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BEZIEHUNGEN

Ausland Kantone

Urner Beziehungen zu Staaten in aller Welt



Norwegen
   
Fläche: 385’207 km2 / Uri: 1’077 km²
Bevölkerung: 5,6 Millionen E / Uri: 38’500 E
Höchster Punkt: Galdhøpiggen (2469 müM) / Uri: Dammastock 3623 müM
Hauptstadt: Oslo 728'000 E (UR Altdorf 10’500 E)
Besonderes: Die Landschaft mit ihren vielen Fjorden wird oft mit der Umrahmung des Urnersees verglichen.

Die Beziehungen zwischen dem Kanton Uri und Norwegen zeigen sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts vor allem im Bereich des Sports, insbesondere des Wintersports, sowie in einzelnen späteren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kontakten.
Frühe Verbindungen entstanden durch den Einfluss norwegischer Pioniere des Skisports. Bereits im Februar 1905 führten zwei norwegische Instruktoren in Andermatt im Auftrag des Ski-Klubs Gotthard einen mehrtägigen Skikurs durch. Angesprochen waren vor allem die Bergführer des Kantons Uri, die das Skifahren zunehmend als praktisches Fortbewegungsmittel im Winter nutzen sollten. Auch bei den ersten Skirennen in Andermatt spielte Norwegen eine Rolle. 1907 nahm der norwegische Skispringer Thorleif Björnstad an den Wettkämpfen teil und zeigte mit einem Sprung von 32 Metern ausser Konkurrenz eine deutlich bessere Leistung als die übrigen Teilnehmer. Die starke Stellung Norwegens im nordischen Skisport zeigte sich erneut 1934, als der bekannte norwegische Spitzenspringer Birger Ruud auf der Gotthard-Schanze in Andermatt mit 66 Metern einen neuen Schanzenrekord aufstellte. Ruud gehörte zu den erfolgreichsten Skispringern seiner Zeit und war mehrfacher Weltmeister sowie Olympiasieger. Sein Rekord in Andermatt blieb bis 1952 bestehen.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Verbindung auch in umgekehrter Richtung: Urner Sportlerinnen und Sportler nahmen an wichtigen Wettkämpfen in Norwegen teil. Bei den Olympischen Winterspielen 1952 in Oslo gehörten mit Franz Regli aus Andermatt und Karl Bricker aus Attinghausen zwei Urner zur Schweizer Delegation in den nordischen Disziplinen. Bricker belegte im 18-Kilometer-Langlauf unter 80 Teilnehmern den 46. Rang. Auch in jüngerer Zeit traten Urner Athleten in Norwegen erfolgreich an. Der Schattdorfer Langläufer Roman Furger klassierte sich 2015 beim traditionsreichen 50-Kilometer-Rennen am Holmenkollen auf dem 26. Rang und erreichte 2018 beim Weltcuprennen in Lillehammer einen ausgezeichneten 15. Platz.
Im alpinen Skisport war besonders die Andermatterin Aline Danioth mehrfach in Norwegen im Einsatz. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2015 in Hafjell verpasste sie im Slalom nur knapp eine Medaille. Ein Jahr später feierte sie bei den Olympischen Jugend-Winterspielen in Lillehammer einen grossen Erfolg mit zwei Gold- und zwei Bronzemedaillen. Später startete sie unter anderem beim Weltcup-Parallelslalom in Oslo und gewann 2025 den letzten Slalom der Europacupsaison im norwegischen Oppdal.
Auch im Radsport kam es zu sportlichen Berührungspunkten zwischen Uri und Norwegen. Die Silener Mountainbikerin Linda Indergand erzielte 2013 beim Weltcupfinal der U23 in Hafjell einen zweiten Rang. Ein Jahr später gewann sie an den Mountainbike-Weltmeisterschaften in Hafjell Silber im Eliminator sowie Bronze im U23-Cross-Country-Rennen. Bei den Strassenweltmeisterschaften 2017 in Bergen musste sie das Rennen allerdings vorzeitig aufgeben. Weitere sportliche Ereignisse mit Bezug zu Norwegen betreffen Athleten mit Urner Wurzeln. So feierte der Skispringer Andreas Küttel 2005 in Lillehammer seinen ersten Weltcupsieg.
Neben sportlichen Kontakten bestehen auch einzelne gesellschaftliche und wirtschaftliche Verbindungen. In jüngerer Zeit haben sich mehrere wohlhabende Norweger im Urserntal niedergelassen, unter anderem der Immobilienunternehmer Kjartan Aas. Medien berichteten zudem, dass Alfie Haaland, ehemaliger norwegischer Fussballnationalspieler und Vater von Erling Haaland, einen Umzug nach Andermatt erwäge. Gründe dafür liegen unter anderem in der norwegischen Steuerpolitik sowie in der gezielten Vermarktung des Ferien- und Immobilienstandorts Andermatt im skandinavischen Markt.
Ein tragisches Einzelereignis ereignete sich 1959 im Bahnhof Flüelen, als eine 64-jährige Lehrerin aus Levanger beim Überqueren der Geleise von einem Güterzug erfasst und tödlich verletzt wurde.
Insgesamt zeigen die Ereignisse, dass die Beziehungen zwischen Uri und Norwegen über mehr als ein Jahrhundert hinweg vor allem durch den Sport geprägt wurden. Während Norweger zu Beginn entscheidende Impulse für die Entwicklung des Skisports in Andermatt gaben, treten heute Urner Sportler regelmässig bei Wettkämpfen in Norwegen an, ergänzt durch einzelne wirtschaftliche und gesellschaftliche Kontakte.

ORTE MIT URNER BEZIEHUNGEN

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Oslo  > Detailansicht
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STAATSBÜRGERINNEN UND STAATSBÜRGER DIESES STAATES IN URI

Jahr ständig saisonal Total
2010 2 0 2
2011 2 0 2
2012 1 0 1
2013 1 0 1
2014 1 0 1
2015 1 0 1
2016 2 0 2
2017 0 0 0
2018 1 0 1

EINFLÜSSE DIESES LANDES IN URI

 «URNER» EREIGNISSE AN EUROPÄISCHEN ORTEN

1905  / Dienstag, 21. Februar 1905  /
Norweger geben in Andermatt Skikurse
Während drei Tagen im Februar veranstaltet der Ski-Klub Gotthard in Andermatt einen Skikurs unter Leitung zweier Herren aus Norwegen. Das Kursgeld beträgt 8 Franken. Angesprochen werden namentlich die Bergführer des Kantons, "da diese doch des öftern in den Fall kommen könnten, vom Skifahren Gebrauch zu machen."
Quellen: UW 7, 18.2.1905
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1907  / Samstag, 2. Februar 1907  / Oslo
Für Damen gibt es nur das Schaufahren
1.50 Meter Alt-Schnee und etwas Neuschnee und schönstes Wetter bilden die idealen Voraussetzungen für die zweitägigen Skirennen in Andermatt. Start und Sprunghügel befinden sich beim Grand Hotel Andermatt. Von bestimmten Punkten aus können mittels Feldstecher alle Rennen verfolgt werden. Die Lauftrecke vom Dauerlauf mit 16 Startenden wird auf 13 Kilometer gekürzt. Es gewinnt wie beim Militärrennen Wachtmeister Jakob Furrer, Andermatt (1.08.45). Der militärische Langlauf über 5 Kilometer ist mit der Abgabe von fünf Schüssen verbunden. Bei der Sprungkonkurrenz reichen 19,5 Meter zum Sieg. Der Norweger Thorleif Björnstad springt ausser Konkurrenz auf 32 m. Sowohl im Lang- als im Sprunglauf finden Juniorrennen statt. Für die Damen gibt es wiederum ein Schaufahren (Stilfahren).
Quellen: UW Nr. 5, 2.2.1907; Nr. 6, 9.2.1907; Meyer Poldi, Jubiläumsschrift zum 50 jährigen Bestehen des Ski-Club Gotthard, S. 14, 20.
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1907  / Sonntag, 3. Februar 1907  / Oslo
Skispringen in Andermatt
1.50 Meter Alt-Schnee und etwas Neuschnee und schönstes Wetter bilden die idealen Voraussetzungen für die zweitägigen Skirennen in Andermatt. Start und Sprunghügel befinden sich beim Grand Hotel Andermatt. Von bestimmten Punkten aus können mittels Feldstecher alle Rennen verfolgt werden. Die Lauftrecke vom Dauerlauf mit 16 Startenden wird auf 13 Kilometer gekürzt. Es gewinnt wie beim Militärrennen Wachtmeister Jakob Furrer, Andermatt (1.08.45). Bei der Sprungkonkurrenz reichen 19,5 Meter zum Sieg. Der Norweger Thorleif Björnstad springt ausser Konkurrenz auf 32 m. Sowohl im Lang- als im Sprunglauf finden Juniorrennen statt. Für die Damen gibt es wiederum ein Schaufahren.
Quellen: UW Nr. 5, 2.2.1907; Nr. 6, 9.2.1907.
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1934  / Dienstag, 2. Januar 1934  / Konsberg
Schanzenrekord auf Sprungschanze in Andermatt
In Andermatt stellt der Norweger Birger Ruud aus Kongsberg einen Schanzenrekord von 66 m auf Der Gotthard-Sprungschanze auf. Birger Ruud war einer der besten Skispringer seiner Zeit. Er war dreifacher Weltmeister im Spezialspringen und zweifacher Olympiasieger in Lake Placid (1932) und Garmisch Partenkirchen (1936.). An den Olympischen Spielen in St. Moritz 1948 holte er sich Silber. Der Schanzenrekord von Birger Ruud wurde erst 1952 vom Jean Amnes, Norwegen, mit 69 m gebrochen.
Quellen: Meyer Poldi, Jubiläumsschrift zum 50jährigen Bestehen des Ski-Club Gotthard, S. 17.
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1952  / Samstag, 2. Februar 1952  / Oslo
Franz Regli und Karl Briker an den Olympischen Spielen
Nach diesem langwierigen, arbeitsreichen Vortraining tritt die Schweizer Delegation die Reise nach Oslo an. In der 28 Damen und Herren umfassende schweizerische Olympia-Skimannschaft sind auch zwei Urner: Der Andermatter Franz Regli und der Attinghauser Karl Bricker, die in den Nordischen Disziplinen starten.
Quellen: Schweiz – Suisse – Svizzera, 1951, Heft 12.
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1952  / Donnerstag, 14. Februar 1952  / Oslo
Die Olympischen Spiele in Oslo mit dem Langläufer Karl Bricker
Bei den erstmals in einem nordischen Land ausgetragenen VI. olympischen Winterspielen nehmen erstmals wieder deutsche Sportlerinnen und Sportler teil. Im alpinen Skisport wird die Kombinationen durch den Riesenslalom ersetzt. Bei den Frauen gibt es mit dem 10-km-Langlauf erstmals einen nordischen Wettbewerb. Als problematisch erweist sich das Wetter. Es gibt zu wenig Schnee. Die alpinen Pisten müssen künstlich präpariert werden. Einziger Urner Teilnehmer ist Karl Bricker im Langlauf.
Quellen: www.sports-reference.com / www.wikipedia.de
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1952  / Montag, 18. Februar 1952  / Oslo
Karl Bricker bei seiner zweiten olympischen Teilnahme in Oslo
Der 28-jährige Karl Bricker erreicht bei den Olympischen Spielen in Oslo im 18-km-Langlauf mit einer Zeit von 1:12:19 bei 80 Stratenden den 46. Rang. Olympiasieger wird der einheimische Hallgeir Brenden (1:01:34) vor 2 Finnen.
Quellen: www.sports-reference.com
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1959  / Donnerstag, 6. August 1959  / Levanger
Tödlicher Bahnunfall in Flüelen
Im Bahnhof von Flüelen wird eine 64-jährige Lehrerin aus Levanger (NOR) um 15.59 beim Überschreiten der Geleise von einem durchfahrenden Güterzug erfasst und tödlich verletzt.
Quellen: StAUR G-300-12/80-3 (1,17).
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2005  / Samstag, 3. Dezember 2005  / Lillehammer
Erster Sieg für Skispringer Küttel
Andreas Küttel, der Einsiedler mit Urner Wurzeln, darf in Lillehammer im Skispringen seinen ersten Weltcupsieg feiern.
Quellen: UW 97, 10.12.2005
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2011  / Samstag, 19. November 2011  / Sjusjoen
Guter Saisoneinstieg für Furger
Roman Furger (SSC Schattdorf) erreicht beim WC-Rennen im norwegischen Sjusjoen im 15-km-Rennen den 49. Platz.
Quellen: NUZ Nr. 287, 13.12.2011, S. 39
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2013  / Samstag, 14. September 2013  / Hafjell
Mountainbike - Linda Indergand erstmals auf dem Weltcuppodest
Die Urner Linda Indergand feiert nach der WM-Bronzemedaille einen weiteren Erfolg. Beim Weltcupfinal in Hafjell fuhr die Silenerin erstmals in der Kategorie U23 aufs Podest. Beim Weltcupfinal der Mountainbiker im norwegischen Hafjell feiert die Silenerin Linda Indergand einen weiteren Erfolg. Hinter ihrer Teamkollegin Andrea Waldis feierte Linda Indergand einen tollen 2. Rang. Erstmals stieg sie damit in der Kategorie U23 im Weltcup aufs Podest. Nach ihrer WM-Bronzemedaille in Südafrika vor rund zwei Wochen eine weitere Spitzenleistung von Linda Indergand.
Quellen: UW 73, 18.9.2013, S. 18.
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2014  / Dienstag, 2. September 2014  / Hafjell
Linda Indergand holt WM-Silber
Ein weiterer Erfolg für Linda Indergand: Bei den Weltmeisterschaften der Mountainbiker im norwegischen Hafjell fährt die Silenerin im Eliminator aufs Podest – als Zweite hinter Siegerin Kathrin Stirnimann. Drei Tage später doppelt sie im U23-Cross-Country-Fahrerinnen nach und holt sich die Bronzemedaille.
Quellen: UW 70, 6.9.2014, S. 5.
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2014  / Freitag, 5. September 2014  / Hafjell
Linda Indergand holt weitere WM-Medaille
Nach dem Erfolg am Eliminator-Rennen fährt die Silenerin auch beim U23-Cross-Country vorne mit. Die Silenerin wird Dritte hinter der Schweizerin Jolanda Neff und der Französin Pauline Ferrand-Prevot.
Quellen: UW 70, 6.9.2014, S. 19.
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2015  / Samstag, 7. März 2015  / Hafjell
Aline Danioth nahe am Podest
Aline Danioth reist als jüngste Teilnehmerin an die Junioren-Skiweltmeisterschaften in Hafjell (Norwegen). Ihre Reise ist von Erfolg gekrönt. Im Riesenslalom klassiert sich Aline Danioth auf dem 20. Rang. Dabei gelingt ihr nach einem verhaltenen 1. Lauf im zweiten Durchgang eine Steigerung. Sie fährt im zweiten Lauf die sechstschnellste Zeit.
Nur um 45 Hundertstelsekunden verpasst die Andermatterin im Slalom am Montag, 9. März, eine Medaille. Sie klassierte sich auf dem 7. Platz. Im zweiten Lauf stellt die junge Schweizer Nachwuchshoffnung gar die drittbeste Laufzeit auf und kann sich noch um einige Ränge verbessern. Der Sieg im Slalom geht an die Amerikanerin Paula Moltzan, vor Marlene Schmotz (GER) und Katharina Truppe (AUT). Beste Schweizerin ist Charlotte Chable auf Rang 4. Noch vor Aline Danioth klassiert sich mit Elena Stoffel eine weitere Schweizerin.

Quellen: UW 18, 11.3.2015, S. 16.
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2015  / Samstag, 14. März 2015  / Oslo
Weltcuppunkte für Roman Furger am grössten Langlauf-Klassiker
Am 50-Kilometer-Rennen am Holmenkollen klassiert sich der Urner Langläufer Roman Furger auf dem hervorragenden 26. Rang. Die Athleten haben einen Parcours von 8,3 Kilometer, gespickt mit vielen harten Aufstiegen, sechsmal zu bewältigen. Roman Furger muss sich aufgrund der FIS-Punkteliste in der hintersten Reihe des Starterfeldes aufstellen. Das Renntempo ist von Beginn an horrend. Trotz des hohen Tempos kann sich der Urner Rang um Rang nach vorne arbeiten und liegt nach gut 30 Kilometer auf dem ausgezeichneten 20. Platz. Gewonnen wird das Rennen vom Norweger Sjur Röthe, knapp vor Dario Cologna und Martin Johnsrud Sundby.
Quellen: UW 20, 18.3.2015, S. 22.
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2016  / Donnerstag, 18. Februar 2016  / Lillehammer
Vierfacher Erfolg für Aline Danioth
Riesenerfolg für den die Urner Nachwuchsskifahrerin Aline Danioth an den Olympischen Jugend-Winterspielen im norwegischen Lillehammer! Nach Bronze im Super-G holt Aline Danioth am Valentinstag Gold in der Super-Kombination auf der Olympiapiste von 1994. Am Dienstag doppelt sie mit einer weiteren Medaille nach. Im Riesenslalom holt sie erneut Bronze. Im Slalom holt die 17-Jährige nochmals hochüberlegen Gold mit Bestzeiten in beiden Läufen. 1,59 Sekunden beträgt der Vorsprung von Aline Danioth am Ende auf die zweitplatzierte Kanadierin Ali Nullmeyer. Meta Hrovat aus Slowenien auf Platz 3 verliert schon 2,65 Sekunden auf die Bestzeit.
Quellen: UW 13, 17.2.2016, S. 16.
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2017  / Samstag, 23. September 2017  / Bergen
Kein Exploit von Linda Indergand an der Rad-WM
An den Strassenweltmeisterschaften der Frauen im norwegischen Bergen muss Linda Indergand eine Runde vor Schluss das Rennen aufgeben. Der Sturz an der Bike-WM in Cairns, Australien, hat die Trainingsvorbereitung auf das 153 Kilometer lange beeinträchtigt. Weltmeisterin wird die Niederländerin Chantal Blaak in einer Zeit von 4:06:30 Stunden.
Quellen: UW 77, 27.9.2017, S. 32.
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2018  / Samstag, 1. Dezember 2018  / Lillehammer
Ausgezeichneter 15. Rang von Roman Furger im ersten WC-Rennen der Langläufer
Beim Weltcuprennen über 15 km in der freien Technik in Lillehammer (NOR) belegt Roman Furger den ausgezeichneten 15. Rang. Er ist damit zweitbester Schweizer (Dario Cologna 4.). Auf den Sieger, den Norweger Sjur Roethe verliert der Schattdorfer 1:11.3 Minuten.
Quellen: www.urikon.ch; www.fis-ski.com
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2019  / Dienstag, 1. Januar 2019  / Oslo
Aline Danioth wiederholt bei Parallelslalom in Oslo ihr bestes Weltcupresultat
Beim Parallelslalom in Oslo darf auch Aline Danioth starten - als einzige Schweizerin neben Wendy Holdener. Während bei dem City-Event die Schwyzerin Rang 3 erreicht, scheidet die Urnerin in der ersten Runde gegen die spätere Siegerin Petra Vlhova aus. Das reicht für den 15. Rang - für das beste Weltcupresultat der Andermatterin.
Quellen: UW 1, 5.1.2019, S. 19.
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2021  / Sonntag, 5. Dezember 2021  / Lillehammer
Schweizer Staffel mit Roman Furger auf Rang 8
Die Schweizer Staffel läuft in Lillehammer in die Top Ten. Das Quartett um Beda Klee, Jonas Baumann, Candide Pralong und Roman Furger klassiert sich im Rennen über 4 x 7,5 Kilometer auf dem soliden 8. Platz. Insgesamt sind 18 Teams am Start. Die Staffel wird von Norwegen gewonnen. Weniger gut lief es Roman Furger in Lillehammer in den Einzelrennen. Über 15 Kilometer in der freien Technik vom Samstag verpasste der Schattdorfer als 34. die Punkteränge knapp. Auch im Sprint vom Freitag vermochte Roman Furger nicht mit den Besten mitzuhalten. Am Ende resultierte für den 31-Jährigen Rang 53.
Quellen: UW 97, 07.12.2021, S. 18.
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2021  / Sonntag, 12. Dezember 2021  / Lillehammer
Kein Exploit von Roman Furger in Davos
Wie schon vor einer Woche im norwegischen Lillehammer gelingt Roman Furger auch in seiner Wahlheimat Davos kein Exploit. Der 31-jährige Urner vermag im Rennen über 15 Kilometer in der freien Technik nicht mit den Besten mitzuhalten und klassiert sich mit einem Rückstand von 2 Minuten und 52 Sekunden auf den Sieger im 58. Rang. Bester Schweizer ist für einmal Candide Pralong. Der Walliser läuft auf den 16. Platz. Der Sieg geht an den Norweger Simen Hegstad Krüger. Im Sprintrennen vom Samstag blieb Roman Furger in der Quali hängen (39. Rang).
Quellen: UW 99, 15.12.2021, S. 13.
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2023  / Samstag, 4. März 2023  / Kvitfjell
Corinne Suter Dritte in Norwegen
Corinne Suter wird Dritte beim Abfahrtsrennen von Kvitfjell (NOR). Dies bedeutet für sie der fünfte Podestplatz in diesem Winter. Siegerin wird Kajsa Vickhoff Lie. Die Norwegerin sorgt damit für den ersten Frauen-Abfahrtssieg in der Geschichte des Weltcups. Auf den zweiten Platz fährt die Italienerin Sofia Goggia und sichert sich damit den Disziplinen-Weltcup zu dritten Mal in Folge.
Quellen: www.teletext.ch (04.03.2023).
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2023  / Samstag, 3. Juni 2023  / Oslo
Reiche Norweger finden in Ursern neue Heimat
Haaland. Ein Name, der die Herzen von Fussballfans höherschlagen lässt. Und einer, der bald neben einer Türklingel in Andermatt angeschrieben sein könnte. Nicht jener von Erling Haaland, dem Stürmerstar von Manchester City, aber jener von Alfie Haaland, sei nem Vater - auch er war norwegscher Fussballnationalspieler. Norwegische Medien berichten, dass Alfie Haaland, der Vater von Stürmerstar Erling Haaland, nach Andermatt umziehe. Im Urserntal würde er auf bekannte Gesichter treffen. So ist mit Kjartan Aas bereits ein norwegischer Immobilienunternehmer ansässig. Er hat schon gegenüber verschiedenen Medien offen über seine Motivation, Norwegen zu verlassen, gesprochen: die norwegische Steuerpolitik. Aus diesem Grund sind schon mehrere reiche Norweger in die Schweiz gezogen. Andermatt Swiss Alps bewirtschaftet den skandinavischen Markt seit gut einem Jahr aktiv.
Quellen: UW 43, 03.06.2023, S. 1, 5.
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2025  / Sonntag, 23. März 2025  / Oppdal
Aline Danioth gewinnt letzten Europacupslalom des Winters
Aline Danioth gewinnt den letzten Slalom des Winters am im norwegischen Oppdal 8 Hundertstelsekunden vor der Österreicherin Lisa Hörhager. Auf dem 3. Platz klassiert sich die Bündnerin Selina Egloff. Eliane Christen wird Achte. Der Hospentalerin fehlen zum dritten Podestplatz in dieser Europacupsaison 0,51 Sekunden. Für Aline Danioth ist der Sieg in Oppdal der erste Sieg im Europacup seit ihrem Comeback nach überstandener Knieverletzung. In der Slalomgesamtwertung belegt Aline Danioth mit 343 Punkten unmittelbar hinter ihrer Cousine Eliane Christen (424 Punkte) Rang 3. Die beiden Urnerinnen haben damit im kommenden Winter einen fixen Weltcupstartplatz im Slalom auf sicher. Den Sieg in der Disziplinenwertung holt sich Marion Chevrier mit 626 Punkten. Die 23-jährige Französin, die im Februar an der WM in Saalbach Zehnte wurde, muss sich im letzten Europacupslalom der Saison in Oppdal mit Rang 4 begnügen.
Quellen: UW Nr. 24, 26.03.2025, S. 23.
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SPORTLICHE LEISTUNGEN IN URI

2024  Torstein (1995) Strasse, Tour de Suisse TdS Bergpreis Gotthard (2108 müM)  

 
ALLGEMEINES

Die ausländische Bevölkerung in Uri

EUROPA

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AFRIKA

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Zentralafrika
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ASIEN

China
Japan
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Restliches Asien

AUSTRALIEN

Australien
Neuseeland

AMERIKA

Südamerika
Mittelamerika
Kanada
USA

 

Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 06.03.2026