Teigwaren auf dem Urner Esstisch
ALLGEMEINES
 Die Teigwaren gehören heute selbstverständlich zur Urner Küche. Ihre Geschichte zeigt, wie Uri als Alpenkanton zugleich vom Verkehr über den Gotthard geprägt wurde. Mit Reisenden, Händlern und italienischen Arbeitern kamen Speisen und Kochgewohnheiten aus dem Süden ins Land.
Spätestens um 1900 waren Teigwaren im Urner Alltag bekannt: Nach einer überlieferten Erklärung bezeichnete man damals verschiedene Formen allgemein als «Magroonä». Für die Älpler waren getrocknete Teigwaren besonders praktisch. Sie liessen sich auf die Alp tragen und lagern und konnten mit Milch, Käse und Butter zu einer sättigenden Mahlzeit gekocht werden. In den 1930er-Jahren waren Teigwaren neben Milchprodukten und haltbarem Fleisch die wichtigsten Nahrungsmittel auf dem Speisezettel der Urner Älpler.
Teigwaren wurden in Uri auch selbst hergestellt. Es gab einen kleineren Betrieb sowohl in Altdorf als auch in Flüelen.
In der Küche verbanden sich die Teigwaren mit den Erzeugnissen der Urner Landwirtschaft. Eine überlieferte Art der «Älplermagroonä» besteht aus Hörnli, die in Milch gekocht und mit Käse sowie in Butter gerösteten Zwiebeln und Knoblauch angerichtet werden; dazu gab es Apfelschnitzli. Die heute schweizweit bekannten Älplermagronen mit Kartoffeln und Rahm sind eine andere, ebenfalls verbreitete Zubereitung. Es gibt noch weitere Urner Spezialitäten mit Teigwaren, beziehungsweise «Magroonä».
Literatur: www.urikon (mit Unterstützung durch ChatGPT); Zeichung auf Anweisung von www.urikon.ch durch ChatGPT.
|
URNER REZEPTE MIT TEIGWAREN
Altdorfer Magronäpaschtetä
>
Rezept
-------------------------
|
|
NAHRUNGSMITTEL-PRODUKTION
FISCHFANG UND FISCHZUCHT
JAGD
KULINARISCHES
|