolg. Dennoch bestätigt die Wahlurnerin ihre aktuelle Top-Form.

Quellen: www.urikon.ch
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2026  / Sonntag, 8. März 2026  / Val di Fassa
Corinne Suter beim Super-G nicht in den Top-ten
Corinne Suter verpasst im Val di Fassa im Super-G nach ihrem Podestplatz am Samstag das nächste Top-Ergebnis. Ihr Rückstand auf die Spitze beträgt als 13. 0,82 Sekunden. Die Wahlurnerin überzeugt abschnittsweise, ganz unten fährt keine andere Athletin so schnell wie sie. Noch vor Corinne Suter klassiert sich Stefanie Grob. Bei der 21-Jährigen scheint der Knopf so richtig aufgegangen zu sein: Zum fünften Mal in Folge fuhr sie nun in die Punkte, Rang 10 ist ihr Weltcup-Bestergebnis. Beste Schweizerin im Val di Fassa ist Malorie Blanc auf dem 6. Rang. Das Rennen wird von der Italienerin Elena Curtoni vor Kajsa Vickhoff Lie (NOR) und Asja Zenere (ITA) gewonnen.
Quellen: www.urikon.ch
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SPORTLICHE LEISTUNGEN IN URI

1934 Francesco Camusso (1908) Strasse, Tour de Suisse TdS Bergpreis Gotthard (2108 müM) 1
1935 Luigi Barral (1907) Strasse, Tour de Suisse TdS Bergpreis Gotthard (2108 müM) 1
1938 Giovanni Valetii (1913) Strasse, Tour de Suisse TdS Bergpreis Furka (2431 müM) 1
1939 Enrico Mollo (1913) Strasse, Tour de Suisse TdS Bergpreis Gotthard (2108 müM) 1
1946 Gino Bartali (1914) Strasse, Tour de Suisse TdS Bergpreis Gotthard (2108 müM) 1
1946 Gino Bartali (1914) Strasse, Tour de Suisse TdS Bergpreis Klausen (1948 müM) 1
1948 Angelo Menon (1919) Strasse, Tour de Suisse TdS Bergpreis Gotthard (2108 müM) 1
1959 Antonio Uliana (1931) Strasse, Tour de Suisse TdS Bergpreis Oberalp (2044 müM) 1
1970 Felice Gimondi (1942) Strasse, Tour de Suisse TdS Bergpreis Gotthard (2108 müM) 1
1977 Giancarlo Bellini (1945) Strasse, Tour de Suisse TdS Bergpreis Furka (2431 müM) 1
1980 Mario Beccia (1955) Strasse, Tour de Suisse TdS Bergpreis Klausen (1948 müM) 1
1982 Claudio Bortolotto (1952) Strasse, Tour de Suisse TdS Bergpreis Furka (2431 müM) 1
1982 Claudio Bortolotto (1952) Strasse, Tour de Suisse TdS Bergpreis Oberalp (2044 müM) 1
1989 Massimiliano Lelli (1967) Strasse, Tour de Suisse TdS Bergpreis Gotthard (2108 müM) 1
1989 Claudio Vandelli (1961) Strasse, Tour de Suisse TdS Bergpreis Furka (2431 müM) 1
1991 Franco Vona (1964) Strasse, Tour de Suisse TdS Bergpreis Furka (2431 müM) 1
1991 Franco Vona (1964) Strasse, Tour de Suisse TdS Bergpreis Susten (2224 müM) 1
1999 Fabio Roscioli (1965) Strasse, Tour de Suisse TdS Bergpreis Gotthard (2108 müM) 1
1999 Fabio Roscioli (1965) Strasse, Tour de Suisse TdS Bergpreis Susten (2224 müM) 1
2000 Wladimir Belli (1970) Strasse, Tour de Suisse TdS Bergpreis Furka (2431 müM) 1
2000 Stefano Garzelli (1973) Strasse, Tour de Suisse TdS Bergpreis Gotthard (2108 müM) 1
2006 Marco Fertonani (1976) Strasse, Tour de Suisse TdS Bergpreis Gotthard (2108 müM) 1
2007 Mario Bruseghin (1974) Strasse, Tour de Suisse TdS Bergpreis Furka (2431 müM) 1
2021 Antonio Nibali (1992) Strasse, Tour de Suisse TdS Bergpreis Gotthard (2108 müM) 1

 
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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 06.03.2026